Sozi­al­preis 2024 geht an die Bay­reu­ther Tafel

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Für sei­ne gro­ßen Ver­diens­te um sozia­les Mit­ein­an­der in der Stadt Bay­reuth ver­leiht die Stadt Bay­reuth dem Ver­ein Tafel Bay­reuth e.V. den städ­ti­schen Sozi­al­preis 2024. Dies hat der Stadt­rat in sei­ner jüngs­ten Sit­zung beschlos­sen. Die Bay­reu­ther Tafel wur­de 2004 gegrün­det. In die­ser Zeit hat sie schät­zungs­wei­se etwa 200.000 Men­schen mit Lebens­mit­teln ver­sorgt. Sie trägt damit zum einen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts vie­ler armer Mit­men­schen bei, zum ande­ren redu­ziert sie damit auch das Weg­wer­fen unbe­scha­de­ter Lebens­mit­tel. Mit ihren zir­ka 100 ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern ist die Tafel ein Mus­ter­bei­spiel für außer­ge­wöhn­li­ches sozia­les Enga­ge­ment, das sie vor allem auch in Kri­sen­si­tua­tio­nen, wie wäh­rend der Pan­de­mie oder nach Aus­bruch des Ukrai­ne-Kriegs, immer wie­der unter Beweis stellte.

Der Sozi­al­preis der Stadt Bay­reuth ist mit 2.500 Euro dotiert. Mit ihm wür­digt die Stadt seit 1999 Men­schen und Insti­tu­tio­nen, die vor­bild­lich sozi­al wir­ken und zum Bei­spiel in der Jugend‑, Alten- oder Behin­der­ten­hil­fe enga­giert sind. Die bis­he­ri­gen Preis­trä­ger waren der Ver­ein Hil­fe für das behin­der­te Kind (1999), der Ver­ein Hori­zon­te (2006), die Ava­lon Not­ruf- und Bera­tungs­stel­le gegen sexu­el­le Gewalt (2008), der Besuchs­dienst im Cari­tas-Alten­heim St. Mar­tin (2010), der Hos­piz­ver­ein Bay­reuth (2012), der Ver­ein „Bunt statt Braun – Gemein­sam stark für Flücht­lin­ge“ (2014), der Ver­ein „Treff e.V.“ (2016), die Selbst­hil­fe­grup­pe der Schlag­an­fall­be­trof­fe­nen in Stadt und Land­kreis Bay­reuth (2018), die Faschings­ge­sell­schaft Bay­reu­ther Moh­ren­wä­scher (2020) und der Ver­ein „Rote Kat­ze“ (2022).

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