VHS Bam­berg-Land bie­tet Online-Vor­trag „Das Wun­der von Bern“

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Ein Fuß­ball­spiel wird zum Grün­dungs­my­thos der Bundesrepublik

Kei­nem ande­ren Sport­er­eig­nis in der deut­schen Geschich­te wird von His­to­ri­kern so viel Bedeu­tung bei­gemes­sen wie dem Sieg der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft im Fina­le der Welt­meis­ter­schaft 1954 gegen Ungarn. Das Spiel wur­de zur eigent­li­chen Geburts­stun­de der noch jun­gen Bun­des­re­pu­blik ver­klärt, und in der Tat ver­mit­tel­te der sen­sa­tio­nel­le Erfolg den Deut­schen ein lan­ge ver­miss­tes Selbst­ver­trau­en und Wir-Gefühl. Zugleich trug die uner­war­te­te Nie­der­la­ge für den Geg­ner aus Ungarn den ers­ten Keim des Volks­auf­stan­des von 1956 in sich.

Der Vor­trag zeich­net den Weg der deut­schen Natio­nal­mann­schaft ins Fina­le von Bern nach, stellt exem­pla­risch die Bio­gra­phien der Schlüs­sel­fi­gu­ren Sepp Her­ber­ger, Fritz Wal­ter, Hel­mut Rahn und Gyu­la Gro­sics vor und wid­met sich den viel­fäl­ti­gen poli­ti­schen Fol­gen der Par­tie. Auch der Fra­ge, ob die deut­sche Mann­schaft im ent­schei­den­den Spiel gedopt war, soll nach­ge­gan­gen werden.

„Das Wun­der von Bern“