Ver­hand­lun­gen am Land­ge­richt Bamberg

Symbolbild Justiz

In der 28. Kalen­der­wo­che 2024 fin­den am Land­ge­richt Bam­berg fol­gen­de (erst­in­stanz­li­che) Haupt­ver­hand­lun­gen in Straf­sa­chen statt:

1. Das Straf­ver­fah­ren gegen den 48-jäh­ri­gen A., den 53-jäh­ri­gen B. und dem 44jährigen O. wegen uner­laub­tem Ver­brin­gen von Schuss­waf­fen in das Bun­des­ge­biet mit uner­laub­tem Füh­ren von halb­au­to­ma­ti­schen Kurz­waf­fen und uner­laub­tem Füh­ren von Schuss­waf­fen und uner­laub­tem Besitz von Muni­ti­on am 09.07.2024, 11:00 Uhr, vor der 4. Straf­kam­mer (Az. 42 KLs 1107 Js 24226/23).

Den Ange­klag­ten liegt zur Last, am 27.12.2023 von Frank­reich kom­mend mit einem Pkw in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ein­ge­reist zu sein, wobei sie 4 funk­ti­ons­fä­hi­ge Schuss­waf­fen und ins­ge­samt 11 Schuss Muni­ti­on bei sich führten.

Die Ange­klag­ten sol­len beab­sich­tigt haben, die Waf­fen nach Polen zu ver­brin­gen, hier­zu kam es jedoch nicht, da sie im Bereich der Bun­des­au­to­bahn A 73 bei Elt­mann in eine Poli­zei­kon­trol­le gerieten.

Fort­set­zungs­ter­min: 19.07.2024

2. Das Straf­ver­fah­ren gegen den 25-jäh­ri­gen K. wegen uner­laub­tem Han­del­trei­ben mit Can­na­bis in 22 Fäl­len, in 5 Fäl­len hier­von in Tat­ein­heit mit uner­laub­tem Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge am 11.07.2024, 09:00 Uhr, vor der 3. Straf­kam­mer (Az. 34 KLs 2101 Js 4185/24).

Dem Ange­klag­ten liegt zur Last, im Zeit­raum von Juli 2022 bis Sep­tem­ber 2023 regel­mä­ßig jeweils 500 g Mari­hua­na erwor­ben zu haben, um die­se gewinn­brin­gend im Bereich von Land­kreis und Stadt Bam­berg wei­ter zu ver­äu­ßern. Es soll sich hier­bei um 21 Fäl­le han­deln, bei min­des­tens 5 die­ser Kauf­ge­schäf­te soll der Ange­klag­te zudem jeweils 10 g Koka­in, bei min­des­tens 15 zudem jeweils 100 g Haschisch erwor­ben haben, um die­se Betäu­bungs­mit­tel eben­falls gewinn­brin­gend wei­ter zu ver­äu­ßern. Dar­über hin­aus soll er am 08.03.2024 im Besitz von wei­te­ren rund 60 g Mari­hua­na bzw. Haschisch gewe­sen sein.

Fort­set­zungs­ter­min: 12.07.2024

3. Das Straf­ver­fah­ren gegen die 50-jäh­ri­ge N. wegen uner­laub­tem Bestim­men des Ankaufs von Betäu­bungs­mit­teln durch Per­so­nen unter 18 Jah­ren als Per­son über 21 Jah­re in 48 Fäl­len in Tat­mehr­heit mit ban­den­mä­ßi­gem uner­laub­tem Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge in min­des­tens 2 Fäl­len am 12.07.2024, 10:00 Uhr, vor der 3. Straf­kam­mer (Az. 31 KLs 2101 Js 2838/24).

Der Ange­klag­ten liegt zur Last, ab Som­mer 2022 in min­des­tens 48 Fäl­len mit ihrem noch min­der­jäh­ri­gen Sohn nach Bad Orb gefah­ren zu sein, wo sie selbst im Pkw war­te­te, wäh­rend ihr Sohn auf ihre Ver­an­las­sung und für ihren eige­nen Kon­sum jeweils min­des­tens 3 g Koka­in und jeweils 10 g Haschisch erwor­ben haben soll. Zudem soll sie ihre in Bam­berg gele­ge­ne Woh­nung als soge­nann­te „Bun­ker­woh­nung“ (Lager­platz für Betäu­bungs­mit­teln) für eine grö­ße­re Ban­de, die regel­mä­ßig mit Betäu­bungs­mit­teln gehan­delt haben soll, zur Ver­fü­gung gestellt haben, wofür ihr als Ent­loh­nung durch die Ban­de Koka­in­kon­sums­ein­hei­ten zur Ver­fü­gung gestellt wor­den sein sollen.

Fort­set­zungs­ter­min: 18.07.2024

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