Bay­reuth betei­ligt sich an der Kam­pa­gne „Städ­te für das Leben“ – Neu­es Rat­haus wird in blau­es Licht gehüllt

Akti­ons­tag gegen die Todes­stra­fe – Bay­reuth betei­ligt sich an der Kam­pa­gne „Städ­te für das Leben“ – Neu­es Rat­haus wird in blau­es Licht gehüllt

Am Don­ners­tag, 30. Novem­ber 2023, fin­det auf Initia­ti­ve der inter­na­tio­na­len christ­li­chen Lai­en­be­we­gung Sant’Egidio der inter­na­tio­na­le Akti­ons­tag „Städ­te für das Leben – Städ­te gegen die Todes­stra­fe“ statt. Die Stadt Bay­reuth unter­stützt, wie vie­le ande­re deut­sche Städ­te auch, die Zie­le der Kam­pa­gne. Als sicht­ba­res Zei­chen der Soli­da­ri­tät wird das Rat­haus am Luit­pold­platz in die­ser Nacht in blau­em Licht angestrahlt.

Seit 2002 orga­ni­siert die Gemein­schaft Sant’Egidio all­jähr­lich am 30. Novem­ber den Inter­na­tio­na­len Akti­ons­tag „Cities for Life – Städ­te für das Leben“, um welt­weit auf kom­mu­na­ler Ebe­ne auf die Unge­rech­tig­keit der Todes­stra­fe auf­merk­sam zu machen. Seit Beginn der Kam­pa­gne im Jahr 2002 wur­den in über 100 Län­dern Ver­an­stal­tun­gen zur Sen­si­bi­li­sie­rung der Zivil­ge­sell­schaft durch­ge­führt, um eine Kul­tur der Ach­tung des mensch­li­chen Lebens zu stär­ken. Der inter­na­tio­na­le Tag „Cities for Life” ist die welt­weit größ­te Mobi­li­sie­rung von Städ­ten mit ihren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern und möch­te die Auf­merk­sam­keit der Öffent­lich­keit auf die Men­schen­rech­te und den Wert des Lebens len­ken. Seit 2002 sind allein in Deutsch­land meh­re­re Hun­dert Städ­te an die­sem wich­ti­gen Akti­ons­tag beteiligt.

Die Lai­en­be­we­gung Sant’Egidio

Die Gemein­schaft Sant‘Egidio ist eine christ­li­che Lai­en­be­we­gung mit über 70.000 Mit­glie­dern in zir­ka 70 Län­dern der Welt, die sich für Frie­den und Gerech­tig­keit ein­setzt. Sie enga­giert sich unter Betei­li­gung zahl­rei­cher Orga­ni­sa­tio­nen im Kampf gegen die Todes­stra­fe und hat die Akti­on „Cities for Life“ gegrün­det. Der 30. Novem­ber wur­de für den Akti­ons­tag aus­ge­wählt, weil an die­sem Tag 1786 das Groß­her­zog­tum Tos­ka­na als erster Staat der Welt Fol­ter und Todes­stra­fe für abge­schafft erklärte.

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