Erhöh­tes Ein­satz­auf­kom­men für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bayreuth

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

Wäh­rend Sturm­tief Zol­tan in man­chen Tei­len Deutsch­lands bereits zu erheb­li­chen Schä­den geführt hat, kam das Stadt­ge­biet Bay­reuth bis­her wei­test­ge­hend glimpf­lich davon. Im Zeit­raum von Don­ners­tag- (21.12.) bis Sonn­tag­mit­tag (24.12.) kam es zu 13 Ein­sät­zen, die auf die stür­mi­schen und regen­rei­chen Wet­ter­ver­hält­nis­se zurück­ge­führt wer­den kön­nen. Hin­zu kamen außer­dem neun wei­te­re Ein­sät­ze aus dem regu­lä­ren Tagesgeschäft.

Ab Don­ners­tag­mit­tag bis in die Abend­stun­den hin­ein gin­gen ins­ge­samt fünf Mel­dun­gen über Bäu­me ein, wel­che auf Stra­ßen bzw. Fahr­rad­we­ge gefal­len waren oder umzu­fal­len droh­ten. Hier­um küm­mer­te sich die Abtei­lung Stän­di­ge Wache, teil­wei­se mit Unter­stüt­zung der ört­li­chen Kräf­te der Abtei­lun­gen Lösch­zug Süd und Seul­bitz. Um 13:48 Uhr und 13:49 Uhr muss­ten, unab­hän­gig des Sturms, zwei Ein­satz­mel­dun­gen über eine aus­ge­lö­ste Brand­mel­de­an­la­ge am Luit­polt­platz und eine Ölspur in der Äuße­ren Bad­stra­ße abge­ar­bei­tet wer­den. Die Ein­satz­stel­len über­nah­men der Lösch­zug der Abtei­lung Stän­di­ge Wache bzw. die Abtei­lun­gen Lösch­zug Ost und Aichig. Der Frei­tag ver­lief gänz­lich ohne sturm­be­ding­ten Ein­satz, bot aber den­noch das gesam­te Ein­satz­spek­trum der Feu­er­wehr. So rück­ten die Kame­ra­den der Abtei­lung Stän­di­ge Wache über den Tages­ver­lauf hin­weg zu zwei aus­ge­lö­sten Heim­rauch­mel­dern, einem Ver­kehrs­un­fall, einer Tra­ge­hil­fe für den Ret­tungs­dienst und einem Gas­ge­ruch aus.

Sturm­be­dingt galt es am Sams­tag vier umge­stürz­te Bäu­me zu besei­ti­gen und ein Blech­dach zu sichern, wel­ches durch den Wind droh­te weg­ge­ris­sen zu wer­den. Fer­ner kam es auf­grund des Regens zu Was­ser­ein­trit­ten in zwei Gebäu­den, um die sich die Ein­satz­kräf­te küm­mern muss­ten. In Lain­eck unter­stütz­ten die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der ört­li­chen Feu­er­wehr am Abend außer­dem dabei, eine mobi­le Hoch­was­ser­sper­re auf einem Grund­stück an der War­men Stein­ach zu instal­lie­ren, ein wei­te­res Gebäu­de wur­de mit Sand­säcken geschützt. Hier­bei han­del­te es sich um Prä­ven­tiv­maß­nah­men, da der Pegel über den Tages­ver­lauf immer wei­ter anstieg und ein Über­tre­ten über die Ufer nicht aus­ge­schlos­sen wer­den konn­te. Die Befürch­tun­gen bestä­tig­ten sich aber glück­li­cher­wei­se nicht. In den frü­hen Mor­gen­stun­den und am frü­hen Nach­mit­tag muss­ten außer­dem zwei Mel­dun­gen über Ver­kehrs­un­fäl­le auf der Auto­bahn abge­ar­bei­tet werden.

Am heu­ti­gen Sonn­tag (24.12., Stand 13 Uhr) küm­mer­ten sich die Ein­satz­kräf­te der Abtei­lung Stän­di­ge Wache bereits um eine über­flu­te­te Stra­ße und einen Was­ser­scha­den in einem Kel­ler. Bleibt zu hof­fen, dass die Fül­le an Ein­satz­mel­dun­gen zumin­dest für die näch­sten Tage etwas abnimmt, sodass vor allem die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te das Weih­nachts­fest im Krei­se ihrer Fami­li­en in Ruhe fei­ern können.

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