Bewe­gungs­tipp der AOK Bam­berg – Bewe­gung stärkt die Gesundheit

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Wer sich aus­rei­chend bewegt, lebt gesün­der. Das wis­sen nicht nur Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­ner, son­dern auch ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung in Bay­ern, wie eine reprä­sen­ta­ti­ve For­sa-Umfra­ge im Auf­trag der AOK ergab. Die Mehr­heit der Befrag­ten (60 %) befürch­tet dem­nach, im Lau­fe ihres Lebens auf­grund zu gerin­ger kör­per­li­cher Akti­vi­tät zu erkran­ken. Und 45 Pro­zent füh­ren sogar eige­ne gesund­heit­li­che Beschwer­den auf Bewe­gungs­man­gel und zu lan­ges Sit­zen zurück. „Bewe­gung hat einen außer­or­dent­lich posi­ti­ven Ein­fluss auf unse­ren Kör­per“, bestä­tigt Doro­thea Hil­gert, Bewe­gungs­exper­tin der AOK-Direk­ti­on Bam­berg und ergänzt: „Sie erhöht die Durch­blu­tung, stärkt damit das Herz-Kreis­lauf-System und regt den Stoff­wech­sel an.“ Weit­ver­brei­te­ten Krank­hei­ten wie Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen, Blut­hoch­druck oder Dia­be­tes kann so vor­ge­beugt wer­den. Zudem trägt sport­li­che Bewe­gung auch dazu bei, gesund­heits­ge­fähr­den­des Über­ge­wicht abzu­bau­en.“ Viel­ver­spre­chend fin­det Doro­thea Hil­gert, dass laut Umfra­ge über drei Vier­tel aller Befrag­ten in Bay­ern (80 %) Spaß an kör­per­li­cher Akti­vi­tät haben.

In Bewe­gung kommen

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) emp­fiehlt gesun­den Erwach­se­nen ein Mini­mum von 21 Minu­ten Bewe­gung pro Tag – oder 150 Minu­ten pro Woche – in mode­ra­ter bis hoher Inten­si­tät. „Mode­rat bedeu­tet, dass man einen erhöh­ten Puls hat, leicht ins Schwit­zen kommt, aber nicht außer Atem gerät“, so Doro­thea Hil­gert. Also nor­ma­les Rad­fah­ren oder schnel­les Gehen nach dem Leit­satz „Lau­fen ohne Schnau­fen“. Damit ist kein Spa­zier­gang gemeint – der kann aber ein guter Start für die­je­ni­gen sein, die sich bis­her sehr wenig bewe­gen, um sich dann nach und nach an wei­te­re sport­li­che Betä­ti­gung heranzutasten.

Die emp­foh­le­nen 21 Minu­ten an Min­dest­be­we­gung pro Tag sehen für jede und jeden ein biss­chen anders aus: Alter, kör­per­li­che Fit­ness und Vor­er­kran­kun­gen spie­len eine Rol­le. „Letzt­lich geht es dar­um, den All­tag, ob im Beruf oder in der Frei­zeit, mög­lichst aktiv und bewe­gungs­reich zu gestal­ten“ so Doro­thea Hil­gert. Wenn man die­se Min­dest­emp­feh­lung aus medi­zi­ni­schen Grün­den nicht errei­chen kann, soll­te man sich so viel bewe­gen, wie es die eige­ne gesund­heit­li­che Situa­ti­on erlaubt.

Gesund­heits­kur­se nutzen

Idea­ler­wei­se geht man über das Mini­mum von 21 Minu­ten Bewe­gung pro Tag hin­aus und erhöht die wöchent­li­che kör­per­li­che Akti­vi­tät, um einen noch grö­ße­ren Gesund­heits­ef­fekt zu erzie­len. Die AOK unter­stützt dabei, mehr Bewe­gung in den All­tag zu inte­grie­ren und nach­hal­tig etwas für die eige­ne Gesund­heit zu tun. „Wir för­dern eine Viel­zahl von Gesund­heits­kur­sen, aus denen man das für sich pas­sen­de Bewe­gungs­an­ge­bot aus­wäh­len kann“, so Doro­thea Hil­gert. Auch digi­ta­le Prä­ven­ti­on ist im Pro­gramm. Ein Vor­teil bei den Cyber­fit­ness-Ange­bo­ten ist, sich jeder­zeit und über­all per PC, Tablet oder Smart­phone in Kur­se ein­log­gen zu kön­nen ohne an feste Kurs­zei­ten gebun­den zu sein.

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