Wet­ter­be­richt

Wet­ter­vor­her­sa­ge für die Frän­ki­sche Schweiz

Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung vom Wet­terochs

Wet­terochs Wet­ter­mail – So 19.09. 12:26

Hal­lo!

Bis ein­schließ­lich Mitt­woch ändert sich an der ruhi­gen und nie­der­schlags­frei­en Hoch­druck­wet­ter­la­ge nichts. Mit schwa­chen Nord­ost­win­den gelangt unter­halb einer Inver­si­on in 2000 m Höhe Feuch­tig­keit von der Ost­see zu uns. Dadurch ent­ste­hen Schicht­quell­wol­ken, die sich auch immer wie­der mal auf­lö­sen. Genau kön­nen die Wet­ter­mo­del­le das nicht vor­her­sa­gen. Unter der dem Strich lan­den wir bei einer vor­aus­sicht­li­chen Son­nen­schein­dau­er von 50 % der astro­no­misch mög­li­chen Zeit. Die Höchst­tem­pe­ra­tu­ren lie­gen bei 18 Grad.

Die Wol­ken­decke lockert vor allem nachts auf, weil es da kei­ne vom Boden auf­stei­gen­den Warm­luft­pa­ke­te gibt, die sich in Schicht­quell­wol­ken ver­wan­deln. Daher haben wir recht nied­ri­ge Tiefst­tem­pe­ra­tu­ren nahe 5 Grad. Die anhand histo­ri­scher Daten sta­ti­stisch ver­bes­ser­ten MOS­MIX-Pro­gno­sen erwar­ten für die Sta­ti­on Nürn­berg-Netz­stall (im Reichs­wald gele­ge­ner Wei­ler) sogar ‑1 Grad Boden­frost. Sol­che Wer­te sind dann auch in ande­ren Sen­ken und Käl­telö­chern zu erwarten. 

Am Don­ners­tag liegt über dem Nord­meer – also ziem­lich weit weg von uns – ein zen­tra­les Sturm­tief. Dadurch stellt sich bei uns eine West­wet­ter­la­ge ein. Wie sehr sich die Aus­läu­fer die­ses Tiefs bei uns bemerk­bar machen wer­den, ist noch unsi­cher. Man erkennt dies an einer enor­men Streu­ung der Ensem­ble-Pro­gno­sen (win­dig und reg­ne­risch – freund­lich und wärmer).

Wetterochs