Forch­heim for Future mit neu­em Bei­trag für den Klimaschutz

Repa­rie­ren statt Weg­wer­fen – war­um es so wich­tig ist, Roh­stof­fe und Ener­gie zu sparen

Wir leben auf einer begrenz­ten Erde, auf der uns auch die benö­tig­ten Roh­stof­fe nur in begrenz­ter Men­ge zur Ver­fü­gung ste­hen. Ihr Abbau zer­stört gan­ze Land­schaf­ten und ist oft mit Aus­beu­tung von Men­schen und mit Kin­der­ar­beit ver­bun­den. Gro­ße Men­gen Roh­stof­fe wer­den für die Her­stel­lung ver­schie­dens­ter Din­ge ver­braucht, die oft sehr kurz­le­big sind. Dies gilt ins­be­son­de­re sowohl für Elek­tro­ge­rä­te als auch für Klei­dung. Vie­le Gerä­te wer­den so her­ge­stellt, dass sie schnell kaputt gehen und schlecht bis gar nicht repa­rier­bar sind.

Repaircafe Forchheim for Future Foto: Klara Günther

Repair­ca­fe Forch­heim for Future Foto: Kla­ra Günther

Recy­cling­quo­ten sind nied­rig und vie­le Din­ge sind aus Misch­stof­fen gefer­tigt, die sich nicht wirt­schaft­lich recy­celn las­sen. Elek­tro­schrott wird gro­ßen­teils nach Asi­en expor­tiert und dort unter men­schen­un­wür­di­gen Bedin­gun­gen und teil­wei­se mit Gift­ein­satz zer­legt, um an einen Teil der Roh­stof­fe zu kom­men. Klei­dung wird immer bil­li­ger in immer schlech­te­rer Qua­li­tät in Chi­na und Asi­en unter Bedin­gun­gen pro­du­ziert, die die Umwelt stark mit Gift­stof­fen belas­ten. Die Arbeits­be­din­gun­gen dort erfül­len oft kei­ne Sicher­heits­stan­dards und Arbei­te­rin­nen und Arbei­ter wer­den sehr schlecht bezahlt, sie kön­nen von ihrer Arbeit nicht leben und ihre Fami­li­en unter­hal­ten. Des­halb ist es ein wich­ti­ger Bei­trag nicht nur zum Kli­ma­schutz, son­dern auch zu mehr Gerech­tig­keit auf der Erde, dass wir uns nur Din­ge kau­fen, die wir wirk­lich brau­chen und sie dann mög­lichst lan­ge nut­zen. Und wenn sie kaputt gehen, soll­ten wir sie wenn mög­lich repa­rie­ren las­sen. Die Mög­lich­keit dazu bie­tet das Repair­ca­fe im Zukunfts­haus von Forch­heim for Future. Hand­werk­lich begab­te und tech­nisch ver­sier­te Repa­rie­rer ver­su­chen ihr Mög­lichs­tes, um Din­ge zu repa­rie­ren und ihnen so „ein zwei­tes Leben“ zu schen­ken. Da sich unter den ehren­amt­lich Enga­gier­ten auch Nähe­rin­nen befin­den, ist dies unter Umstän­den auch bei Klei­dung mög­lich – ein­fach mal per Mail anfra­gen (reparaturcafe@​forchheim-​for-​future.​de). Das Zukunfts­haus ist mon­tags und frei­tags von 16–18 Uhr sowie mitt­wochs und sams­tags von 10–12 Uhr geöff­net. An Fei­er­ta­gen und am 31.Mai bleibt es geschlossen.

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