Tröstau: MdL Mar­tin Schöf­fel (CSU): Plan zur Mehr­wert­steu­er­sen­kung für die Gastro­no­mie liegt vor

Martin Schöffel, MdL
Martin Schöffel, MdL

Um die Gastro­no­mie best­mög­lich zu unter­stüt­zen, gera­de vor dem Hin­ter­grund von Infla­ti­ons­druck und gestei­ger­ten Ener­gie­ko­sten, for­dert die CSU-Frak­ti­on von der Ampel im Bund die dau­er­haf­te Sen­kung der Mehr­wert­steu­er bei Spei­sen auf sie­ben Pro­zent. Der der­zeit gel­ten­de ermä­ßig­te Mehr­wert­steu­er­satz ist bis zum Jah­res­en­de 2023 befri­stet. Danach steigt der Steu­er­satz wie­der auf 19 Pro­zent. Im Antrag der Frak­ti­on, der mor­gen im Haus­halts­aus­schuss behan­delt und beschlos­sen wird, wird der Bund auf­ge­for­dert, den ermä­ßig­ten Steu­er­satz dau­er­haft beizubehalten.

„Ich weiß aus vie­len Gesprä­chen mit unse­ren Gastro­no­men, dass eine Erhö­hung der Mehr­wert­steu­er auf Spei­sen nicht umge­setzt wer­den kann“, so Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mar­tin Schöf­fel. „Wir als CSU haben die Sen­kung der Mehr­wert­steu­er in Ber­lin durch­ge­setzt, das muss dau­er­haft bei­be­hal­ten wer­den. Wir wer­den alles dar­an set­zen, in Ber­lin deut­lich zu machen, wie wich­tig die­se Maß­nah­me für Hotel­le­rie und Gastro­no­mie auf dem Land ist. Einen wei­te­ren Kahl­schlag darf es in die­sem Bereich nicht geben.“

Der haus­halts­po­li­ti­sche Spre­cher der CSU-Frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag Josef Zell­mei­er: „Für uns ist ganz klar: Der Bund muss sei­ne Haus­auf­ga­ben machen und die Mehr­wert­steu­er­sen­kung ent­fri­sten. Infla­ti­on, hohe Ener­gie­prei­se und die Rezes­si­on set­zen das Gast­ge­wer­be erheb­lich unter Druck. Zum Jah­res­en­de 2023 die Mehr­wert­steu­er wie­der zu erhö­hen, wür­de den Druck nur wei­ter ver­stär­ken und die Men­schen zusätz­lich belasten.“