Hit­zi­ger Start des Kulm­ba­cher Bierfestes

Symbolbild Polizei

Trotz eines ver­reg­ne­ten Starts beim Anstich des 72. Kulm­ba­cher Bier­fe­stes, ent­wickel­te sich die tra­di­tio­nel­le Ver­an­stal­tung im Ver­lauf der Nacht aus Sicht der Poli­zei deut­lich hit­zi­ger als es der Beginn hät­te erah­nen las­sen. Nach­dem zwar die Eröff­nung unter Teil­nah­me des Bay­er. Mini­ster­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder, sowie der wei­te­re Nach­mit­tag rei­bungs­los und ohne grö­ße­re Sicher­heits­stö­run­gen ver­lief, kam es bereits am frü­hen Abend zu einer grö­ße­ren Schlä­ge­rei mit meh­re­ren Per­so­nen direkt am Fest­zelt. Dabei wur­de ein Mann so stark an der Nase ver­letzt, dass eine Behand­lung im Kli­ni­kum Kulm­bach not­wen­dig wur­de. Ins­ge­samt muss­ten im Ver­lauf der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag 18 Anzei­gen auf­ge­nom­men wer­den. So führ­te ein Besu­cher einen als Taschen­lam­pe getarn­ten Elek­tro­schocker mit, ein ande­rer betrun­ke­ner Gast zeig­te gegen­über den Beam­ten einen soge­nann­ten „Hit­ler­gruß“ und es wur­de auch eine Per­son unter dem Ein­fluss von Dro­gen am Steu­er erwischt. Der trau­ri­ge Höhe­punkt der Nacht ereig­ne­te sich schließ­lich nach Knei­pen­schluss, da eine Per­son einem Beam­ten der Bereit­schafts­po­li­zei ins Gesicht schlug und sich wei­te­re Per­so­nen bei der Fest­nah­me mit die­sem soli­da­ri­sier­ten. Als Ergeb­nis der Akti­on ver­brach­ten der Angrei­fer und sei­ne Unter­stüt­zer den Rest der Nacht in der Aus­nüch­te­rungs­zel­le. Zudem müs­sen sie sich wegen eines tät­li­chen Angriffs, Gefan­ge­nen­be­frei­ung und wei­te­ren Delik­ten verantworten.