Sel­ber Wöl­fe gehen mit Gel­ke in die sech­ste Saison

Richard Gelke © Mario Wiedel
Richard Gelke © Mario Wiedel

Der 32-jäh­ri­ge Stür­mer ist aus Selb längst nicht mehr weg­zu­den­ken Richard Gel­ke geht bereits in sei­ne sech­ste Sai­son bei den Por­zel­lan­städ­tern, hat sich in Selb per­fekt ein­ge­lebt. Nicht nur sei­ne Ver­bun­den­heit zum Club und zur Regi­on ist spür­bar, auch sei­ne Rol­le im Team bleibt enorm wich­tig. Zudem wird der gebür­ti­ge Reut­lin­ger künf­tig noch stär­ker in die Nach­wuchs­ar­beit ein­ge­bun­den sein, was sei­ne Bin­dung zum Stand­ort Selb und sein Enga­ge­ment für die Ent­wick­lung jun­ger Talen­te unterstreicht.

Er bringt jede Men­ge Ener­gie auf das Eis

Bereits in der Sai­son 2019/20 wech­sel­te Richi Gel­ke von den Heil­bron­ner Fal­ken nach Selb und brach­te reich­lich Erfah­rung aus der DEL und DEL2 mit. Er wur­de direkt zum Lei­stungs­trä­ger und erwies sich als per­fek­te Ver­stär­kung für den Kampf um den Auf­stieg, der schließ­lich in sei­ner zwei­ten Sai­son bei den Wöl­fen gelang. Seit­dem ist er fester Bestand­teil des Sel­ber Teams und geht auf Tore- und Punk­te­jagd. Wöl­fe­Ge­schäfts­füh­rer Sven Geri­ke unter­streicht Gel­kes Bedeu­tung: „Richi ist mitt­ler­wei­le ein inte­gra­ler Bestand­teil unse­rer Mann­schaft gewor­den. Er ist viel­sei­tig ein­setz­bar und bringt immer jede Men­ge Ener­gie auf das Eis.“ Wäh­rend Gel­ke bei Fans und Team­kol­le­gen beliebt ist, betrach­ten ihn Geg­ner mög­li­cher­wei­se kri­ti­scher: „Mit sei­ner robu­sten und kör­per­be­ton­ten Spiel­wei­se mag Richi nicht unbe­dingt der Lieb­lings­spie­ler der Geg­ner sein, aber in unse­ren eige­nen Rei­hen ist er unheim­lich wich­tig!“, erklärt Gerike.

Stolz dar­auf, das Sel­ber Tri­kot tra­gen zu dürfen

Gel­ke selbst hat sich ger­ne für eine wei­te­re Sai­son bei den Ober­fran­ken ent­schie­den: „Es macht mich ein­fach stolz, das Tri­kot der Sel­ber Wöl­fe zu tra­gen. Selb ist für mich wirk­lich zu einer zwei­ten Hei­mat gewor­den.“ Dies liegt vor allem dar­an, dass er hier Freund­schaf­ten geschlos­sen und vie­le hilfs­be­rei­te Men­schen ken­nen­ge­lernt hat. „Als ich nach mei­ner ersten Sai­son ver­län­gert habe, wur­de mir eine Visi­on präsentiert.

Mitt­ler­wei­le ist die­se Visi­on Rea­li­tät gewor­den. Ein Teil davon zu sein, ist etwas ganz Beson­de­res, und ich bin unglaub­lich glück­lich dar­über.“ Gel­ke hat eine beson­de­re Bin­dung zu den Fans, was auch sei­ne Ent­schei­dung beein­fluss­te. „Die groß­ar­ti­gen Fans, die uns bei jedem Spiel, ob zu Hau­se in der NETZSCH-Are­na oder aus­wärts, laut­stark unter­stüt­zen, haben defi­ni­tiv dazu bei­getra­gen“, betont er. „Ihr Rück­halt bedeu­tet mir wirk­lich viel.“

Zuneh­men­des Enga­ge­ment in der Nachwuchsarbeit

In Bezug auf die Zukunft kann sich Gel­ke sogar vor­stel­len, auch nach sei­nem Rück­tritt aus dem akti­ven Sport in Selb zu blei­ben. Doch bis dahin liegt sein Fokus, hof­fent­lich auch noch sehr lan­ge, auf Eis­hockey. Der Stür­mer befin­det sich jeden­falls bereits mit­ten in der Sai­son­vor­be­rei­tung, schmie­det jedoch auch noch Plä­ne für einen Aktiv­ur­laub ver­bun­den mit einem Trai­nings­la­ger. „Außer­dem unter­neh­me ich auch ein paar klei­ne­re Aus­flü­ge, um eine gute Balan­ce zwi­schen Trai­ning und Ent­span­nung zu fin­den, um dann frisch in die neue Sai­son zu star­ten“, erklärt er. Neben sei­nem eige­nen Trai­ning legt er künf­tig auch gro­ßen Wert auf die Jugend­ar­beit in Selb. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat er die Nach­wuchs­spie­ler ger­ne unter­stützt, war bei ihren Trai­nings­ein­hei­ten dabei und dien­te vie­len von ihnen als Vor­bild. Ab Som­mer wird er zusam­men mit einem haupt­amt­li­chen Trai­ner ein Nach­wuchs­team betreu­en, auch wenn das genaue Team noch nicht feststeht.

„Das ist eine wei­te­re span­nen­de Auf­ga­be, auf die ich mich sehr freue“, betont der Pro­fi. Auch Geri­ke schätzt Gel­kes zuneh­men­des Enga­ge­ment in der Nach­wuchs­ar­beit. „Er gehört zu den Spie­lern, die das Mit­ein­an­der und die Lei­den­schaft für den Stand­ort Selb ver­kör­pern und leben. Des­halb freu­en wir uns auf die wei­te­re Zeit mit ihm!“

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