BuB in Bamberg sieht dringenden Handlungsbedarf nach überraschender Schließung des Kindergartens Laurenzi-Strolche

Die überraschende Ankündigung der Schließung des Kindergartens „Laurenzi-Strolche“ des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) zum 31. August 2024 hat viele Eltern schockiert. Der Kindergarten, der erst vor weniger als einem Jahr eröffnet wurde, sollte ein Leuchtturmprojekt für die frühkindliche Bildung in unserer Stadt sein. Die Begründung der Leitung, dass der Bedarf an Kindergartenplätzen nicht so hoch sei, wie es Bedarfsanalysen vorhergesagt haben, steht nach Einschätzung der BuB im krassen Gegensatz zu den Erfahrungen vieler Familien in Bamberg. „Kindergartenplätze sind in unserer Stadt weiterhin ein seltenes und kostbares Gut“, betont Daniela Reinfelder, Vorsitzende der BuB. Die Ankündigung des SkF kam nur wenige Monate vor dem Start des neuen Kita-Jahres und hat die Eltern völlig unvorbereitet getroffen.

Ein entsprechendes Kündigungsschreiben an die Eltern liegt der BuB vor. Klaus Stieringer, Stadtrat der BuB, weist darauf hin: „Die Kündigung des Bildungs- und Betreuungsvertrages kommt zu einer denkbar ungünstigen Zeit, da die Plätze bei anderen Trägern in der Regel bereits besetzt sind.“ Dies stellt die betroffenen Familien vor große Herausforderungen und Unsicherheiten. Trotz der Krippenoffensive der Stadt Bamberg und der Schaffung zusätzlicher Krippenplätze ist die Betreuungssituation für Kinder unter sechs Jahren weiterhin angespannt. Auch die Bamberger Stadträtin Karin Einwag betont die Dringlichkeit der Lage. Die BuB fordert die Stadt Bamberg auf, in enger Zusammenarbeit mit dem SkF nachhaltige Lösungen zu finden. Es muss geklärt werden, ob der Kindergarten „Laurenzi-Strolche“ erhalten bleiben kann oder ob alternative Betreuungsmöglichkeiten für die betroffenen Kinder geschaffen werden können. Die BuB setzt sich dafür ein, dass die Stadt Bamberg ihrer Verantwortung gerecht wird und den Familien die Unterstützung bietet, die sie in dieser schwierigen Situation benötigen.

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