Veranstaltung an der Universität Bayreuth: „Geographien der Unzufriedenheit“

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Geographisches Kolloquium: Geographien der Unzufriedenheit – Soziale und politische Konsequenzen räumlicher Ungleichheiten

Am Dienstag, 25. Juni 2024, geht es bei einem Geographischen Kolloquium um „Geographien der Unzufriedenheit – Soziale und politische Konsequenzen räumlicher Ungleichheiten“. Der Referent, Prof. Dr. Andreas Klärner, kommt vom Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig.

Datum/Zeit/Ort: Dienstag, 25.06.2024, 16.15 bis 17.45 Uhr, Hörsaal H6, Gebäude Geowissenschaften II (Geo I). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Wachsende räumliche Ungleichheiten innerhalb von Nationalstaaten wurden von Medien und Forschenden als Risiko für den sozialen Zusammenhalt, als Quelle sozialer und politischer Spaltungen beschrieben. Am prominentesten ist die Debatte über die „Rache der unbedeutenden Orte“, in der argumentiert wird, dass räumliche Ungleichheiten zu einer weit verbreiteten Unzufriedenheit in der Bevölkerung benachteiligter Regionen führen, die sich von wirtschaftlichen Entwicklungen „abgehängt“ und von den nationalen Regierungen vernachlässigt fühlen. Der Aufstieg (rechts-)populistischer Parteien wird als Folge dieser „Gefühle des Abgehängtseins“ angesehen, und es wird eine „Geografie der Unzufriedenheit“ gezeichnet. In dem Vortrag wird der Stand der Debatte bilanziert und mit Beispielen aus einer laufenden Fallstudie in Ostdeutschland, Tschechien und Polen illustriert.

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