50 Jahre Jugendfeuerwehr Kirchenlaibach mit Jugendleistungsmarsch

Die Sieger des Jugendleistungsmarsches in Kirchenlaibach mit Kommandant Christian Hummer, Kreisbrandinspektorin Kersten Schmidt und Jugendwart Max Götz (von links)
Die Sieger des Jugendleistungsmarsches in Kirchenlaibach mit Kommandant Christian Hummer, Kreisbrandinspektorin Kersten Schmidt und Jugendwart Max Götz (v.l.) (Foto: Wolfgang Hübner)

„Wow, ihr seid einfach ’ne Wucht“, so Kreisbrandmeister Jürgen Küffner an die Adresse der Ramlesreuther Jugendfeuerwehr. Denn nach 2023 holte am Samstag das Team Markus Vetter, Hannes König, Arthur Ackermann und Clemens Hagn erneut den Siegerpokal beim Jugendfeuerwehrtag der Inspektion IV im Landkreis Bayreuth anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums der Jugendfeuerwehr Kirchenlaibach. 130 Teilnehmer in 35 Gruppen aus dem östlichen Landkreis, begleitet von 29 Betreuern, waren an den Start gegangen. Zwölf Übungsstationen waren vor 35 Schiedsrichtern auf dem sechs Kilometer langen Marschweg Sportarena – Kirchenlaibach – Zeulenreuth zu absolvieren. Neben Testfragen, einen Mastwurf am Saugkorb, das Ausrollen eines doppelt gerollten C-Schlauches, einem Zielwurf mit einer Feuerwehrleine, das Anlegen eines Brustbundes mit Spierenstichsicherung, das Kuppeln einer Saugleitung, verschiedene Knoten am Knotengestell, das Zuordnen der Ausrüstungsgegenstände mussten die Teilnehmer ein CM-Strahlrohr mit Schlauch über einen Graben ziehen und den Aufbau einer C-Leitung ab dem Verteiler in 4er-Teams abarbeiten.

Im Kampf um Platz entschieden am Ende drei Sekunden. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals so knapp zuging – das war olympisch und ist historisch“, so Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt. Insgesamt punktgleich und zeitgleich waren die Ramlesreuther beim entscheidenden Kuppeln der Saugleitung einen Tick schneller als die Gruppe Tressau. Platz drei belegte Emtmannsberg vor Seybothenreuth und Speichersdorf 1. Die Ramlesreuther um Jugendwartin Lisa Vetter starten beim Bezirksjugendfeuerwehrtag am 28. September in Wallenfels bei Kronach und die fünf besten Gruppen am 21. September beim Ludwig-Lauterbach-Cup in Betzenstein für die Inspektion IV.

Um die Wartezeit zu verkürzen hatte sich für die Feuerwehrolympiade das Team um Jugendwart Max Götz mit pfiffigen Ideen unterhaltsame Stationen ausgedacht. Hier waren mit Fokus auf Geschicklichkeit und Schätzungsvermögen die Stationen „Gummistiefel Zielweitwurf“, „Gewicht Schätzen“, „Balltransport mittels Dachrinne“, „Reifenkegeln“ und „Wassertransport mit Hindernislauf“ zu absolvieren. Am Ende machte Kirchenpingarten 2 das Rennen um den Wanderpokal und verwies die Kameraden der Gruppen Kirchenlaibach/Windischenlaibach und Kirchenpingarten 1 auf die Plätze.

Bürgermeister Christian Porsch, Landrat Florian Wiedemann, Kreisbrandrat Hermann Schreck, Stadtbrandinspektor Stephan Fößel, Kreisjugendfeuerwehrwart Tobias Eckert, der Kommandant der ausführenden Feuerwehr Christian Hummer und Jugendwart Max Götz sowie Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt hatten mit Spannung den Wettkampf der jungen Brandschützer der Stadt Bayreuth, aus Creußen, Emtmannsberg, Engelmannsreuth, Frankenberg, Haag, Haidenaab-Göppmannsbühl, Kirchenlaibach, Kirchenpingarten, Laineck, Lienlas, Lindenhardt, Neunkirchen, Ramlesreuth, Seybothenreuth, Speichersdorf, Steinachtal, Tressau, Weidenberg und Windischenlaibach verfolgt.
Von der Feuerwehrführung waren zudem die Unterkreis-Kreisbrandmeister Mario Tauber, Stephan Macht und Jürgen Küffner im Einsatz. Auch Christina Jäger (Ansprechpartnerin für die Kinderfeuerwehren der Inspektion 4) war mit von der Partie.

Kreisbrandinspektorin  Kerstin Schmidt bedankte sich am Ende bei der ausrichtenden Feuerwehr und allen Teilnehmern. Nach acht Stunden endete am späten Nachmittag die Veranstaltung mit der Übergabe der Pokale und Urkunden. Besonderer Dank ging an die gastgebende Feuerwehr Kirchenlaibach mit ihren fleißigen Helfern für Durchführung des Jugendfeuerwehrtages und die durchgängige Versorgung mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Ebenso an die THW Pegnitz, das für das Mittagessen sorgte und der BRK Bereitschaft Creußen, die mit vier Kollegen für medizinische Notfälle vor Ort war.

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