Ein­satz der Feu­er­wehr Buben­reuth – Ver­kehrs­un­fall mit Reanimation

Verkehrsunfall mit Reanimation © Jochen Schuster, FW Bubenreuth
Verkehrsunfall mit Reanimation © Jochen Schuster, FW Bubenreuth

Am heu­ti­gen Frei­tag um 11:24 Uhr wur­de die Feu­er­wehr Buben­reuth gemein­sam mit der Feu­er­wehr Bai­er­s­dorf sowie der Ret­tungs­dienst und die Poli­zei durch die inte­grier­te Leit­stel­le Nürn­berg zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall im Orts­ge­biet alar­miert. Ein Fahr­zeug­len­ker erlitt wäh­rend der Fahrt einen Herz­still­stand und prall­te fron­tal gegen einen Baum, der sich auf einer Ver­kehrs­in­sel am Orts­aus­gang befindet.

Schnel­les Han­deln von zwei Erst­hel­fern, ein Kame­ra­den der Feu­er­wehr Buben­reuth und eine Sani­tä­te­rin im Medi­zin­stu­di­um, die zufäl­lig an der Ein­satz­stel­le vor­bei­ka­men, war es zu ver­dan­ken, dass der Fah­rer aus dem Fahr­zeug befreit, und umge­hend mit Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men begon­nen wurde.

Ein Kreis­brand­mei­ster, der sich zufäl­lig in der Nähe befand und eben­falls zu dem Ein­satz alar­miert wur­de, traf zeit­gleich mit dem ersten Ret­tungs­wa­gen an der Ein­satz­stel­le ein. Die RTW-Besat­zung und der KBM stimm­ten sich mit den Erst­hel­fern ab und über­nah­men die Reani­ma­ti­on. In der Zwi­schen­zeit tra­fen die alar­mier­ten Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Buben­reuth an der Unfall­stel­le ein. Da die Per­son nicht ein­ge­klemmt war, muss­ten die Kol­le­gen der Feu­er­wehr Bai­er­s­dorf nicht tätig wer­den und konn­ten am Stand­ort ver­blei­ben. Der Fokus lag selbst­ver­ständ­lich zunächst auf den Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men und der Abschir­mung des Pati­en­ten mit­tels Sicht­schutz vor Passanten.

Nach­dem die Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men Erfolg zeig­ten, wur­de der Pati­ent in den Ret­tungs­wa­gen ver­bracht und dort durch den Not­arzt wei­ter behan­delt. Im Anschluss erfolg­te der Trans­port in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus. Wir wün­schen auch auf die­sem Weg alles erdenk­lich Gute für den Fahrzeuglenker.

Durch die Poli­zei wur­de ein Sach­ver­stän­di­ger sowie der Abschlepp­dienst an die Ein­satz­stel­le ange­for­dert. Wäh­rend der kom­plet­ten Ein­satz­tä­tig­kei­ten wur­de die Ver­bin­dungs­stra­sse zwi­schen Buben­reuth und Erlan­gen voll­stän­dig gesperrt.

Im Ein­satz waren neben den Kame­ra­den der Feu­er­wehr Buben­reuth zwei Ret­tungs­wä­gen, ein Not­arzt und zahl­rei­che Polizeibeamte.

Die Feu­er­wehr Buben­reuth dankt allen Erst­hel­fer für die beherz­te Hil­fe sowie allen Ein­satz­kräf­ten für die gute, pro­fes­sio­nel­le und koor­di­nier­te Zusam­men­ar­beit in die­ser schwie­ri­gen Situation.

Jochen Schu­ster, Pres­se­stel­le Feu­er­wehr Bubenreuth

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