Vor­trag „Die Welt in der Rund­de­ckel-Tru­he“ in Gräfenberg

Dr. Annet­te von Stock­hausen spricht über ein skur­ri­les früh­christ­li­ches Weltbild

Wie die anti­ken Phi­lo­so­phen hat­ten auch die frü­hen Chris­ten bestimm­te Vor­stel­lun­gen von der Welt, in der sie leb­ten, der Erde und ihrem Ver­hält­nis zu Son­ne, Mond und den Ster­nen. Eini­ge von ihnen sind dabei auf ein skur­ril erschei­nen­des Modell gekom­men: Die Welt ist weder Schei­be noch Kugel, son­dern eine Runddeckel-Truhe.

Wie und war­um sie die­ses Modell ent­wor­fen haben, zeigt die in Fran­ken auf­ge­wach­se­ne und an der Ber­li­ner FU sowie der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät for­schen­de Reli­gi­ons­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Annet­te von Stock­hausen in der popu­lär­wis­sen­schaft­li­chen Vor­trags­rei­he des Kul­tur­ver­eins Wirnt von Gräfenberg.

Annet­te ist die Toch­ter des Nürn­ber­ger Malers Sig­bert von Stock­hausen und sei­ner aus Egloff­stein stam­men­den Frau Hei­de­ma­rie. Sie stu­dier­te ev. Theo­lo­gie und alt­grie­chi­sche Phi­lo­lo­gie in Erlan­gen, Hei­del­berg und Jeru­sa­lem und pro­mo­vier­te 2000 über Atha­na­si­us von Alex­an­dri­en, eine prä­gen­de Gestalt der Kir­chen­ge­schich­te. Bis 2017 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin in Erlan­gen, seit­dem in Berlin.

  • Frei­tag, 10. Novem­ber 2023, 19 Uhr
  • Bür­ger­haus Grä­fen­berg, Am Gestei­ger 8

Ein­tritt frei!