Wet­ter­be­richt

Wet­ter­vor­her­sa­ge für die Frän­ki­sche Schweiz

Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung vom Wet­terochs

Wet­terochs Wet­ter­mail – So 26.06. 20:19

Hal­lo!

Eine aktu­ell an der Mosel gele­ge­ne Kalt­front kommt lang­sam wei­ter nach Osten vor­an und wird uns vor­aus­sicht­lich am Mon­tag­nach­mit­tag erreichen.

Wie stark sich die Luft am Mon­tag bei zeit­wei­li­gem Son­nen­schein über Mit­tag noch auf­hei­zen wird, ist unklar. Die Wet­ter­mo­del­le kom­men auf 27 bis 32 Grad. Nach­mit­tags erkennt man die Front an dem in Böen star­ken Nord­west­wind und an einem ein­set­zen­den Tem­pe­ra­tur­rück­gang. Wahr­schein­lich gibt es aber noch kaum Regen­schau­er. Erst für den Abend wird dann eine Zone mit Schau­ern und Gewit­tern erwar­tet – und zwar hin­ter und nicht wie sonst üblich vor der Kalt­front, was auf eine eher gerin­ge Inten­si­tät hindeutet.

Am Diens­tag bil­det sich über Nord­deutsch­land ein Hoch. An sei­nem Süd­rand dreht der in Böen fri­sche Wind auf Nord­ost und die Front wan­dert wie­der etwas nach Westen zurück. Wet­ter­ak­tiv soll sie tags­über aber noch nicht sein, d.h. es ist wol­kig bis hei­ter und über­wie­gend trocken bei maxi­mal 26 Grad.

In den Abend­stun­den und in der Nacht zum Mitt­woch bil­det sich dann bei uns an der Front ein Tief. Mög­li­cher­wei­se bringt die­ses kräf­ti­ge und gewitt­ri­ge Regenfälle.

Die wei­te­re Ent­wick­lung ist dann noch unsi­cher. Die Front könn­te nach Westen wan­dern (wie­der heiß), bei uns lie­gen blei­ben (Regen­fäl­le und Gewit­ter) oder wei­ter nach Osten zie­hen (kühl und bewölkt mit ver­ein­zel­ten Regen­schau­ern). Ein Ende die­ser unsi­che­ren Lage soll am Frei­tag eine Kalt­front brin­gen, hin­ter der im brei­ten Strom küh­le­re und trocke­ne­re Atlan­tik­luft zu uns fließt.

Wetterochs

P.S.: Die von der Wet­ter­sta­ti­on des Deut­schen Wet­ter­dien­stes am Nürn­ber­ger Flug­ha­fen für den ver­gan­ge­nen Frei­tag gemel­de­te Nie­der­schlags­men­ge von 0 mm kann nicht stim­men. Die Umwelt­da­ten der Stadt Nürn­berg vom Flug­feld zei­gen 10,6 mm, was auch kon­si­stent ist mit den Radar­bil­dern, den Ergeb­nis­sen der umlie­gen­den Mess­sta­tio­nen und den Beob­ach­tun­gen von in der Nähe woh­nen­den Lesern. Der Deut­sche Wet­ter­dienst betreibt die Sta­ti­on seit Anfang Juni voll­au­to­ma­ti­siert und abso­lu­tes Ver­trau­en kann in die­se Daten nun offen­sicht­lich nicht mehr haben.