Bay­reu­ther Kon­junk­tur mit Schwung in den Sommer

Trend­aus­wer­tung IHK-Gre­mi­um Bayreuth

IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger

IHK-Vize­prä­si­dent Jörg Lich­ten­eg­ger. Foto: IHK

Die Wirt­schaft in Stadt und Land­kreis Bay­reuth star­tet mit Schwung in den Som­mer. In der Kon­junk­tur­um­fra­ge der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth bewer­ten die Bay­reu­ther Unter­neh­men ihre aktu­el­le Geschäfts­la­ge deut­lich bes­ser als zu Jah­res­be­ginn. Auch der unter­neh­me­ri­sche Blick in die Zukunft wird merk­lich opti­mi­sti­scher. Der Kon­junk­tur­kli­ma­in­dex steigt um gan­ze 31 Punk­te und liegt nun bei 113. „Nach einem regel­rech­ten Stim­mungs­tief zu Jah­res­be­ginn hat sich die Bay­reu­ther Wirt­schaft wie­der erholt. Die­sen Auf­trieb müs­sen wir für uns nut­zen und mit Rücken­wind in das zwei­te Halb­jahr star­ten“, so Jörg Lich­ten­eg­ger, IHK-Vize­prä­si­dent und Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bayreuth.

Die aktu­el­le Geschäfts­la­ge in der Regi­on Bay­reuth wird durch die Unter­neh­men im Sal­do posi­tiv bewer­tet. Wäh­rend 42 Pro­zent eine gute aktu­el­le Lage zu Pro­to­koll geben, bewer­ten 23 Pro­zent ihre Lage als schlecht. Damit ver­bes­sert sich die Lage­be­ur­tei­lung seit Jah­res­be­ginn deut­lich. Zwar berich­ten noch immer fast 40 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men von einem gesun­ke­nen Auf­trags­vo­lu­men im Inland – ein Drit­tel der im Aus­land geschäfts­tä­ti­gen Unter­neh­men von gesun­ke­nem Auf­trags­vo­lu­men im Aus­land – doch ist die­ser Anteil merk­lich gerin­ger als zum Start in das Kalen­der­jahr. Zudem ist die Kapa­zi­täts­aus­la­stung nach wie vor hoch. Über 80 Pro­zent der Unter­neh­men berich­ten min­de­stens von einer befrie­di­gen­den Aus­la­stung. „Die Wirt­schaft in der Regi­on Bay­reuth steht aktu­ell wie­der deut­lich bes­ser da. Trotz der ungün­sti­gen Rah­men­be­din­gun­gen konn­ten sich die Unter­neh­men gut behaup­ten. Das ist eine sehr erfreu­li­che Ent­wick­lung, die zugleich Zuver­sicht ver­brei­tet“, so Lichtenegger.

Erwar­tun­gen hel­len sich auf

Auch ein Blick auf die erwar­te­te Geschäfts­la­ge ver­deut­licht die opti­mi­sti­sche Grund­stim­mung in der Regi­on Bay­reuth. 27 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men der Regi­on Bay­reuth pro­gno­sti­zie­ren eine Ver­bes­se­rung ihrer Geschäfts­la­ge für die kom­men­den zwölf Mona­te, 19 Pro­zent eine Ver­schlech­te­rung. Die Erwar­tun­gen ver­schie­ben sich damit zum ersten Mal seit über zwei Jah­ren wie­der in den posi­ti­ven Bereich.

Auch bei den geplan­ten Inve­sti­tio­nen im Inland und den erwar­te­ten Beschäf­tig­ten­zah­len las­sen sich posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen ver­zeich­nen. Etwas mehr Befrag­te pro­gno­sti­zie­ren stei­gen­de als sin­ken­de Inlands­in­ve­sti­tio­nen und die Beschäf­tig­ten­zah­len wer­den in Sum­me als sta­bil ein­ge­schätzt. „Die Bay­reu­ther Unter­neh­men haben neu­en Opti­mis­mus gewon­nen. Damit die­ser nicht gleich wie­der ver­blasst, brau­chen sie drin­gend mehr Pla­nungs­si­cher­heit. Hier ist die Poli­tik gefor­dert“, appel­liert der Gremiumsvorsitzende.

2024-04 Kon­junk­tur­da­ten Gre­mi­en BT

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