Landesstiftung fördert Denkmalsanierungen in Bamberg

Die Bayerische Landesstiftung unterstützt wieder Denkmalsanierungen in Bamberg. Mehr als 161.000 Euro wurden für sieben Baumaßnahmen in der Welterbestadt bewilligt. Das teilt die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml mit, die selbst Mitglied im Stiftungsrat ist.

Größte Einzelmaßnahme ist die Innensanierung der Karmelitenkirche. Dafür fließt Zuschuss von 74.500 Euro. „Sehr gerne habe ich mich als Stiftungsrätin dafür eingesetzt, dass unsere Landesstiftung hier mit dem höchstmöglichen Fördersatz unterstützt, denn die Klosterkirche gehört nicht nur zu den bedeutendsten Kirchenbauten im Weltkulturerbe Bamberg, sondern hat weit über Bayern hinausreichende Bedeutung“, berichtet Huml. Die Staatsministerin a.D. ergänzt, dass auch schon die vorangehende Außeninstandsetzung durch die Landesstiftung mit 200.000 Euro gefördert wurde.

Als Denkmalprojekt von über Bayern hinausreichender Bedeutung eingestuft wurde dank Humls Erläuterungen auch die Sanierung der Andreaskapelle, die Teil des Domensembles ist. Hierfür wurde daraufhin ein Zuschuss von 49.000 Euro bewilligt. Die Restaurierungsarbeiten an der Johanniskappe fördert die Landesstiftung mit 6.800 Euro. Insgesamt 31.100 Euro gehen an vier private Antragsteller, die denkmalgeschützte Anwesen im Innenstadtbereich sanieren.

Auch Baudenkmäler im Landkreis Bamberg kommen in den Genuss einer Förderung. Als Beispiel führt die Landtagsabgeordnete Huml die die Fassadensanierung des Alten Rathauses in Bischberg an, hierfür fließt ein Zuschuss von 15.300 Euro.

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