Die Bay­reu­ther Senio­ren-Wohn­ge­mein­schaft LeNa fei­ert Ende Juni den Ein­zug in ihr neu­es Zuhause

Wohn­ge­mein­schaft LeNa Bay­reuth fei­ert Ein­zug am Stuckberg

Koope­ra­ti­on mit Part­nern führ­te zum Erfolg 

Nach knapp vier­jäh­ri­ger Vor­be­rei­tungs­zeit ist ein Plan Wirk­lich­keit gewor­den: Bay­reuth hat eine ers­te Senio­ren Wohn­ge­mein­schaft. Am Sams­tag, 30. Juni 2023 wer­den die Mit­glie­der von LeNa Bay­reuth mit Freun­den und För­de­rern ihren Ein­zug in das neue Zuhau­se in der Brahms­stra­ße 10 a/​b in Bay­reuth feiern.

Vie­le Wohn­pro­jek­te wer­den in Deutsch­land durch sozia­le Insti­tu­tio­nen, Inves­to­ren oder ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen ins Leben geru­fen – nicht so LeNa Bay­reuth. Hier ent­stand die Idee einer Wohn­ge­mein­schaft aus dem Kreis der Senio­ren selbst. „Der Wunsch nach Selbst­be­stimmt­heit und Unab­hän­gig­keit bei gleich­zei­ti­ger Ein­ge­bun­den­heit in eine Grup­pe Gleich­ge­sinn­ter waren die Antriebs­kräf­te für die Mit­glie­der der Senio­ren­ge­mein­schaft“, so der Initia­tor des Pro­jekts, Gün­ter Bergmann.

Aller­dings konn­te das Vor­ha­ben nur mit einem star­ken Part­ner vor Ort, der Gemein­nüt­zi­gen Bay­reu­ther Woh­nungs­bau­ge­nos­sen­schaft, umge­setzt wer­den, die der Grup­pe eines ihrer Neu­bau­ten am Stuck­berg zur allei­ni­gen Nut­zung überließ.

Nach­dem die Bay. Staats­re­gie­rung bereit war, die Gemein­schafts­woh­nung als wich­ti­gen Bestand­teil des Pro­jekts mit erheb­li­chen Finanz­mit­teln zu för­dern, waren alle Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Start gegeben.

„Jetzt beginnt ein neu­er Lebens­ab­schnitt“, so Berg­mann. Ob Kul­tur oder Sport, gärt­nern im Schre­ber­gar­ten oder lite­ra­ri­sche Aben­de bei Wein und Musik in der gut sor­tier­ten Biblio­thek – die Akti­vi­tä­ten in der Grup­pe sind viel­fäl­tig und stän­dig wach­sen neue Ideen nach. Für Juli ist ein Floh­markt geplant, auf dem über­flüs­si­ge Rest­be­stän­de der eige­nen Wohn­ver­gan­gen­heit ange­bo­ten und die nach­bar­schaft­li­chen Ban­de in der Brahms- und Mozart­stra­ße ver­tieft wer­den sollen.

Dar­über hin­aus will man sich aber auch wei­ter­hin in die Quar­tiers­ar­beit und die senio­ren­po­li­ti­schen Über­le­gun­gen der Stadt ein­brin­gen um deut­lich zu machen, dass die­se alter­na­ti­ve Wohn­form für Senio­ren in Bay­reuth eine Zukunft hat. Über die Mit­glied­schaft im Senio­ren­bei­rat wer­den hier­zu wei­te­re Impul­se mög­lich sein.

Wei­te­re Infos zu LeNa Bay­reuth gibt es hier.