Aus­bau am Seß­la­cher Berg hat begonnen

Der Ausbau läuft: Landrat Sebastian Straubel und Bürgermeister Maximilian Neeb schauen sich den Stand der Arbeiten am Seßlacher Berg vor Ort an./Foto: Landratsamt Coburg/Stefanie Nickmann

Der Aus­bau läuft: Land­rat Seba­sti­an Straubel und Bür­ger­mei­ster Maxi­mi­li­an Neeb schau­en sich den Stand der Arbei­ten am Seß­la­cher Berg vor Ort an./Foto: Land­rats­amt Coburg/​Stefanie Nickmann

Für den Land­kreis Coburg hat das größ­te Stra­ßen­bau­pro­jekt des Jah­res begon­nen: der Aus­bau der Kreis­stra­ße CO 25 am Seß­la­cher Berg. Land­rat Seba­sti­an Straubel und Seß­lachs Bür­ger­mei­ster, Maxi­mi­li­an Neeb, zeig­ten sich bei ihrer gemein­sa­men Besich­ti­gung der Bau­stel­le sicht­lich erfreut, dass sich auf der Bau­stel­le bereits viel getan hat. Der Zeit­plan ist aber auch straff: Ende August soll die Kreis­stra­ße zwi­schen Seß­lach und Wat­zen­dorf wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben werden.

Rund 3,3 Mil­lio­nen wird der Aus­bau nach den Berech­nun­gen des Fach­be­reichs Tief­bau am Land­rats­amt Coburg kosten. Dank kräf­ti­ger finan­zi­el­ler För­de­rung des Frei­staa­tes Bay­ern liegt der Eigen­an­teil des Land­krei­ses bei rund 1,39 Mil­lio­nen Euro. Das sei gut inve­stier­tes Geld, sagt Land­rat Seba­sti­an Straubel: „Wir als länd­li­cher Raum sind auf eine gute Ver­kehrs­in­fra­struk­tur ange­wie­sen. Auf unse­ren Stra­ßen kom­men unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zur Arbeit und unse­re Kin­der zu ihren Schu­len.“ Des­halb sei es der gesam­ten Land­kreis­po­li­tik auch in finan­zi­ell schwie­ri­gen Zei­ten wich­tig, sein rund 200 Kilo­me­ter lan­ges Netz an Kreis­stra­ßen in einem guten Zustand zu halten.

Gera­de der Seß­la­cher Berg war des­halb schon seit län­ge­rer Zeit ein Sor­gen­kind für die Bau­ver­wal­tung im Land­rats­amt Coburg. Dass jetzt die Bau­ar­bei­ten begon­nen haben, freut Bür­ger­mei­ster Maxi­mi­li­an Neeb außer­or­dent­lich: „Wir von der Stadt Seß­lach sind sehr froh, dass die Bau­maß­nah­me nach vie­len Jah­ren der Pla­nung nun end­lich gestar­tet wer­den konn­te. Die Strecke Rich­tung Wat­zen­dorf ist eine wich­ti­ge über­ört­li­che Ver­bin­dungs­stra­ße. Und ihr Zustand war vor Beginn der Bau­maß­nah­me mehr als katastrophal.“

Knapp 2500 Meter lang ist die Aus­bau­strecke, auf der unter ande­rem der Ober­bau und die Fahr­bahn­ent­wäs­se­rung erneu­ert wer­den. Beson­ders groß sind die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen im etwa einen Kilo­me­ter lan­gen Mit­tel­teil. Dort wird es laut Patrick Mohr vom Fach­be­reich Tief­bau am Land­rats­amt einen „bestands­na­hen Voll­aus­bau“ geben. Das heißt: Dort wird die Stra­ße teil­wei­se bis zu einem hal­ben Meter breiter.

Weil bei der Erneue­rung des Ban­ketts sämt­li­che Grä­ben ver­rohrt wer­den, wird es an der CO 25 nach Abschluss der Arbei­ten kei­ne bei Unfäl­len gefähr­li­chen Durch­läs­se mehr im Stra­ßen­gra­ben geben. Dazu kom­men ver­bes­ser­te Schutz­plan­ken und Beton-Gleit­wän­de – sie ver­hin­dern künf­tig, dass Ver­kehrs­teil­neh­mer gegen die gro­ßen Fel­sen im Wald­stück pral­len, wenn sie von der Fahr­bahn abkom­men. „Damit gelingt es uns, die Ver­kehrs­si­cher­heit am Seß­la­cher Berg ent­schei­dend zu ver­bes­sern“, erklärt Jür­gen Alt, der Lei­ter des Fach­be­reichs Tief­bau am Landratsamt.

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