Höch­stadt: „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ prä­sen­tie­ren ero­ti­schen Liebes-Song

Cover_Illustration_Gymmick

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Manch­mal dau­ern Revi­val-Trends etwas län­ger. Vor fast 800 Jah­ren fand der bedeu­tend­ste deutsch­spra­chi­ge Lie­bes­lied-Sän­ger des Mit­tel­al­ters, Walt­her von der Vogel­wei­de, sei­ne letz­te Ruhe­stät­te im unter­frän­ki­schen Würz­burg. Jetzt hat der Lyri­ker, von dem 500 Stro­phen über­lie­fert sind, dar­un­ter 90 Min­ne­lie­der, in denen er die Lie­be in all ihren Aus­prä­gun­gen besang, Kon­kur­renz bekom­men – aus Mit­tel­fran­ken. Genau­er gesagt, aus Höch­stadt an der Aisch.

Statt zu Har­fe, Lang- und Kurz­hals­lau­te oder Dreh­lei­er grei­fen die Höch­stadter Musi­ker „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ als moder­ne Lie­bes­lied-Sän­ger bei ihrem neue­sten Song zu Gitar­re, Schlag­zeug und Bass. Dabei geht es – eben­so wie im Min­ne­sang – um Lie­be, Ero­tik und jede Men­ge Gefühls­wal­lun­gen. Statt höfi­scher Lie­be besingt das Ü50-Come­dy-Trio jedoch das Stell­dich­ein mit einer ganz beson­de­ren Dame.

„Wenn sie nicht stöhnt, son­dern quietscht, obwohl du wirk­lich alles gibst“, kon­sta­tiert Band­lea­der Atze Bau­er in Reim-Form in dem zwei­ein­halb Minu­ten lan­gen Lied. „Wenn sie nicht kommt, son­dern abstürzt, obwohl du dich doch so sehr abmühst.“ Gefolgt von der ernüch­tern­den Fest­stel­lung: „Wenn sie nicht schreit: ‚Gib mir mehr, son­dern mein Akku, der ist leer‘“ – dann gibt es für das Höch­stadter Trou­ba­dour-Trio nur eine plau­si­ble Erklä­rung: „Dann liegst du im Bett mit einem Robo­ter“, wie es im Refrain heißt.

Char­mant, etwas schlüpf­rig und mit jeder Men­ge Humor neh­men Atze Bau­er (Gesang, Gitar­re), Jer­ry Rös­ch­mann (Bass) und Eric Obst (Schlag­zeug) in ihrem neu­en Song „ROBO­SEX“ aktu­el­le The­men wie Künst­li­che Intel­li­genz und Sex­ro­bo­ter auf die Schip­pe. So weicht die anfäng­li­che amou­rö­se Erre­gung immer mehr der Erkennt­nis, dass sich zwar vie­les mit moder­ner Tech­nik simu­lie­ren lässt, mensch­li­che Gefüh­le oder inti­me Nähe gehö­ren jedoch nicht dazu, „wenn sie kurz vor dem Orgas­mus wegen Updates noch ans Netz muss“.

Mit ihrer Sin­gle „ROBO­SEX“ ver­öf­fent­li­chen „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ nun ihren ersten gro­ßen Lie­bes- und Ero­tik-Song. Ob sie sich mit dem wit­zig-ori­gi­nel­len Musik­stück einen Platz im Him­mel ewi­ger Lie­bes­ly­rik sichern wer­den, bleibt abzu­war­ten. Aber eines haben sie schon erreicht. So heißt es in einem Zitat von Walt­her von der Vogel­wei­de: „Schen­kens Lohn ist wie die Saat, die auf­geht: Rei­che Ern­te naht, wenn reich­lich aus­ge­streut man hat.“ Ihre musi­ka­li­sche Lie­be haben „Atze Bau­er und die Band mit Witz“ mit „ROBO­SEX“ jetzt aus­ge­streut. Erhält­lich ist der neue Song ab sofort auf allen rele­van­ten Musik-Strea­ming-Dien­sten. Das Cover wur­de übri­gens nicht mit Künst­li­cher Intel­li­genz gestal­tet, son­dern vom Nürn­ber­ger Kari­ka­tu­ri­sten Gymmick.

Wei­te­re Infos gibt es unter www​.band​mit​witz​.de

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