Rele­ga­ti­on über­stan­den! FC Ein­tracht Bam­berg reicht ein 0:0 gegen Buch­bach zum Klassenerhalt

Der FC Eintracht Bamberg feiert den Klassenerhalt © Christian Martin
Der FC Eintracht Bamberg feiert den Klassenerhalt © Christian Martin

Die Dom­rei­ter spie­len auch in der kom­men­den Sai­son in der Regio­nal­li­ga Bay­ern! Durch das 0:0 vor 1.860 Zuschau­ern im hei­mi­schen Fuchs-Park-Sta­di­on im Rele­ga­ti­ons-Show­down gegen den TSV Buch­bach mach­te man den Klas­sen­er­halt perfekt.

Auch der gewon­ne­ne Zusatz­punkt im Elf­me­ter­schie­ßen (5:4), im Anschluss an die Par­tie, war letzt­lich ohne Bedeutung.

Zum Abschluss der ins­ge­samt drei Rele­ga­ti­ons­spie­le steht Bam­berg nach den bei­den Remis (jeweils 0:0) und den zwei Sie­gen im Elf­me­ter­schie­ßen auf dem ers­ten Rang der Mini-Tabel­le. Dahin­ter der zwei­te Abstiegs­re­le­gant aus Buch­bach, eben­falls mit zwei Unent­schie­den, aber nur einem gewon­ne­nen Elf­me­ter­schie­ßen. Auf Rang drei steht der VfB Eich­stätt, der mit eben­falls zwei Zäh­lern aber noch um den Auf­stieg zit­tern muss.

„Wir sind sehr erleichtert“

„Wir sind sehr erleich­tert nach so einem Spiel, nach so einer Sai­son und so einer Rele­ga­ti­on – die noch kei­ner so erlebt hat. Was mei­ne Jungs in die­sem Jahr geleis­tet haben, war ein­fach unglaub­lich“, resü­mier­te FCE-Coach Jan Gern­lein die Partie.

Bam­berg kommt bes­ser rein – Tor­chan­cen eher Mangelware

Von den vie­len laut­star­ken Bam­ber­ger Sup­port­ern vor­an­ge­trie­ben, begann der Show­down um den Klas­sen­er­halt direkt schwung­voll: Nach nur drei Spiel­mi­nu­ten segel­te eine hohe Her­ein­ga­be von Phil­ipp Hack von der rech­ten Grund­li­nie durch den Straf­raum, ehe Tobi­as Linz im Rück­raum vol­ley abzog – der Spann­schuss des Links­ver­tei­di­gers wur­de aber geblockt.

Nach unge­fähr einer Vier­tel­stun­de wur­de es erneut fast rich­tig gefähr­lich, als Hack, in sei­nem letz­ten Spiel für die Dom­rei­ter, fast die gesam­te Buch­ba­cher Hin­ter­mann­schaft im Dribb­ling aus­tanz­te (17.) – am Ende leg­te er sich den Ball aber zu weit vor.

Nur rund fünf Minu­ten spä­ter war es erneut die Kom­bi­na­ti­on aus Hack und Linz, die gefähr­lich in der Offen­si­ve wur­de. Dies­mal flank­te Linz den Ball von Links­au­ßen scharf in die Mit­te, dort zog Hack direkt ab, konn­te Gäs­te­tor­hü­ter Zech aber nicht überwinden.

Kurz dar­auf hat­te Bam­bergs Num­mer 7 die bes­te Gele­gen­heit der Par­tie auf dem Fuß: Zunächst ließ er Buch­bachs Abwehr­spie­ler ste­hen, schloss dann aus rund elf Metern aus spit­zem Win­kel ab und zwang Zech zu einer star­ken Para­de (22.).

Von den Gäs­ten aus Ober­bay­ern kam bis zur 27. Minu­te rela­tiv wenig. Amma­ri schei­ter­te auf weni­gen Metern nach einer lan­gen Flan­ke nur knapp am über­ra­schen­den Führungstreffer.

FCE-Abwehr behält wei­ße Wes­te – Angrif­fe nicht zwin­gend genug

In der zwei­ten Hälf­te hielt die Bam­ber­ger Hin­ter­mann­schaft den Kas­ten, wie schon im ers­ten Rele­ga­ti­ons­spiel in Eich­stätt, sau­ber und ver­hin­der­te einen Gegen­tref­fer. Buch­bachs Ver­su­che, vor allem per Stan­dards, konn­te man mit ver­ein­ten Kräf­ten vom eige­nen Tor fernhalten.

Auch die Dom­rei­ter schaff­ten es nicht mehr, sich in Sze­ne zu set­zen – so waren es meist schnel­le Umschalt­mo­men­te, durch die Bam­berg in Erschei­nung trat.

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