Großeinsatz für Rettungskräfte an Bamberger Schule

BAMBERG. In einer Schule in der Bamberger Innenstadt kam es am Mittwochmittag bei einigen Schülerinnen einer 5. Klasse zu allergischen Symptomen. Die eingesetzte Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben. Beamte der Bamberger Polizei haben vor Ort die Ermittlungen zur bislang unbekannten Ursache aufgenommen.

Kurz nach 12 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Bamberg ein Notruf, da mehrere Schülerinnen einer Lehranstalt in der Straße „Holzmarkt“ über Atembeschwerden und Juckreiz klagten. Aufgrund der Mitteilung begaben sich unverzüglich Rettungskräfte der örtlichen Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei zu der Schule. Die ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt vor Ort ergaben, dass 21 Schülerinnen die gleichen allergischen Symptome zeigten. Was diese Reaktion bei den Kindern auslöste, ist bislang noch nicht geklärt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sowohl in der Schule als auch in der näheren Umgebung unverzüglich Messungen durchgeführt und konnten bereits wenig später Entwarnung geben. Nach der ärztlichen Versorgung konnten die Schülerinnen weiterhin am Unterricht teilnehmen. Es bestand zu keiner Zeit Anlass für etwaige Evakuierungsmaßnahmen.

Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt haben die weiteren Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes war die Innenstadt, vor allem im Bereich der Langen Straße, Kapuzinerstraße, Holzmarkt und Heumarkt ungefähr eine Stunde für den Verkehr gesperrt.

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