Ein­satz der FF Buben­reuth – Ein­satz­kräf­te wur­den bedroht

Einsatz in der Geigenbauersiedlung. © Jochen Schuster, FF Bubenreuth
Einsatz in der Geigenbauersiedlung. © Jochen Schuster, FF Bubenreuth

Inter­ni­sti­scher Kin­der­not­arzt­ein­satz in der Geigenbauersiedlung

Um 00:54 Uhr kurz nach­dem sich das HLF2 vom vor­her­ge­hen­den Brand­ein­satz frei gemel­det hat­te, wur­de die­ses zu einem inter­ni­sti­schen Kin­der­not­arzt­ein­satz alar­miert. Der Ein­satz ver­sprach eine anspruchs­vol­le Situa­ti­on, die sich durch einen uner­war­te­ten Zwi­schen­fall zusätz­lich komplizierte.

Bei Ankunft an der Ein­satz­stel­le stell­ten sich die Feu­er­wehr­sa­ni­tä­ter einer besorg­nis­er­re­gen­den Situa­ti­on. Ein aggres­si­ver Mit­be­woh­ner des Hau­ses ver­wehr­te den Hel­fern zunächst den Zugang zum erkrank­ten Kind und bedroh­te die­se. Die Ein­satz­kräf­te reagier­ten prompt, alar­mier­ten die Poli­zei und koor­di­nier­ten sich für ein Tref­fen vor Ort.

Nach ein­fühl­sa­mer Kom­mu­ni­ka­ti­on gelang es den Feu­er­wehr­leu­ten schließ­lich, Zugang zum erkrank­ten Kind zu erhal­ten und erste medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu lei­sten. In kür­ze­ster Zeit tra­fen auch der Not­arzt und ein Ret­tungs­wa­gen ein, um die wei­te­re Ver­sor­gung zu übernehmen.

Trotz der medi­zi­ni­schen Inter­ven­ti­on zeig­te sich der aggres­si­ve Mit­be­woh­ner wei­ter­hin unein­sich­tig. Infol­ge­des­sen wur­de der Betreu­er des Man­nes und die Poli­zei tätig. Nach rund einer hal­ben Stun­de inten­si­ven Ein­sat­zes konn­te das Kind erfolg­reich in die Obhut sei­ner Mut­ter über­ge­ben werden.

Der Vor­fall unter­streicht die Viel­sei­tig­keit und Her­aus­for­de­run­gen, denen sich die Feu­er­wehr­ka­me­ra­den bei Ret­tungs­ein­sät­zen stel­len müs­sen. Die Koor­di­na­ti­on mit ande­ren Ret­tungs­dien­sten, der Poli­zei sowie das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen der Feu­er­wehr­kräf­te spiel­ten eine ent­schei­den­de Rol­le in der Bewäl­ti­gung die­ser schwie­ri­gen Situation.

Jochen Schu­ster,
Pres­se­stel­le FF Bubenreuth

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