Grü­nes Licht für Neu­aus­rich­tung des REGIO­MED Verbundes

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Kom­mu­nen über­neh­men Kran­ken­häu­ser und MVZs – Ver­bund­kon­zept mit Töch­tern bleibt erhalten

Alle zustän­di­gen kom­mu­na­len Gre­mi­en haben im Ver­lauf die­ser Woche der Rück­füh­rung und eigen­stän­di­gen Finan­zie­rung der Kran­ken­häu­ser und ange­schlos­se­nen Ein­rich­tun­gen der ambu­lan­ten Ver­sor­gung an die ein­zel­nen Gesell­schaf­ter zuge­stimmt; die­se Grund­satz­be­schlüs­se tre­ten zum Jah­res­wech­sel 2023/24 in Kraft.

Die Gre­mi­en fol­gen mit ihren Ent­schei­dun­gen der Emp­feh­lung der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der REGIO­MED-KLI­NI­KEN GmbH. Damit über­neh­men die Land­krei­se Hild­burg­hau­sen, Lich­ten­fels und Son­ne­berg sowie der Kran­ken­haus­ver­band Coburg als Trä­ger die wirt­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung für die jewei­li­gen Kran­ken­häu­ser und MVZs. Die­se Beschlüs­se sichern die Struk­tur bis ein­schließ­lich 2025 ab, so dass sowohl die regio­na­le medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für die Zukunft best­mög­lich gewähr­leis­tet als auch die Arbeits­plät­ze Bestand haben. Ab 2026 sol­len die neu­en Rege­lun­gen der Kran­ken­haus­re­form greifen.

Die Rück­füh­rung der Kli­ni­ken und der ange­schlos­se­nen Ein­rich­tun­gen der ambu­lan­ten Ver­sor­gung (MVZs) an die Gebiets­kör­per­schaf­ten soll zu schlan­ke­ren Ent­schei­dungs­struk­tu­ren füh­ren, so dass die jewei­li­gen Trä­ger schnel­ler auf ört­li­che Not­wen­dig­kei­ten reagie­ren kön­nen. Gleich­zei­tig mit der kom­mu­na­len Eigen­ver­ant­wor­tung wur­de ein­ver­nehm­lich beschlos­sen, am über­re­gio­na­len Ver­bund­cha­rak­ter von REGIO­MED fest­zu­hal­ten. Mit einer gemein­sa­men Medi­zin­stra­te­gie will man bei der sta­tio­nä­ren Gesund­heits­ver­sor­gung wei­ter­hin Syn­er­gie­ef­fek­te erzie­len und den her­aus­for­dern­den Struk­tur­wan­del im Kli­nik­sek­tor zusam­men meis­tern. Die prak­ti­sche Umset­zung erfolgt über Dienst­leis­tungs­ver­trä­ge, die die ein­zel­nen Kran­ken­haus-Gesell­schaf­ten mit der REGIO­MED-KLI­NI­KEN GmbH und ihren Töch­tern fort­füh­ren wer­den. Damit ist der Bestand des Ver­bun­des eben­falls gesi­chert; die Eigen­ka­pi­tal­aus­stat­tung der REGIO­MED Ser­vice GmbH und der Medi­cal School wur­de bis 2028 und 2029 zugesagt.

Der Vor­sit­zen­de der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, der Lich­ten­fel­ser Land­rat Chris­ti­an Meißner:

„Ich freue mich und bin für die posi­ti­ven Beschlüs­se der jewei­li­gen kom­mu­na­len Gre­mi­en sehr dank­bar, dass nach den inten­si­ven Dis­kus­sio­nen der letz­ten Wochen eine ein­ver­nehm­li­che Zustim­mung erfolgt ist und wir uns jetzt mit gan­zer Kraft auf die Zukunft der Kli­ni­ken und MVZs kon­zen­trie­ren kön­nen. Damit ist die hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in unse­ren Regio­nen sichergestellt.“