Erz­bi­schof Her­wig Gössl: Von Rom nach Eber­mann­stadt ans Gym­na­si­um Frän­ki­sche Schweiz

Erzbischof Herwig Gössl am Gymnasium Fränkische Schweiz
Erzbischof Herwig Gössl am Gymnasium Fränkische Schweiz

Nur weni­ge Tage nach Ver­lei­hung des Pal­li­ums durch Papst Fran­zis­kus in Rom kam der Bam­ber­ger Erz­bi­schof Her­wig Gössl auf Ein­la­dung der Schul­lei­tung zu Besuch ans GFS. Dort stell­te er sich einem Gespräch mit katho­li­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Q11.

Schulleiter Siegfried Reck und Erzbischof Herwig Gössl

Schul­lei­ter Sieg­fried Reck und Erz­bi­schof Her­wig Gössl

Ins­ge­samt zwei Schul­stun­den lang hat­ten sie die Chan­ce, alle ihre Fra­gen zu stel­len. Und von die­ser Mög­lich­keit mach­ten sie reich­lich Gebrauch, wobei auch hei­ße Eisen nicht aus­ge­spart wur­den: Von Fra­gen zur per­sön­li­chen Beru­fung Gössls, über die Abschaf­fung des Zöli­bats, Frau­en­or­di­na­ti­on, Per­so­nal­knapp­heit, Abtrei­bung, Umgang mit Anders­gläu­bi­gen und Athe­is­ten, zuneh­men­de Kir­chen­aus­trit­te, Miss­brauch in der Kir­che, bis zum Rück­gang der Glau­bens­pra­xis ins­be­son­de­re bei Jugend­li­chen. Alle die­se Fra­gen konn­ten die Jugend­li­chen stel­len und sie wur­den von Erz­bi­schof Her­wig Gössl gedul­dig, dif­fe­ren­ziert und aus­führ­lich beant­wor­tet. Die Fra­ge danach, war­um immer weni­ger Jugend­li­che Zugang zu Gott und der Kir­che fin­den, wur­de sogar gemein­sam offen und ehr­lich diskutiert.

In vier Wochen wird es schon ein Wie­der­se­hen mit eini­gen bei der Minis­tran­ten­wall­fahrt in Rom geben.

Ins­ge­samt sicher­lich zwei Reli­gi­ons­stun­den, die den Jugend­li­chen län­ger in Erin­ne­rung blei­ben werden.

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