Ein­wei­hung Stimm­kreis­bü­ro: Ein Hauch von Mün­chen in Weißenstadt

v.l.n.r. Bundestagsabgeordneter Jörg Nürnberger, der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann, der Weißenstädter SPD-Bürgermeisterkandidat Markus Zitzmann, Andreas Schlick, Vorstand der Raiffeisenbank Hochfranken West eG, die Landtagsabgeordnete a.D. Inge Aures, der Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer, der Wunsiedler Landrat Peter Berek, Nicole Grießhammer, Pfarrer Markus Wandtke, Zweiter Bürgermeister Matthias Beck und Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz.
v.l.n.r. Bundestagsabgeordneter Jörg Nürnberger, der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann, der Weißenstädter SPD-Bürgermeisterkandidat Markus Zitzmann, Andreas Schlick, Vorstand der Raiffeisenbank Hochfranken West eG, die Landtagsabgeordnete a.D. Inge Aures, der Landrat des Landkreises Kulmbach, Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer, der Wunsiedler Landrat Peter Berek, Nicole Grießhammer, Pfarrer Markus Wandtke, Zweiter Bürgermeister Matthias Beck und Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz (Foto: Abgeordnetenbüro Holger Grießhammer, MdL)

Mehr Stadt­rat im Land­tag: Zahl­rei­che Ehren­gä­ste fei­ern zusam­men mit Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hol­ger Grieß­ham­mer die offi­zi­el­le Ein­wei­hung sei­nes Stimm­kreis­bü­ros in Wei­ßen­stadt. Am Her­zen liegt ihm vor allem der direk­te Aus­tausch mit der Bevöl­ke­rung. Auch die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin beim Bun­des­mi­ni­ster für Arbeit und Sozia­les ist vor Ort.

Im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res hat er den Sprung in den Baye­ri­schen Land­tag geschafft, am Frei­tag eröff­ne­te Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Hol­ger Grieß­ham­mer nun auch offi­zi­ell zusam­men mit einer Viel­zahl an Gästen sein neu­es Stimm­kreis­bü­ro in Wei­ßen­stadt. Als Prak­ti­ker und Per­son aus der Mit­te der Gesell­schaft sieht er dar­in vor allem eine direk­te Anlauf­stel­le für Anlie­gen aus der Bevölkerung.

Grieß­ham­mer gab den Besu­chern zunächst einen Ein­blick in sein erstes hal­bes Jahr als Mit­glied des Land­ta­ges und mach­te deut­lich, dass er über­zeugt sei, „dass wir zum Woh­le der Regi­on zusam­men­ar­bei­ten müs­sen“. Im Wesent­li­chen soll­te immer der Mensch hin­ter dem Poli­ti­ker im Vor­der­grund ste­hen. „Ich bin ein kom­mu­nal­po­li­ti­sches Gewächs. Da arbei­tet man zusam­men für ein gemein­sa­mes Pro­jekt. Ich wer­de mein Bestes dafür geben, dass sich die­se Arbeits­wei­se auch im Land­tag durch­set­zen wird.“ Des­halb möch­te er auch ein Poli­ti­ker zum Anfas­sen sein. Dies sei sein per­sön­li­cher Anspruch. Glei­cher­ma­ßen zeig­te sich Grieß­ham­mer erfreut über die Ent­schei­dung des Stadt­ra­tes, den Ter­min der Stadt­rats­sit­zung fort­an von Mitt­woch auf Don­ners­tag­abend zu ver­le­gen. „Sich für die Hei­mat ein­set­zen gelingt am besten direkt vor Ort. So kann ich ent­schei­den­de Infor­ma­tio­nen schnell an die rich­ti­ge Stel­le tra­gen. Das ist ein ent­schei­den­der Vor­teil für uns alle.“ Er gehe die Auf­ga­be mit der nöti­gen Por­ti­on Demut an und beton­te glei­cher­ma­ßen, dass er mit gro­ßem Ein­satz das Beste für die Regi­on errei­chen möch­te. Dazu zäh­len neben sei­nem Stimm­kreis Wun­sie­del-Kulm­bach, zu dem auch die fünf Bay­reu­ther Gemein­den Bad Ber­neck, Bischofs­grün, Fich­tel­berg, Gefrees und Mehl­mei­sel gehö­ren, auch die bei­den Betreu­ungs­stimm­krei­se Hof und Bay­reuth. Das Büro in Wei­ßen­stadt sei zen­tral erreich­bar aus allen Ecken des Stimm­krei­ses und sol­le daher ein Ort der Begeg­nung sein.

Dem schloss sich der Wun­sied­ler Land­rat Peter Berek an und wünscht sich, dass „hier ein krea­ti­ves Milieu vor­han­den ist und vie­le gute Din­ge für unse­re Regi­on auf den Weg gebracht wer­den. Ich glau­be, die Men­schen wol­len durch­aus, dass man trotz aller sach­li­chen und fach­li­chen Unter­schie­de gut zuein­an­der fin­det. Und das zeich­net die Per­son Hol­ger Grieß­ham­mer aus. Das sehe ich nicht zuletzt momen­tan bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen im Kreistag.“

Der Kulm­ba­cher Land­rat Klaus Peter Söll­ner sieht in dem Zuschnitt des Stimm­krei­ses eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, beton­te aber glei­cher­ma­ßen: „Wir hat­ten in den letz­ten Mona­ten bereits sehr häu­fig Kon­takt. Sie sind in unse­rem Land­kreis bereits sehr prä­sent. Sie suchen den Kon­takt und set­zen sich für unse­re Belan­ge ein.“

Zu den ent­schei­den­den Pro­jek­ten der Stadt zähl­ten laut dem Kulm­ba­cher Ober­bür­ger­mei­ster Ingo Leh­mann der Uni-Cam­pus, der bar­rie­re­freie Bahn­hof und das Kauf­platz­ge­län­de. Ich bin sehr stolz und dank­bar, dass Du die Inter­es­sen bei­der Land­krei­se in Mün­chen ver­tre­ten wirst und wer­de mich in näch­ster Zeit immer wie­der melden.“

Die bei­den ober­frän­ki­schen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Jörg Nürn­ber­ger und Andre­as Schwarz unter­stri­chen den Wert der engen Zusam­men­ar­beit. Schwarz beton­te, dass Hol­ger Grieß­ham­mer für nor­ma­len Men­schen­ver­stand ste­he, der nun in den Land­tag ein­ge­zo­gen sei. „Du bist ein boden­stän­di­ger Mensch. Wenn man sich an die­ses Büro wen­det, bekommt man auch eine schnel­le Ant­wort. Das ist nicht üblich.“ Jörg Nürn­ber­ger freut sich dar­über, „dass es wie­der einen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus dem Land­kreis Wun­sie­del gibt. Wir als Poli­ti­ker haben eine extre­me Vor­bild­funk­ti­on. So wie wir uns gegen­über den Men­schen ver­hal­ten, schlägt es auf uns selbst zurück, wirkt es aber auch in die Gesell­schaft hinein.“

Dem pflich­te­te auch Grieß­ham­mers Vor­gän­ge­rin bei, die lang­jäh­ri­ge Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und ehe­ma­li­ge Vize­prä­si­den­tin des Baye­ri­schen Land­tags, Inge Aures: „Mir kann nie­mand vor­wer­fen, dass ich mich nicht um den Nach­wuchs geküm­mert hät­te. Es geht um unse­re Hei­mat. Und da ist mein Nach­fol­ger mit sei­nen fri­schen Ideen die abso­lut rich­ti­ge Wahl. Wir wol­len bei den Bür­gern sein. Ich bin stolz und glück­lich, dass du, lie­ber Hol­ger, mein Nach­fol­ger gewor­den bist.“

Auch Wei­ßen­stadt wer­de von der neu­en Begeg­nungs­stät­te pro­fi­tie­ren, mach­te Zwei­ter Bür­ger­mei­ster Mat­thi­as Beck deut­lich. „Der heu­ti­ge Tag ist das Ergeb­nis dei­ner poli­ti­schen Arbeit. Ich genie­ße die­sen Dia­log seit vie­len Jah­ren im Stadt­rat. Stell­ver­tre­tend für den gan­zen Stadt­rat freut es mich unheim­lich für Wei­ßen­stadt, dass wir nun ein orts­an­säs­si­ges Stimm­kreis­bü­ro haben.“ Der Vor­sit­zen­de der SPDFrak­ti­on in Wei­ßen­stadt Mar­kus Zitz­mann ken­ne die Räum­lich­kei­ten noch, wie sie frü­her aus­ge­se­hen haben. „Was hier in Win­des­ei­le seit der Land­tags­wahl im Okto­ber gesche­hen ist, zeigt, dass du ein Mann der Tat bist.“ Dem schloss sich auch der Ver­mie­ter und Vor­stand der Raiff­ei­sen­bank Hoch­fran­ken West eG Andre­as Schlick an: „Als ört­lich ver­wur­zel­te Raiff­ei­sen­bank sind wir sehr glück­lich, einen sol­chen Mie­ter gewon­nen zu haben. Wir freu­en uns sehr und hof­fen, dass wir hier noch sehr lan­ge zusam­men­blei­ben.“ Der kur­ze Draht in den Baye­ri­schen Land­tag kön­ne ein Vor­teil sein.

Unter­stützt wird Grieß­ham­mer in sei­nem Bür­ger­bü­ro von sei­nem Büro­lei­ter und Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter Alex­an­der Ste­ger und der Bear­bei­tung inhalt­li­cher Anlie­gen, sei­ner Sekre­tä­rin Miri­am Wun­der bei all­ge­mei­nen Büro­tä­tig­kei­ten, Maria Röder und Video­fil­me­ma­cher Seba­sti­an Greim bei der Pres­se- und Öffentlichkeitsarbeit.

Der evan­ge­li­sche Pfar­rer Mar­kus Wandt­ke erteilt den kirch­li­chen Segen für die Räum­lich­kei­ten und wies dar­auf hin, dass die Poli­tik ein nicht ganz unge­fähr­li­ches Geschäft ist.“ Dies sehe man gera­de in den Medi­en. Ganz so heiß sei das Pfla­ster hier im Fich­tel­ge­bir­ge „Gott sei Dank noch nicht.“ Er wün­sche sich, dass es ein Mit­ein­an­der in Poli­tik und Gesell­schaft gebe, wel­ches zwar von Kon­tro­ver­sen geprägt sei, „aber ohne Hand­greif­lich­kei­ten abläuft“. Wenn jemand das Herz am rich­ti­gen Fleck habe, dann wer­de das funk­tio­nie­ren. „Sie kön­nen mit Far­ben umge­hen, im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes! Trans­pa­rent, durch­sich­tig, aber zu sehen sein. Das wün­sche ich ihnen für ihre Arbeit!“

Bei den Fest­lich­kei­ten im Gar­ten des Büros genos­sen die Gäste das beste Früh­lings­wet­ter. Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin für Arbeit und Sozia­les Anet­te Kram­me sah dar­in den Lohn für Grieß­ham­mers tap­fe­ren Ein­satz in den letz­ten Wochen.

Grieß­ham­mer selbst lud zum Tag der Offe­nen Büro­tür auch Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein, das Abge­ord­ne­ten­bü­ro zu besich­ti­gen. Jeder sei hier will­kom­men, er habe stets ein offe­nes Ohr, beton­te er abschließend.

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