Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 27. Mai 2024

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Erlan­ger Berg­kirch­weih 2024 – ein groß­ar­ti­ges Familienfest

Seit 16. Mai zieht die 269. Erlan­ger Berg­kirch­weih wie­der zahl­rei­che Gäste aus Nah und Fern in ihren Bann. Die Berg­kirch­weih erwies sich auch in die­sem Jahr als ein star­ker Besu­cher­ma­gnet. Wich­tig dabei, dass es auch der Wet­ter­gott größ­ten­teils gut mit dem „Berg“ mein­te. Auch wenn das Regen­cape des Öfte­ren mit zur Aus­stat­tung gehör­te, so zogen doch fast alle pro­gno­sti­zier­ten Unwet­ter um den „Berg“ her­um. Und an den umsatz­star­ken Pfingst­ta­gen strahl­te die Son­ne und zog die Besu­cher­strö­me auf den Berg, um dem bun­ten Trei­ben auf den histo­ri­schen Bier­kel­lern und den Ver­gnü­gun­gen der rund 90 Fahr- und Ver­gnü­gungs­ge­schäf­te zu frönen.

Weni­ge Stun­den, bevor mit dem tra­di­tio­nel­len Ein­gra­ben des Fas­ses zu den Klän­gen von „Lili Mar­leen“ gegen Mit­ter­nacht die Berg­kirch­weih 2024 am Mon­tag­abend zu Ende geht, zie­hen die Ver­ant­wort­li­chen ein posi­ti­ves Fazit.

„Unser Berg wur­de auch die­ses Jahr wie­der zu einem Ort der Fröh­lich­keit und guten Lau­ne und zu einem attrak­ti­ven Fami­li­en­fest“, freut sich Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik, der selbst bei zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen auf dem Gelän­de zu sehen war. „Wir alle – Stadt, Schau­stel­ler, Wir­te – geben uns viel Mühe, dass ein so gro­ßes Fest ordent­lich und gut abläuft und attrak­tiv bleibt. Dass das auch die­ses Jahr wie­der so gut funk­tio­niert hat und die Kirch­weih von Jung und Alt glei­cher­ma­ßen gut ange­nom­men wur­de, ist dem guten Zusam­men­wir­ken aller im Vor­feld und wäh­rend der Ver­an­stal­tung zu ver­dan­ken.“ Das Stadt­ober­haupt dank­te allen haupt- und ehren­amt­li­chen Kräf­ten, die mit sehr viel Herz­blut auf und neben dem Fest­ge­län­de mit­ge­hol­fen haben, dass die Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger die­se zwölf wun­der­ba­ren Tage fei­ern durf­ten. In sein Dan­ke­schön bezog er auch die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner auf dem Gelän­de und in der Stadt ein, die die manch­mal unver­meid­li­chen Stö­run­gen mit­ge­hen und durch ihre Tole­ranz eben­falls zum Gelin­gen des Festes beitragen.

Auch „Berg“-Referent Kon­rad Beu­gel blickt posi­tiv auf die zurück­lie­gen­den Erlan­ger Fest­ta­ge. „Das Wet­ter hat mit­ge­spielt – für unse­re Berg­kirch­weih mit den wun­der­schö­nen Bier­kel­lern ein ganz wesent­li­cher Fak­tor. Die Kel­ler und auch der Schau­stel­ler­be­reich waren an fast allen Tagen gut besucht. Die Reso­nanz, die das gesam­te Ver­an­stal­tungs­team erfah­ren hat, ist durch­weg posi­tiv. Genuss, Lebens­freu­de und Gast­freund­schaft haben auch die Berg­kirch­weih 2024 aus­ge­zeich­net. Und auch mit der Aus­wahl der Fahr­ge­schäf­te haben wir einen wah­ren Glücks­griff getan. Sie wur­den bei den Fami­li­en und Gästen sehr gut ange­nom­men“. Beu­gel dank­te neben dem eige­nen Team den vie­len Part­nern aus Schau­stel­lern und Fest­wir­ten sowie den Unter­stüt­zern aus den Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen für die ver­läss­li­che und wert­schät­zen­de Zusam­men­ar­beit im Vor­feld und wäh­rend der Fest­ta­ge. Und auch den Besu­chern zoll­te Beu­gel ein gro­ßes Kom­pli­ment. „Ich höre gera­de von der Poli­zei ganz weni­ge Vor­fäl­le. Und es waren vie­le locke­re, ent­spann­te und gut gelaun­te Men­schen zu tref­fen. Dafür hat sich die Arbeit gelohnt“.

Auch abseits des offi­zi­el­len Fest­ge­län­des hat die Stadt viel für Sau­ber­keit und Sicher­heit inve­stiert. „Obwohl die Fei­ern am Bür­ger­mei­ster­steg nicht zur Berg­kirch­weih gehö­ren, haben wir unse­re Ver­ant­wor­tung ernst genom­men, um für die Sicher­heit der Jugend­li­chen zu sor­gen“, so der städ­ti­sche Sicher­heits­re­fe­rent Tho­mas Ter­nes. So wur­de die Infra­struk­tur am Bür­ger­mei­ster­steg mit Toi­let­ten­an­la­gen und Müll­con­tai­nern stark aus­ge­baut. Die städ­ti­sche Jugend­so­zi­al­ar­beit und die Mit­ar­bei­te­rin­nen des ‚Safe Space‘ waren vor Ort, was gut ange­nom­men wur­de und zu einem guten Mit­ein­an­der bei­getra­gen hat. Ein­zig beim The­ma Müll ist noch Luft nach oben. Der Appell, den Abfall in die bereit­ge­stell­ten Con­tai­ner abzu­le­gen, blieb lei­der zu oft ungehört.

Wei­te­re Stim­men zur Berg­kirch­weih 2024:

Chri­stoph Gewalt, Micha­el Gewalt und Udo Hel­big für die Festwirte:

„Die Rück­mel­dun­gen der Kel­ler­wir­te sind durch­wegs posi­tiv. Wir haben eine tol­le Reso­nanz unse­rer Gäste auf den Kel­lern. Es war eine sehr fried­li­che Kirch­weih und trotz der Regen­schau­er haben wir durch ein paar stär­ke­re Tage fast die Vor­jah­res­zah­len erreicht.

Wir hof­fen, dass die Stadt in Zukunft die Kosten und Auf­la­gen gering­hal­ten kann, damit wir ein attrak­ti­ves und ein­la­den­des Fami­li­en­fest blei­ben kön­nen. Wir freu­en uns heu­te noch auf einen hof­fent­lich schö­nen stim­mungs­vol­len letz­ten Abend.“

Karl-Heinz Hart­na­gel, Süd­deut­scher Ver­band rei­sen­der Schau­stel­ler und Han­dels­leu­te e. V.:

„Die Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger und ihre Gäste lie­ben ihren Berg. Wir waren trotz eini­ger Regen­un­ter­bre­chun­gen mit der dies­jäh­ri­gen Kirch­weih zufrieden.“

Jür­gen Wild vom Baye­ri­schen Lan­des­ver­band der Markt­kauf­leu­te und der Schau­stel­ler (BLV):

„Durch das Wet­ter und die hohen Kosten war es für eini­ge Betrie­be eine sehr schwie­ri­ge Berg­kirch­weih. Den­noch sind alle Kol­le­gen über den weit­ge­hendst fried­li­chen Ablauf der Berg­kirch­weih froh und dankbar.“

Marc Cle­menz, Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB) Erlangen:

„Wir als ASB Erlan­gen-Höch­stadt blicken auf ein tol­les und ent­spann­tes Fami­li­en­fest am Berg 2024 zurück. Die Ver­sor­gungs­zah­len hal­ten sich im gewohn­ten Maße bei ca. 130 Ver­sor­gun­gen über die 12 Tage. Hier­bei sind die Zah­len der stark alko­ho­li­sier­ten Per­so­nen rück­läu­fig. Durch das Wet­ter bedingt, kam es ver­mehrt zu Schürf­wun­den und ver­stauch­ten Knö­cheln. Wir freu­en uns auf den letz­ten Tag am Erlan­ger Berch und freu­en uns schon auf näch­stes Jahr.“

Basti­an Selig, Baye­ri­sches Rotes Kreuz (BRK) Erlangen-Höchstadt:

„Nach 12 Tagen Sani­täts­wach­dienst auf der Erlan­ger Berg­kirch­weih zieht das Baye­ri­sche Rote Kreuz auf Grund leicht rück­läu­fi­ger Ver­sor­gungs­zah­len eine posi­ti­ve Bilanz. An bei­den Wach­sta­tio­nen des BRK wur­den rund 550 Pati­en­ten ver­sorgt, wovon 70 in die umlie­gen­den Kli­ni­ken trans­por­tiert wer­den muss­ten. In Sum­me waren 250 Ein­satz­kräf­te des BRK KV Erlan­gen-Höch­stadt für die 269. Erlan­ger Berg­kirch­weih im Ein­satz und lei­ste­ten so rund 5.000 ehren­amt­li­che Einsatzstunden.“

Clau­dia Sie­gritz, Frau­en­not­ruf Erlangen:

„Nein heißt Nein – die Stadt Erlan­gen nimmt das Ernst! Es hat sich gezeigt, dass das Kon­zept ‚Safe Space‘ als nied­rig­schwel­li­ges Ange­bot (Ruheort, Han­dy auf­la­den, Unter­stüt­zung für den Heim­weg etc.) ange­nom­men wird. Die Anlauf­stel­le ist vie­len Bür­ge­rin­nen und Bür­gern inzwi­schen bekannt und die Mit­ar­bei­te­rin­nen erfah­ren viel Dank­bar­keit für die Arbeit. Wich­tig ist, durch das Ver­tei­len der give aways, die prä­ven­ti­ve Arbeit und das ins Gespräch kom­men. Dadurch konn­ten vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erreicht und für das The­ma sen­si­bi­li­siert wer­den. Der Blick für sexua­li­sier­te Gewalt wird geschärft. Für vie­le Mäd­chen und Frau­en erhöht sich durch den „Safe Space“ das Sicherheitsgefühl.“

Auch der Erlan­ger Poli­zei­chef, Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Klaus Wild, spricht bis dato von einem „welt­of­fe­nen, äußerst fried­li­chen Familienfest“:

„Die Poli­zei ist mit dem bis­he­ri­gen Ver­lauf der dies­jäh­ri­gen Berg­kirch­weih – eine der fried­lich­sten über­haupt – mehr als zufrie­den. So ging die Zahl der Straf­ta­ten im Ver­gleich zum Vor­jahr deut­lich zurück, was sich ins­be­son­de­re bei den Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­ten sowie im Bereich der Sexu­al­de­lik­te niederschlägt.

Erfreu­lich ist der Umstand, dass bis­lang kei­ne schwer­ver­letz­ten Per­so­nen zu bekla­gen sind. Weder die ver­zeich­ne­ten Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te noch son­sti­ge Unfäl­le führ­ten zu grö­ße­ren Ver­let­zun­gen. Ledig­lich in einem Fall wur­de eine Per­son durch einen Schlag mit einem Maß­krug attackiert, auch die­ser Angriff zog kei­ne schwe­ren Ver­let­zun­gen nach sich.

Beson­ders posi­tiv her­vor­zu­he­ben ist, dass die Erlan­ger Poli­zei durch sofor­ti­ge Erste-Hil­fe-Maß­nah­men am drit­ten Berg­tag einen Besu­cher vor dem dro­hen­den Erstickungs­tod ret­ten konn­te, wor­über ja bereits berich­tet wurde.“

Fried­helm Wei­din­ger, Lei­ter des Amtes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt:

„Für die Feu­er­wehr Erlan­gen waren es bis jetzt ruhi­ge Berg­dien­ste; Gott sei Dank galt es, kei­ne grö­ße­ren Ein­sät­ze auf dem Fest­ge­län­de zu bewäl­ti­gen. Unse­re Ein­sät­ze beschränk­ten sich – in der Unter­stüt­zung der Sani­täts­dien­ste – auf die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung des ein oder ande­ren Berg­be­su­cher­s/-in und klei­nen tech­ni­schen Hil­fe­lei­stun­gen. Über die zwölf Tage befan­den sich jeweils acht Ein­satz­kräf­te auf den bei­den Feu­er­wa­chen auf dem Berg­kirch­weih­ge­län­de in Ein­satz­be­reit­schaft. Gemein­sam durch die Akti­ven der Stän­di­gen Wache und der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren wur­den dort knapp 1.600 Stun­den groß­ar­ti­ger ehren­amt­li­cher Dienst geleistet.“

Nach dem „Berg“ ist vor dem „Berg“. Ein Aus­blick auf 2025: Die 270. Erlan­ger Berg­kirch­weih fin­det vom 5. bis 16. Juni statt.

Ober­bür­ger­mei­ster infor­miert: Mit dem Rad durch den Stadtwesten

Um über wich­ti­ge Pro­jek­te zu infor­mie­ren, lädt Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik zu Stadt­spa­zier­gän­gen ent­lang der Strecke der Stadt-Umland-Bahn (StUB) ein. Der näch­ste Ter­min ist eine Rad­tour am Mitt­woch, 29. Mai, um 16:00 Uhr. Treff­punkt ist an der Kreu­zung Schal­lers­ho­fer Straße/​Kosbacher Damm (Dau­er ca. 2 Stunden).

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) erreicht Alter­lan­gen über den Reg­nitz­grund. Am Kanal ord­net das Bezirks­kli­ni­kum sei­ne Flä­chen neu, so dass Wohn­raum ent­ste­hen kann. Wei­ter süd­lich ent­steht mit der StUB ein Park-and-Ride-Park­platz am Ade­nau­er­ring. Ent­lang des Ade­nau­er­rings erschließt die StUB gro­ße Wohn­ge­gen­den, unter ande­rem auch das künf­ti­ge kli­ma­neu­tra­le Bau­ge­biet Brei­te Äcker.

Stadt­spit­ze: Fir­men­be­such bei clearaudio

In der Rei­he der Fir­men­be­su­che tra­fen sich kürz­lich Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik und Wirt­schafts­re­fe­rent Kon­rad Beu­gel mit der Geschäfts­füh­rung der Plat­ten­spie­ler­ma­nu­fak­tur cle­ar­au­dio elec­tro­nic GmbH zum Gedan­ken­aus­tausch. Geschäfts­füh­rer Robert Suchy und sei­ne Schwe­ster Vero­ni­ka Suchy prä­sen­tier­ten eini­ge ihrer Plat­ten­spie­ler-Spit­zen­mo­del­le, die alle­samt im Exklu­siv-Bereich ange­sie­delt sind und auch schon mal bis zu 200.000 Euro kosten kön­nen. Gefer­tigt wer­den die High-End-Gerä­te in Hand­ar­beit am Stand­ort in der Spar­dor­fer Stra­ße. Von Erlan­gen aus fin­den sie Kun­den in aller Welt. Mit rund 60 Mit­ar­bei­ten­den hat sich das Fami­li­en­un­ter­neh­men zu einer sehr erfolg­rei­chen, welt­weit füh­ren­den Schmie­de von Pre­mi­um-Audio­ge­rä­ten ent­wickelt. Der Unter­neh­mens­er­folg lässt sogar über eine Stand­orter­wei­te­rung nachdenken.

20. Todes­tag von Justi­ne Elsner

Zum 20. Mal jährt sich am Sams­tag, 1. Juni, der Todes­tag von Justi­ne Els­ner, der 1926 gebo­re­nen Ehe­frau des Elters­dor­fer Unter­neh­mers Max Els­ner – bei­de star­ben 2004.

Max Els­ner bau­te nach dem Zwei­ten Welt­krieg in Elters­dorf ein Unter­neh­men auf, das sich auf Kunst­stoff-Spritz­guss­tech­nik spe­zia­li­sier­te. Nach der beruf­li­chen Tätig­keit wid­me­te sich das Ehe­paar mit ihrer 1995 gegrün­de­ten Stif­tung dem Sport und der Unter­stüt­zung alter und hilfs­be­dürf­ti­ger Men­schen. Im Jahr 2003 wur­de der Stif­tungs­zweck erwei­tert, die Els­ner Stif­tung hat seit­dem ein brei­tes, am Gemein­wohl ori­en­tier­tes Betä­ti­gungs­feld. Rund drei Mil­lio­nen Euro schüt­te­te die Stif­tung bereits aus.

Das Unter­neh­mer­ehe­paar ermög­lich­te die Her­aus­ga­be des Erlan­ger Stadt­le­xi­kons zum 1.000. Stadt­ge­burts­tag (2002). In ihrem Testa­ment bedach­ten die Els­ners die Stadt Erlan­gen mit einem Ver­mächt­nis von 1,5 Mil­lio­nen Euro, das der dama­li­ge Ober­bür­ger­mei­ster Sieg­fried Ball­eis für Sanie­rungs­pro­jek­te von Schu­len frei ein­set­zen konn­te. Die ehe­ma­li­ge Grund­schu­le von Max Els­ner in Bruck pro­fi­tier­te von die­ser groß­zü­gi­gen Zuwen­dung und trägt seit­dem auch den Namen des Ehepaars.

Stadt Erlan­gen lobt den Bau­kul­tur­preis aus

Die Stadt Erlan­gen lobt den Bau­kul­tur­preis 2024 aus: Als Spie­gel der poli­ti­schen, sozia­len, kul­tu­rel­len und öko­no­mi­schen Geschich­te prä­gen die Bau­wer­ke das Erschei­nungs­bild und Image einer Stadt und wir­ken iden­ti­täts­stif­tend. Mit dem Bau­kul­tur­preis sol­len bei­spiel­haf­te Lösun­gen von Bau­auf­ga­ben mit Mit­teln zeit­ge­nös­si­scher Archi­tek­tur prä­miert wer­den, die sich nicht nur durch ästhe­ti­sche, son­dern auch durch öko­lo­gi­sche und öko­no­mi­sche Nach­hal­tig­keit aus­zeich­nen. Gesucht wer­den die besten Bau­ten im Stadt­ge­biet der letz­ten zwei Jah­re. Der Auf­ruf ergeht an alle Archi­tek­tin­nen und Archi­tek­ten sowie Bau­her­ren. Ein­rei­chungs­frist ist der 12. September.

Neben der Bewah­rung des bau­kul­tu­rel­len Erbes ist es daher vor­dring­li­che Auf­ga­be einer Stadt, das Bewusst­sein der Öffent­lich­keit auch auf qua­li­tät­vol­le neue, zeit­ge­nös­si­sche Archi­tek­tur zu rich­ten, die sich in den gewach­se­nen Kon­text ein­fügt bzw. ihn neu inter­pre­tiert oder akzen­tu­iert. Der Bau­kul­tur­preis kann für ein Bau­werk (Neu­bau, Umbau, Aus­bau), eine Gebäu­de­grup­pe oder eine städ­te­bau­li­che bzw. frei­räum­li­che Anla­ge ver­ge­ben wer­den. Zudem ist jede Gebäu­de­art und ‑nut­zung zugelassen.

Es sol­len Bau­wer­ke aus­ge­zeich­net wer­den, die sich in beson­de­rem Maße bezüg­lich ihrer städ­te­bau­li­chen Ein­fü­gung sowie aus öko­lo­gi­scher Sicht, archi­tek­to­ni­schen und frei­räum­li­cher Gestal­tung und aus Sicht des Kli­ma­schut­zes ver­dient gemacht haben und auch durch eine beson­de­re Stand­ort­ge­rech­tig­keit überzeugen.

Teil­nah­me­be­rech­tigt sind Bau­herrn, Archi­tek­ten und Stadt­pla­ner sowie Land­schafts­ar­chi­tek­ten eines Vor­ha­bens. Die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber kön­nen auch als Arbeits­ge­mein­schaft auf­tre­ten und sich gemein­sam bewer­ben. Teil­nah­me­be­rech­tigt sind Archi­tek­ten mit ihren pri­va­ten oder öffent­li­chen Bau­herrn. Die Bau­herrn wer­den von den Archi­tek­ten über die Aus­lo­bung infor­miert. Eine Teil­nah­me ohne Zustim­mung der Bau­herrn ist nicht möglich.

Zum Aus­zeich­nungs­ver­fah­ren sind Bau­ten zuge­las­sen, die im Zeit­raum vom 1. Janu­ar 2022 bis 31. Dezem­ber 2023 fer­tig gestellt wur­den. Sie müs­sen sich im Erlan­ger Stadt­ge­biet befinden.

Ein 14-köp­fi­ges Preis­ge­richt ent­schei­det. Es setzt sich zusam­men aus den Mit­glie­dern des Bau­kunst­bei­ra­tes, der Stadt­ver­wal­tung, einem Mit­glied jeder Stadt­rats­frak­ti­on, einem Archi­tek­tur­kri­ti­ker und einer Erlan­ger Per­sön­lich­keit des öffent­li­chen Lebens.

Der Bau­kul­tur­preis Erlan­gen ist undo­tiert. Die Preis­trä­ger erhal­ten eine Urkun­de und eine Pla­ket­te zur Anbrin­gung an das aus­ge­zeich­ne­te Bau­werk. Alle Bei­trä­ge wer­den öffent­lich aus­ge­stellt und in einem Kata­log doku­men­tiert. Die Ver­lei­hung der Prei­se erfolgt im Rah­men eines Fest­ak­tes im Herbst.

Video­über­wa­chung durch Unter­neh­men und Privatpersonen

Video­über­wa­chun­gen durch nicht-öffent­li­che Betrei­ber wer­den oft­mals der Poli­zei oder auch der Stadt ange­zeigt. Dabei han­delt es sich um einen mög­li­chen Daten­schutz­ver­stoß, der in den Auf­ga­ben­be­reich des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Daten­schutz­auf­sicht fällt. Des­sen Auf­ga­be ist es, Ver­stö­ße fest­zu­stel­len und Abhil­fe- oder Sank­ti­ons­maß­nah­men zu ergreifen.

In einem Infor­ma­ti­ons­blatt infor­miert das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Daten­schutz­auf­sicht über das The­ma Video­über­wa­chung durch Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen. Der Fly­er zeigt den direk­ten Weg auf. Er ist im Inter­net unter https://​www​.lda​.bay​ern​.de/​d​e​/​t​h​e​m​a​_​v​i​d​e​o​u​e​b​e​r​w​a​c​h​u​n​g​.​h​tml abruf­bar. Beschwer­den kön­nen auch online ein­ge­reicht wer­den unter https://​www​.lda​.bay​ern​.de/​d​e​/​b​e​s​c​h​w​e​r​d​e​.​h​tml.

Für alle Fra­gen rund um den Daten­schutz, die die Stadt Erlan­gen betref­fen, gibt es wei­te­re Infor­ma­tio­nen im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​d​a​t​e​n​s​c​h​utz.

Ein­schrän­kun­gen auf der Äuße­ren Ten­nen­lo­her Straße

Auf der Äuße­ren Ten­nen­lo­her Stra­ße (gegen­über Bun­sen­stra­ße) kommt es von Mitt­woch, 5. Juni, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 21. Juni, zu star­ken Ein­schrän­kun­gen. Wie das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt­ver­wal­tung mit­teilt, fin­den dort ein Kanal­an­stich sowie Haus­an­schlüs­se statt. Der Ver­kehr wird per Bau­stel­len­am­pel geregelt.

Ein­schrän­kun­gen und Sper­run­gen Am Europakanal/​Dorfstraße

Auf­grund von Bau­ar­bei­ten an der Kreu­zung Am Europakanal/​Dorfstraße in Büchen­bach kommt es von Mon­tag, 3. Juni, bis Frei­tag, 14. Juni, zu Ein­schrän­kun­gen und teil­wei­se Voll­sper­run­gen. Die Ein­fahrt zur Dorf­stra­ße ist dabei von Mon­tag, 10. Juni, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 14. Juni, gesperrt. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen die Bau­stel­le passieren.

Wie das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt mit­teilt, die­nen die Bau­maß­nah­men der Schaf­fung einer „Umwelt­spur“ für Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer sowie Bus­se. Im Zuge die­ser Maß­nah­me wird die Kreu­zung Dorfstraße/​Am Europakanal/​Kapellensteg/​Frauenauracher Stra­ße fahr­rad­freund­lich aus­ge­baut. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.

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