Aner­ken­nung von Assi­stenz­hun­den, Aus­weis­aus­stel­lung und Abzei­chen bei der Lan­des­be­hör­de ZBFS beantragen

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Assi­stenz­hun­de­ver­ord­nung

Men­schen mit Behin­de­rung darf der Zutritt zu öffent­li­chen und pri­va­ten Anla­gen oder Ein­rich­tun­gen wegen der Beglei­tung ihres Assi­stenz­hun­des nicht ver­wei­gert wer­den. So regelt es das Behin­der­ten­gleich­stel­lungs­ge­setz. Zum 1. März 2023 trat ergän­zend dazu bun­des­weit die Assi­stenz­hun­de­ver­ord­nung in Kraft. Die­se regelt nun die Aner­ken­nung von Assi­stenz­hun­den. In Bay­ern ist dafür die Lan­des­be­hör­de Zen­trum Bay­ern Fami­lie und Sozia­les – Regi­on Unter­fran­ken in Würz­burg zuständig.

„Mit der Ver­ord­nung sind unter ande­rem die Anfor­de­run­gen an die Eig­nung, Aus­bil­dung, Prü­fung und Hal­tung von Assi­stenz­hun­den fest­ge­setzt“, so Dr. Nor­bert Koll­mer, Prä­si­dent der Lan­des­be­hör­de Zen­trum Bay­ern Fami­lie und Sozia­les (ZBFS) in Bay­reuth. „Zudem sieht die­se eine ein­heit­li­che Kenn­zeich­nung aller Assi­stenz­hun­de vor sowie das Aus­stel­len eines Licht­bild­aus­wei­ses für die Mensch-Assi­stenz­hund-Gemein­schaft. Dadurch wird ein­deu­tig nach­weis­bar, dass es sich um einen Assi­stenz­hund handelt.“

Men­schen mit Behin­de­rung und Haupt­wohn­sitz in Bay­ern kön­nen ab sofort einen Antrag auf Aner­ken­nung eines Assi­stenz­hun­des stel­len. For­mu­la­re und zuge­hö­ri­ge Hin­weis­blät­ter mit den ein­zu­rei­chen­den Unter­la­gen fin­den Sie unter: ZBFS – Assi­stenz­hun­de­ver­ord­nung (bay​ern​.de).

Wenn der Hund eine dem Behin­der­ten­gleich­stel­lungs­ge­setz (BGG) ent­spre­chen­de Aus­bil­dung bereits bestan­den hat oder eine ent­spre­chen­de Aus­bil­dung nach dem 1. März 2023 begon­nen hat und die­se bis ein­schließ­lich 30. Juni 2024 erfolg­reich been­det oder bereits als Hilfs­mit­tel zur Teil­ha­be bzw. zum Behin­de­rungs­aus­gleich aner­kannt ist, ist die Antrag­stel­lung bis ein­schließ­lich 31. Dezem­ber 2025 mög­lich. Beginnt die Aus­bil­dung erst nach dem 30. Juni 2023, hän­digt der jewei­li­ge Prü­fen­de ein Zer­ti­fi­kat und ein Abzei­chen aus.

Dau­er­haft bleibt die Zustän­dig­keit des ZBFS für bereits als Blin­den­führ­hund aner­kann­te oder im Aus­land gem. § 12f Satz 2 BGG aus­ge­bil­de­te und als Assi­stenz­hund aner­kann­te Tie­re. Auf Antrag wer­den Aus­weis und Abzei­chen als Assi­stenz­hund ausgehändigt.

Die Aner­ken­nung wird befri­stet aus­ge­stellt und bleibt grund­sätz­lich gül­tig, bis der Assi­stenz­hund das zehn­te Lebens­jahr voll­endet hat.

Umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen und Hin­wei­se zu Antrags­vor­aus­set­zun­gen sowie Kon­takt­mög­lich­kei­ten fin­den sich auf unse­rer Home­page unter: ZBFS – Zen­trum Bay­ern Fami­lie und Soziales