Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 03.09.2023

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Dieb­stahls­de­lik­te

BAM­BERG. Am Frei­tag gegen 14:00 Uhr, wur­de ein 27-Jäh­ri­ger beob­ach­tet, wie die­ser auf­fäl­lig durch die Lebens­mit­tel­ab­tei­lung eines Super­mark­tes in der Pödel­dor­fer Stra­ße schlich. Er wur­de dar­auf­hin durch den Laden­de­tek­tiv ange­spro­chen und auf­ge­for­dert, sei­ne Taschen vor­zu­zei­gen. Hier kamen Lebens­mit­tel im Wert von 26,95 EUR zum Vor­schein, wel­che der jun­ge Mann ohne zu zah­len mit aus dem Geschäft neh­men woll­te. Er erhält nun eine Anzei­ge wegen Laden­dieb­stahl und ein lebens­lan­ges Haus­ver­bot in der Supermarktkette.

BAM­BERG. Am 01.09.2023, gegen 13:00 Uhr wur­de die Bam­ber­ger Poli­zei von einem Laden­de­tek­tiv kon­tak­tiert, der zwei flüch­ti­ge Laden­die­be ver­folg­te. Auf der Flucht beob­ach­te­te der Zeu­ge die bei­den Die­be noch, wie sie wei­ter aus ver­schie­de­nen Geschäf­ten Waren ent­wen­de­ten. Im Bereich der Obe­ren Brücke konn­ten die Täter schließ­lich durch die Poli­zei ange­trof­fen und vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Ins­ge­samt hat­ten sie Die­bes­gut im Wert von knapp 275 EUR bei sich. Bei­de wer­den nun, auf­grund der Tat­sa­che, dass es sich um Wie­der­ho­lungs­tä­ter han­delt, einem Rich­ter vorgeführt.

Sach­be­schä­di­gun­gen

BAM­BERG. Am Frei­tag­mit­tag, gegen 12:15 Uhr, stell­te ein Haus­be­woh­ner in der Frau­en­stra­ße in Bam­berg fest, dass sich Per­so­nen an sei­nen Fen­stern zu schaf­fen machen. Der Geschä­dig­te ver­lies dar­auf­hin sein Haus, um nach dem Rech­ten zu sehen. Hier konn­te er zwar kei­ne Per­so­nen mehr antref­fen, muss­te jedoch fest­stel­len, dass sei­ne Fen­ster-Kämp­fer mit Edding beschmiert wur­den. Die Poli­zei Bam­berg bit­tet Zeu­gen, die Anga­ben zu dem Vor­fall machen kön­nen, sich unter 0951/9129–210 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Ver­kehrs­un­fall­flucht

KEM­MERN: Am Frei­tag­abend kam ein VW-Fah­rer auf der Stra­ße zwi­schen Brei­ten­güß­bach und Kem­mern nach rechts von der Fahr­bahn ab und über­fuhr einen Leitpfosten.

Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te mit sei­nem Fahr­zeug, wel­ches kur­ze Zeit spä­ter auf einem Super­markt­park­platz in Hall­stadt beschä­digt auf­ge­fun­den wer­den konnte.

Als Fah­rer konn­te im Lau­fe des Abends ein 43-Jäh­ri­ger ermit­telt wer­den, der nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis ist.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Mit ungül­ti­gem Kenn­zei­chen auf der Auto­bahn unterwegs

A 73, Bam­berg-Ost. Wer auf der Auto­bahn unter­wegs ist, stellt schnell eine Viel­zahl von ver­schie­de­nen Auto­kenn­zei­chen fest. Aller­dings stieß am Frei­tag­mit­tag eines beson­ders her­aus, das den Fahn­dern der Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei sofort ins Auge sprang. Da es sich um ein öster­rei­chi­sches Händ­ler­kenn­zei­chen han­del­te, das für Über­füh­rungs­fahr­ten aus Deutsch­land her­aus nicht gül­tig ist, stopp­ten die Beam­ten den Pkw. Den 27 jäh­ri­gen Fah­rer aus dem Nach­bar­land erwar­tet nun ein klei­nes Bün­del an Anzei­gen, die Fahrt ende­te vor­läu­fig erst ein­mal in Bamberg.

Mit Tele­skop­schlag­stock auf der Auto­bahn unterwegs

A 73, Bam­berg-Süd. Am Frei­tag­abend wur­de der Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei ein Kro­na­cher Mer­ce­des gemel­det, der nicht nur aggres­siv auf der A 73 unter­wegs war, son­dern auch noch eine Bier­fla­sche und einen Schlag­stock in der Hand gehabt haben soll. Bei der Kon­trol­le des 56 jäh­ri­gen Fah­rers konn­te zwar kei­ne Alko­ho­li­sie­rung, jedoch ein Tele­skop­schlag­stock fest­ge­stellt wer­den. Das Mit­füh­ren eines sol­chen Gegen­stands ist aller­dings nur unter stren­gen Aus­nah­men erlaubt, wes­halb er sicher­ge­stellt wur­de und der Fah­rer nun eine Anzei­ge nach dem Waf­fen­ge­setz erhält.

Motor­rad­fah­rer löst Unfall auf der A 73 aus

A 73, Brei­ten­güß­bach. Die Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei bit­tet zu einem Ver­kehrs­un­fall vom Frei­tag­abend gegen 21.30 h auf der A 73 beim Park­platz Zücks­hu­ter Forst (Gun­dels­heim) unter der Tele­fon­num­mer 0951/9129–510 um Hin­wei­se. Genau in dem Moment, als ein 23 jäh­ri­ger Ingol­städ­ter mit sei­nem Klein­trans­por­ter den Park­platz pas­sier­te, fuhr ein bis­lang unbe­kann­ter Motor­rad­fah­rer von die­sem auf die Auto­bahn auf. Um nicht auf das Krad auf­zu­fah­ren, wich der jun­ge Fah­rer nach links aus, wo jedoch im glei­chen Moment ein 27 jäh­ri­ger Thü­rin­ger mit sei­nem Pkw über­ho­len woll­te. Bei der Kol­li­si­on wur­den bei­de Fahr­zeu­ge beschä­digt (gesamt fast 5000.- Euro), wäh­rend der Motor­rad­fah­rer unbe­küm­mert davonfuhr.

Ver­flix­te Baustelleneinfahrten

A 70, Hall­stadt. Dass die aktu­el­len Ein­fahr­ten an der A 70 im Bereich von Hall­stadt nicht ein­fach zu befah­ren sind, müs­sen täg­lich unzäh­li­ge Auto­fah­rer fest­stel­len. Auf­grund ver­kürz­ter Ein­fahrt­spu­ren und Stopp­schil­dern ist hier voll­ste Kon­zen­tra­ti­on gefor­dert. Dies ließ offen­sicht­lich am Frei­tag­nach­mit­tag ein 56 jäh­ri­ger aus dem Land­kreis Bam­berg ver­mis­sen, als er einem vor ihm fah­ren­den 26 jäh­ri­gen Lands­mann auf­fuhr, als die­ser noch­mals abbrem­sen muss­te. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 4000.- Euro.

High Noon für einen pol­ni­schen Klein­trans­por­ter bei Bamberg

A 73, Strul­len­dorf. Im ver­flix­ten 7. Jahr wur­de er end­lich erwischt, jah­re­lang konn­te er sich hin­ter einem pol­ni­schen Auto­kenn­zei­chen ver­stecken. Am Frei­tag­mit­tag genau um 12.00 h hieß es dann auf der A 73 bei Bam­berg-Süd High-Noon für den lan­ge gesuch­ten Citro­en Jum­per. Das Duell gewan­nen schnell die Fahn­der der Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei, als sie das Fahr­zeug mal inten­si­ver unter die Lupe nah­men. Es stell­te sich her­aus, dass der Klein­trans­por­ter 2016 plötz­lich in Deutsch­land ver­schwun­den war, ohne zu wis­sen, dass er seit­dem mit pol­ni­schen Kenn­zei­chen quer durch die Lan­de roll­te. Die Fahrt war somit zu Ende, das Fahr­zeug wur­de sicher­ge­stellt und die „neue“ Fir­ma muss­te dafür sor­gen, dass die Ladung schnellst­mög­lich wei­ter an den Emp­fän­ger kommt.

Nicht ver­si­che­rungs­fä­hi­ge E‑Scooter unterwegs

B 4, Brei­ten­güß­bach-Süd. Am Frei­tag­abend waren die Beam­ten der Bam­ber­ger Ver­kehrs­po­li­zei bei Brei­ten­güß­bach-Süd gera­de mit einer Unfall­auf­nah­me fer­tig, als an ihnen auf der B 4 ein E‑Scooter ohne Rück­licht und Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen in Rich­tung Kem­mern vor­bei husch­te. Bei der fol­gen­den Kon­trol­le des 26 jäh­ri­gen Fah­rers konn­te die­ser zwar ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen aus „der Tasche zau­bern“, das jedoch die Zwei­fel der Beam­ten an der Zuläs­sig­keit des Vehi­kels nicht aus­räum­te. Bei dem Gefährt han­del­te es sich näm­lich um ein Bil­lig­pro­dukt, wel­ches in Deutsch­land kei­ne Betriebs­er­laub­nis besitzt und des­halb auch nicht im öffent­li­chen Ver­kehr benutzt wer­den darf. Dass trotz­dem durch Ver­si­che­run­gen Kenn­zei­chen für sol­che Gerä­te uner­laub­ter­wei­se aus­ge­ge­ben wer­den, ist ein Miss­stand, der den Beam­ten schon seit gerau­mer Zeit auf­fällt. Den Ärger hat jedoch erst ein­mal der Benut­zer, der eine Straf­an­zei­ge erhält.

Bei Näs­se Fuß vom Gas

A 73, Forch­heim-Süd. Die Tücken eines hin­ter­rad­ge­trie­be­nen Fahr­zeugs auf feuch­ter Fahr­bahn in einer Kur­ve muss­te am Frei­tag­mit­tag ein 38 jäh­ri­ger Nürn­ber­ger Klein­trans­por­ter­fah­rer erken­nen. Bei Forch­heim-Süd woll­te er mit sei­nem Gefährt auf die A 73 auf­fah­ren, als er nach der letz­ten Kur­ve beschleu­nig­te und prompt ins Schleu­dern kam. Im näch­sten Moment prall­te sein Fahr­zeug auch schon mit der rech­ten Sei­te gegen die Außen­leit­plan­ke. Den Gesamt­scha­den schätzt die Bam­ber­ger Auto­bahn­po­li­zei auf ca. 10.000.- Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Per­son schießt wäh­rend Feu­er­werk mit Schreckschusspistole

BAY­REUTH. Am Frei­tag­abend beob­ach­te­te ein 36-Jäh­ri­ger aus sei­ner Dach­ge­schoss­woh­nung, zusam­men mit Freun­den, das Feu­er­werk der „Kreu­zer Ker­wa“. Zuvor war bereits reich­lich Alko­hol geflos­sen. Ver­mut­lich auf­grund des alko­ho­li­sier­ten Zustands, fühl­te sich der Bay­reu­ther ani­miert sei­ne Schreck­schuss­pi­sto­le zu holen und mit die­ser mehr­mals durch das Dach­fen­ster in die Luft zu schie­ßen. Die Poli­zei war umge­hend vor Ort und stell­te auf­grund die­ser unüber­leg­ten Akti­on die Pisto­le sicher. Die Per­son war zwar im Besitz eines soge­nann­ten „Klei­nen Waf­fen­scheins“, jedoch hät­te er damit nicht schie­ßen dür­fen. Den 36-Jäh­ri­gen erwar­tet nun ein Buß­geld, außer­dem wird sei­ne Zuver­läs­sig­keit durch die Ver­wal­tungs­be­hör­de überprüft.

Ein Gefähr­dung für die Anwoh­ner bestand zu kei­ner Zeit.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt und Forchheim

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Ohne Licht und zu schnell

Am Sams­tag gegen 02:00 Uhr, erweck­te ein Zwei­rad­fah­rer die Auf­merk­sam­keit einer Zivil­strei­fe der Lich­ten­fel­ser Poli­zei. Der jun­ge Mann kam den Beam­ten in Lich­ten­fels in der Bam­ber­ger Stra­ße mit sei­nem Mofa-Rol­ler ohne Licht ent­ge­gen. Bei der Nach­fahrt über meh­re­re hun­dert Meter brach­te es das Kraft­rad auf immer­hin 40 km/​h. Wäh­rend der Kon­trol­le gab der 22jährige an, dass er das Kraft­rad so erwor­ben habe und von ihm kei­ne Ver­än­de­rung zur Erhö­hung der Geschwin­dig­keit vor­ge­nom­men wur­den. Da der Fah­rer nur im Besitz einer Mofa-Prüf­be­schei­ni­gung war, erwar­tet ihn eine Anzei­ge wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis. Das „Gefährt“ wur­de zur wei­te­ren Begut­ach­tung sichergestellt.

Unfall mit Pedelec

Am Frei­tag gegen 11:30 Uhr, befuhr eine 61jährige Frau mit ihrem Pedelec die Haupt­stra­ße in Ebens­feld. Beim Wech­sel von der Fahr­bahn auf den Geh­weg unter­schätz­te sie die hohe Bord­stein­kan­te und stürz­te. Hier­bei erlitt sie eine Frak­tur des Dau­mens wel­che im Kli­ni­kum Lich­ten­fels behan­delt wer­den muss­te; am Fahr­rad ent­stand kein Schaden.