Übungs­tag im Land­kreis Bam­berg zur Wald­brand-Früh­erken­nung aus der Luft

Waldbrand-Früherkennung. Foto: Thomas Renner, Kreisbrandrat
Waldbrand-Früherkennung. Foto: Thomas Renner, Kreisbrandrat

Die Luft­be­ob­ach­ter des Über­wa­chungs­be­reichs Ober­fran­ken II absol­vier­ten im Land­kreis Bam­berg einen aus­führ­li­chen Übungstag

Wenn der Wald­brand­in­dex in gefähr­li­che Höhen steigt, ist eine der Schutz­maß­nah­men, dass die Regie­rungs­be­hör­den die Beob­ach­tung der Lagen aus der Luft anord­nen. Zuver­läs­si­ger und ehren­amt­li­cher Part­ner für die­se Flü­ge ist seit 1973 die Luft­ret­tungs­staf­fel (LRSt) Bay­ern e.V.. Die­se Ver­ei­ni­gung ist als aner­kann­te Kata­stro­phen­schutz­ein­heit des Frei­staats Bay­ern auf Anfor­de­rung der Bezirks­re­gie­run­gen tätig.

Waldbrand-Früherkennung. Foto: Thomas Renner, Kreisbrandrat

Wald­brand-Früh­erken­nung. Foto: Tho­mas Ren­ner, Kreisbrandrat

Für uns ist eine Unter­ein­heit der LRSt Bay­ern e.V., die Flug­be­reit­schaft Ober­fran­ken mit Stütz­punk­ten in Bam­berg und Bay­reuth-Bind­lach zustän­dig. (https://​lrst​.de/​f​l​u​g​b​e​r​e​i​t​s​c​h​a​f​t​-​o​b​e​r​f​r​a​n​ken) Deren Pilo­tin­nen und Pilo­ten flie­gen mit Flug­zeu­gen des Aero­Club Bam­berg e.V. die ent­spre­chen­den Gebie­te ab. Unter­stützt wer­den sie dabei von soge­nann­ten Luft­be­ob­ach­tern. Das sind spe­zi­ell geschul­te Ange­hö­ri­ge des Kata­stro­phen­schut­zes, der bay. Staats­for­sten und der Kreisverwaltungsbehörden.

Um das Zusam­men­spiel von Pilot und Luft­be­ob­ach­ter zu üben, fand die­se Übung in unse­rem Land­kreis statt.

Waldbrand-Früherkennung. Foto: Thomas Renner, Kreisbrandrat

Wald­brand-Früh­erken­nung. Foto: Tho­mas Ren­ner, Kreisbrandrat

Zwei Klein­flug­zeu­ge star­te­ten am Flug­platz Bam­berg, um dann in defi­nier­ten Gebie­ten um Dörf­leins und Strul­len­dorf ent­spre­chen­de Übungs­feu­er aus­fin­dig zu machen. Es war also nichts Beun­ru­hi­gen­des, dass am Sem­berg und im Haupts­moor­wald Rauch auf­stieg und auch Feu­er­wehr-Fahr­zeu­ge unter­wegs waren. Denn nicht nur das Auf­spü­ren von Brän­den, auch das Lot­sen der Feu­er­wehr-Ein­satz­kräf­te zu den, teils schwer erreich­ba­ren, Brand­or­ten gehört zur Auf­ga­be der Luft­be­ob­ach­ter. Dafür sind sie mit den glei­chen digi­ta­len Funk­ge­rä­ten wie alle Feu­er­weh­ren aus­ge­stat­tet und kön­nen genaue­ste Anga­ben zur Anfahrt über­mit­teln und natür­lich auch über gefähr­li­che Ver­än­de­run­gen infor­mie­ren. Für die­sen Übungs­teil stan­den die Feu­er­weh­ren Hall­stadt und Dörf­leins, sowie die Feu­er­wehr Strul­len­dorf bereit.

Orga­ni­siert wur­de die Ver­an­stal­tung vom Amt für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt Bam­berg, ver­ant­wort­lich durch des­sen stell­ver­tre­ten­den Amts­lei­ter und ehren­amt­li­chen Kom­man­dant der Feu­er­wehr Hall­stadt Ste­phan Groh.

Am Ende des Tages konn­te ein posi­ti­ves Resü­mee gezo­gen wer­den. Alle Teil-Ein­hei­ten, ob Pilo­ten, Luft­be­ob­ach­ter und auch die Feu­er­weh­ren konn­ten ihr Wis­sen festi­gen und auch in der Pra­xis anwen­den. Sie sind auf jeden Fall jeder­zeit bereit, auf die­se hit­ze­ver­ur­sach­ten Bedro­hungs­la­gen zu reagie­ren und ihre ehren­amt­li­che Tätig­keit zum Wohl der Bevöl­ke­rung einzusetzen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Home­page des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des Bam­berg: www​.kfv​-bam​berg​.de

Jörg Raber, Kreisbrandinspektor