Rauchmelder-Tag: Haben Sie schon einen an der Decke?

Rauchmelder an der Decke. Foto: smü

Rauchmelder an der Decke. Foto: smü

„Oben ohne kann tödlich sein!“

Etwas provokant, aber den Nagel auf den Kopf treffend: „Oben ohne kann tödlich sein“ steht auf den Plakaten der Initiative Rauchmelder retten Leben. Immer an einem Freitag, den 13., ruft das Forum Brandrauchprävention auf, um für die kleinen Lebensretter an der Decke die Werbetrommel zu rühren. Die Feuerwehr Kirchehrenbach schließt sich dem wieder an. Denn auch hier haben Rauchmelder schon Leben gerettet.

Wer beschützt bei einem Brand in den eigenen vier Wänden das eigene Leben und das der Familie? Ganz klar: Rauchmelder. Noch zu wenige Bürger wissen darüber Bescheid. Das Ergebnis? Jährlich rund 400 Tote bei Bränden und über eine Milliarde Euro Sachschaden in der Bundesrepublik. Dass Rauchmelder in Bayern in privaten Haushalten mittlerweile Pflicht sind, hat sich schon relativ gut herumgesprochen. Neben der Einbaupflicht bei Neubauten gibt es eine Übergangsfrist bis Ende 2017 für Bestandsbauten.

Wichtig beim Kauf: Rauchmelder müssen mit dem CE-Zeichen (inkl. Prüfnummer) und der Angabe „EN 14604“ versehen sein. Seit 2012 gibt es das unabhängige Qualitätszeichen „Q“, das eine erweiterte Prüfung garantiert. Im Vordergrund stehen dabei die Langlebigkeit und eine erhöhte Stabilität. Auch eine fest eingebaute Batterie mit einer Lebensdauer von zehn Jahren – danach sollten Rauchmelder sowieso ersetzt werden – gehört zu den „Q“-Merkmalen. Am besten angebracht sind die Lebensretter in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren. Damit die Melder vom Brandrauch ungehindert erreicht werden können, ist es wichtig, sie an der Decke möglichst in der Raummitte anzubringen.

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