Bam­ber­ger DPV-Gewerk­schaf­ter star­tet Peti­ti­on für Telekom-Mitarbeiter

Der Orts­vor­sit­zen­de Johan­nes Wicht der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­werk­schaft DPV im Orts­ver­band Tele­kom Bam­berg brach­te die Anlie­gen der Tele­kom-Beschäf­tig­ten an den Peti­ti­ons-Aus­schuss des Deut­schen Bundestages.

Johannes Wicht

Johan­nes Wicht

Die Deut­sche Tele­kom soll die bun­des­weit vie­len leer­ste­hen­den Gebäu­de der Ver­mitt­lungs­tech­nik in Miet­woh­nun­gen für Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen umbau­en. Beson­de­rer Bedarf besteht bei Aus­zu­bil­den­den, jun­ge Fami­li­en und Mitarbeiter.

„Alle Ver­mitt­lungs­stel­len der alten Tech­nik­ge­ne­ra­ti­on bei der Deut­schen Tele­kom wur­den im letz­ten Jahr final abge­schal­tet, die Tech­nik größ­ten­teils ver­schrot­tet. Ich sebst war am Abbau der PSTN-Platt­form, einem bun­des­wei­ten Pro­jekt betei­ligt. Die frei­en Flä­chen (Grö­ßen­ord­nung 10.000 Objek­te) könn­ten nun für unse­re Beschäf­tig­ten umge­baut wer­den. Da es sich oft um soge­nann­te bau­glei­che Typen­ge­bäu­de han­delt, wäre der Pla­nungs­auf­wand zudem mini­mal“, so der Vor­schlag von Johan­nes Wicht. „Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hält direkt rund 14,5 Pro­zent und indi­rekt über die KfW wei­te­re 17,5 Pro­zent der Akti­en. Somit ist die Ver­ant­wor­tung des Bun­des grund­sätz­lich gege­ben. In Deutsch­land feh­len nach Anga­ben der Immo­bi­li­en­bran­che inzwi­schen 800.000 Woh­nun­gen. Das sei­en 100.000 mehr als noch im vori­gen Jahr, wie das Bünd­nis Woh­nungs­bau auf dem Woh­nungs­bau-Tag in Ber­lin mit­teil­te. Es ist unglaub­lich und ver­ant­wor­tungs­los, eine so gro­ße Zahl an Gebäu­den leer ste­hen zu lassen.“

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