Bam­berg: Kosten­los Bus­fah­ren im Advent – Grü­ne und SPD wol­len Innen­stadt­han­del stärken

Das nahen­de Weih­nachts­ge­schäft ist für den inner­städ­ti­schen Han­del von zen­tra­ler Bedeu­tung. Ins­be­son­de­re inha­ber­ge­führ­te Geschäf­te sind auf loka­len Kon­sum ange­wie­sen. Um eine mög­lichst nie­der­schwel­li­ge Erreich­bar­keit der Bam­ber­ger Innen­stadt mit dem Gedan­ken kli­ma­freund­li­cher Mobi­li­tät zu ver­bin­den, haben die Frak­tio­nen Grü­nes Bam­berg und SPD nun bei Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke die Prü­fung bean­tragt, ob der Bus­ver­kehr an Advents­sams­ta­gen kosten­frei sein kann.

Chri­sti­an Hader, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der von Grü­nes Bam­berg sagt dazu: „Gera­de die inha­ber­ge­führ­ten Geschäf­te unse­rer Innen­stadt haben kürz­lich im Rah­men der #nob­lack­fri­day-Kam­pa­gne dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es Aktio­nen braucht, die den inner­städ­ti­schen Han­del wirk­lich stär­ken. Eine höhe­re Kun­den­fre­quenz durch einen kosten­lo­sen Bus­ver­kehr ist hier der rich­ti­ge Weg!“

Auch Heinz Kunt­ke, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on betont die Bedeu­tung des Bus­ver­kehrs für die Innen­stadt und für die Umwelt: „Wer mit dem Bus in die Stadt fährt, ent­la­stet den inner­städ­ti­schen Ver­kehr und das Kli­ma zugleich. Hier wol­len wir einen Anreiz schaffen.“

Nach Anga­ben bei­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den soll eine Durch­füh­rung noch für die­ses Jahr kurz­fri­stig durch Stadt und Stadt­wer­ke geprüft wer­den. Soll­te die Umset­zung 2023 nicht mehr mög­lich sein, wol­len Hader und Kunt­ke das kosten­freie Bus­fah­ren an Advents­sams­ta­gen spä­te­stens ab 2024 zur Regel machen und dafür schon jetzt vor­han­de­ne Haus­halts­mit­tel reservieren.

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