DLRG Bamberg – Gaustadt: Gefahrenaufklärung für Vorschulkinder – noch einige Termine frei

Der Sommer naht, das Wasser lockt – doch ganz ungefährlich ist der nasse Badespaß nicht. Die Beachtung wichtiger Regeln jedoch läßt das Risiko überschaubar werden.

Das DLRG-Kindergartenprojekt richtet sich an Vorschulkinder ab 5 Jahre. In altersgerechter Form lernen die Mädchen und Jungen auf spielerische Weise die Baderegeln kennen: Vermeidung von Gefahren, richtiges Verhalten in kritischen Situationen. Aktive und ruhige Phasen wechseln sich ab. So werden die Kinder nicht überfordert, obgleich sie sich das notwendige Wissen weitgehend selbst erarbeiten.

Der Ortsverband Bamberg – Gaustadt der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat noch einige wenige Termine frei. Kindergärten, Tagesstätten und andere Betreuungseinrichtungen aus Stadt und Landkreis Bamberg, die Interesse haben, wenden sich an Kindergartenprojekt@Bamberg-Gaustadt.DLRG.de. Sollte ein benachbarter Ortsverband der DLRG regional zuständig sein (die „Grenzen“ durchschneiden den Landkreis), wird gern der Kontakt vermittelt.

Auf Grund des ehrenamtlichen Engagements müssen die Termine mit den beruflichen Verpflichtungen der Aktiven abgestimmt werden. Eine konkrete Zusage kann daher erst nach erfolgter Absprache erfolgen.

Höhepunkt des etwa zweistündigen Programms ist die abschließende Vorführung des Puppentheaters: Rettungsschwimmer Rudi hat alle Hände voll zu tun, seinen Freund, den Nichtschwimmer Nobbi, vor seinem bodenlosen Leichtsinn zu bewahren. Die Zuschauer unterstützen Rudi, indem sie immer wieder eingreifen und Nobbi das soeben Erlernte begreiflich zu machen suchen – letztendlich mit Erfolg.

Wie wichtig die vorbeugende Gefahrenaufklärung ist, belegt ein Blick auf die Zahlen. Im vergangenen Jahr war die Zahl der tödlich verlaufenen Wasserunfälle deutlich gestiegen – und nach wie vor belegt der Freistaat Bayern den traurigen Spitzenplatz. In der Altersgruppe derer, die seit Start des Kindergartenprojekts angesprochen waren, blieb sie auf dem zwischenzeitlich erreichten, stark gesunkenen Niveau konstant.

Sorge bereitet dagegen die Gruppe der unter fünf Jahre alte Kinder. Sie werden durch das Projekt noch nicht erreicht. Hier sind die Aufsichtspersonen, in erster Linie die Eltern, gefragt. Denn fast immer werden Gefahren einfach unterschätzt – vom einfachen Wassereimer bis zum heimischen Gartenteich. Kinder dürfen nie unbeaufsichtigt an und in das Wasser gehen!

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