Bayerns Gesundheitsministerin zur feierlichen Enthüllung des Marcus-Medaillons am Klinikum Bamberg

Huml erinnert an Arzt Adalbert Friedrich Marcus zu dessen 200. Todestag

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Verdienste des Bamberger Arztes Adalbert Friedrich Marcus hervorgehoben, dessen Todestag sich am 26. April zum 200. Mal jährt. Huml betonte am Sonntag in Bamberg anlässlich eines Festakts zum Gedenken an den Arzt und Förderer: „Adalbert Friedrich Marcus hat sich bereits vor über 200 Jahren für eine moderne und professionelle Krankenhausversorgung in Bamberg eingesetzt. Seine Ideen hatten nicht nur Strahlkraft auf Bayern, sondern auf ganz Deutschland. Deswegen erinnern wir zu seinem 200. Todestag an seine herausragenden Verdienste für die Krankenhausversorgung und ehren ihn mit dem neu geschaffenen ‚Marcus-Medaillon‘ am Klinikum Bamberg.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Seit fast 230 Jahren wird in Bambergs Krankenhäusern Medizin auf höchstem Niveau angeboten. Das ‚Marcus-Medaillon‘ erinnert uns daran und schlägt die Brücke zwischen gestern und heute. Ich freue mich, dass es im Klinikum Bamberg einen würdigen Platz gefunden hat!“

Anlässlich des 200. Todestages von Adalbert Friedrich Marcus haben der Ärztliche Kreisverband Bamberg und der Altenburgverein Bamberg 2016 ein Gedenkjahr mit verschiedenen Veranstaltungen, Vorträgen und Symposien ausgerufen. In dieser Reihe fand auch der Festakt am Klinikum Bamberg statt.

Huml unterstrich: „Adalbert Friedrich Marcus wäre auch stolz auf unser heutiges modernes Klinikum Bamberg. Es ist eine tragende Säule der medizinischen Versorgung für die Menschen in ganz Oberfranken.“

Die Ministerin betonte zugleich: „Deswegen investieren der Freistaat und die Kommunen erhebliche Summen in Bau und Ausstattung unserer Krankenhäuser. Allein für das Klinikum Bamberg haben wir seit 1980 über 367 Millionen Euro an Fördermitteln ausgegeben. Aktuell steht mit dem fünften Bauabschnitt ein weiterer Meilenstein in der Bamberger Krankenhausgeschichte an. Dafür habe ich mich in der Vergangenheit immer wieder stark gemacht. In den kommenden drei Jahren soll am Bruderwald der vierte Bettenturm mit 248 Betten entstehen. Auch dieses Neubauvorhaben unterstützt der Freistaat mit über 30 Millionen Euro.“

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