Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 26.06.2023

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Unbe­kann­ter bedient sich aus unver­sperr­tem Auto

BAM­BERG. Auf dem Park­platz eines Super­mark­tes in der Bren­ner­stra­ße wur­de aus einem dort unver­sperr­ten schwar­zen BMW zwi­schen Frei­tag, 23.00 Uhr und Sams­tag, 15.00 Uhr, eine Geld­bör­se mit diver­sen Kar­ten und Aus­weis­pa­pie­ren im Gesamt­wert von etwa 650 Euro gestohlen.

Täter­hin­wei­se nimmt die PI Bam­berg-Stadt unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

27-Jäh­ri­ger ent­wen­det aus Tank­stel­le eine Fla­sche Whisky

BAM­BERG. Am Sonn­tag­abend, gegen 21.20 Uhr, wur­de ein 27-jäh­ri­ger Mann in einer Tank­stel­le im Bam­ber­ger Nor­den beim Dieb­stahl einer Fla­sche Whis­ky für knapp 37 Euro ertappt. Wäh­rend des Dieb­stahls wur­de der Lang­fin­ger von einem wei­te­ren Mann beglei­tet, der die Ver­käu­fe­rin in ein Gespräch ver­wi­ckel­te, wes­halb der Dieb zunächst mit einem Fahr­rad flüch­ten konn­te, kur­ze Zeit spä­ter aber an der Asyl­be­wer­berein­rich­tung im Bam­ber­ger Osten auf­schlug. Dort konn­te er mit samt dem Die­bes­gut von der Poli­zei auf­ge­grif­fen wer­den. Von sei­nem Mit­tä­ter fehlt aller­dings jede Spur.

Ver­kehrs­un­fäl­le

BAM­BERG. Auf­grund eines Fahr­feh­lers ist am Sonn­tag, kurz vor 17.30 Uhr, eine 15-jäh­ri­ge Schü­le­rin auf dem Ber­li­ner Ring mit dem Fahr­rad eines Freun­des zusam­men­ge­sto­ßen, wes­halb das Mäd­chen zu Boden stürz­te und sich eine leich­te Wir­bel­säu­len­ver­let­zung zuge­zo­gen hat­te. Die Schü­le­rin muss­te ins Kran­ken­haus eingeliefert.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. In der Robert-Bosch-Stra­ße wur­de zwi­schen Sams­tag, 06.30 Uhr und Sonn­tag, 08.00 Uhr, der lin­ke Außen­spie­gel eines dort gepark­ten wei­ßen Ford Fies­ta von einem Unbe­kann­ten abge­fah­ren. Hier­bei wur­de Sach­scha­den in Höhe von etwa 150 Euro angerichtet.

BAM­BERG. Zwi­schen Frei­tag, 18.00 Uhr und Sams­tag, 20.30 Uhr, wur­de in der Nürn­ber­ger Stra­ße ein grau­er Audi A3 an der vor­de­ren lin­ken Fahr­zeug­front ange­fah­ren. Der ange­rich­te­te Sach­scha­den wird von der Poli­zei auf etwa 1000 Euro beziffert.

Täter­hin­wei­se nimmt die PI Bam­berg-Stadt unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Asyl­be­wer­ber hat­te Rausch­gif­tu­ten­si­li­en einstecken

BAM­BERG. Am Sonn­tag­früh, kurz nach 10.00 Uhr, wur­de in der Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft im Bam­ber­ger Osten ein 31-jäh­ri­ger Mann kon­trol­liert. Bei ihm konn­ten Rausch­gif­tu­ten­si­li­en mit Can­na­bis-Anhaf­tun­gen auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt wer­den. Der Mann wird wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz angezeigt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Sons­ti­ges

PETT­STADT. Ein 21-Jäh­ri­ger befuhr am Sonn­tag, den 25.06.2023, gegen 15.50 Uhr, mit sei­nem Kraft­rad, einer schwar­zen KTM, die Kreis­stra­ße BA 21 und soll­te von einer Poli­zei­strei­fe auf­grund eines nicht sicht­ba­ren Kenn­zei­chens einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Der Fah­rer beschleu­nig­te jedoch und fuhr teils mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit auf der B505 wei­ter durch ver­schie­de­ne Orts­tei­le von Hirschaid, Sass­an­fahrt wie auch Juli­us­hof. Wäh­rend sich der Fah­rer der Ver­kehrs­kon­trol­le ent­zie­hen woll­te, befuhr der Kraft­rad­fah­rer einen Rad­weg in Rich­tung Juli­us­hof. Hier­bei wur­de min­des­tens eine Fahr­rad­fah­re­rin gefähr­det, wel­che auf­grund des Fahr­ver­hal­tens des Kraft­rad­fah­rers auf Sei­te sprin­gen muss­te. Zudem über­hol­te der 21-Jäh­ri­ge an Stel­len, an wel­chen für ihn ein Über­hol­ver­bot galt.

Bei Juli­us­hof ent­zog sich der Fah­rer der Kon­trol­le, konn­te aber durch poli­zei­li­che Recher­chen im Nach­gang ermit­telt wer­den. Ihn erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge, u.a. wegen §316d StGB – „Ver­bo­te­ne Kraftfahrzeugrennen“.

Es wird dar­um gebe­ten, dass die Frau, wel­che auf dem Rad­weg bei Juli­us­hof auf die Sei­te sprin­gen muss­te sowie wei­te­re Per­so­nen, die durch das Fahr­ver­hal­ten des Kraft­rad­fah­rers gefähr­det wor­den sind, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Bur­ge­brach

Mon­tag­früh kam es zu einem Fahr­zeug­brand auf der B22 kurz vor Bur­ge­brach. Eine 55-jäh­ri­ge Frau aus dem Land­kreis Bam­berg befand sich mit dem Pkw auf einer Pro­be­fahrt. Wäh­rend die­ser stell­te sie schließ­lich einen selt­sa­men Geruch fest und ver­stän­dig­te den Ver­ant­wort­li­chen für das Fahr­zeug. Kurz dar­auf fing der Pkw im Motor­be­reich Feu­er und stand in Voll­brand. Die Fah­re­rin konn­te sich zuvor aus dem Fahr­zeug befrei­en und blieb unver­letzt. Die Feu­er­wehr Bur­ge­brach lösch­te den Brand, am Fahr­zeug ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 3000 Euro. Zu wei­te­ren Beschä­di­gun­gen ist es nicht gekommen.

Die B22 war auf­grund des Fahr­zeug­brands für ca. 45 Minu­ten in bei­de Fahrt­rich­tun­gen gesperrt.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Teu­rer Auf­fahr­un­fall mit fünf Autos

Strul­len­dorf. Am Frei­tag­nach­mit­tag fuhr die 26-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines VW auf der A73 in Rich­tung Nürn­berg. Im sto­cken­den Berufs­ver­kehr hat­te sie ihre Geschwin­dig­keit nicht ange­passt und konn­te des­halb nicht mehr recht­zei­tig auf eine Stau­ung vor ihr reagie­ren. Sie fuhr schließ­lich auf einen BMW mit 46-jäh­ri­gem Fah­rer auf, schob die­sen in einen Opel mit 35-jäh­ri­gem Fah­rer, wel­cher wie­der­rum in einen Opel mit 18-jäh­ri­gem Fah­rer und letzt­end­lich in einem BMW mit 21-jäh­ri­gem Fah­rer gescho­ben wur­de. Glück­li­cher­wei­se wur­de nie­mand ver­letzt, aber bei fünf betei­lig­ten Autos sum­miert sich die Schät­zung des Gesamt­scha­dens doch auf min­des­tens 35.000 Euro.

Ein­ge­schla­fen und in den Gegen­ver­kehr geraten

Strul­len­dorf. Am Sonn­tag­vor­mit­tag fuhr der 40-jäh­ri­ge Fah­rer eines Mer­ce­des auf der B505 in Rich­tung Bam­berg. Laut sei­nen Anga­ben erlag der Mann auf Höhe der Ver­schwen­kung der ICE-Bau­stel­le einem Sekun­den­schlaf und sein Mer­ce­des geriet nach links in den Gegen­ver­kehr. In die­sem Moment kam ihm ein Mer­ce­des mit 38-jäh­ri­gem Fah­rer ent­ge­gen, wel­cher einen seit­li­chen Zusam­men­stoß nicht mehr ver­mei­den konn­te. Hier hät­te so viel mehr pas­sie­ren kön­nen, es blieb aber glück­li­cher­wei­se bei leich­ten Ver­let­zun­gen nur für den Geschä­dig­ten, wel­cher mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht wur­de. Bei­de Autos muss­ten abge­schleppt wer­den und der Gesamt­scha­den wird mit etwa 30.000 Euro hoch eingeschätzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Jugend­li­cher mas­siv zusam­men­ge­schla­gen – Zeu­gen gesucht

BAY­REUTH. Am Sams­tag­nacht wur­de ein Jugend­li­cher im Bereich der Bay­reu­ther Hin­den­burg­stra­ße aus einer Grup­pe her­aus mas­siv zusam­men­ge­schla­gen. Er wur­de schwer ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht. Die Poli­zei sucht nun nach Zeu­gen des Vorfalls.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag gegen 22:30 Uhr ging ein 15-jäh­ri­ger Bay­reu­ther nach einem Kino­be­such über die Holz­brü­cke in der Bay­reu­ther Hin­den­burg­stra­ße nahe der Esso-Tank­stel­le. Dort befand sich eine Grup­pe aus meh­re­ren männ­li­chen und weib­li­chen Per­so­nen. Der jun­ge Mann wur­de aus der Grup­pe her­aus nach einem Feu­er­zeug gefragt, was die­ser verneinte.

Dar­auf­hin wur­de der Min­der­jäh­ri­ge von meh­re­ren Per­so­nen aus der Grup­pe ver­mut­lich mit einem Schlag­ring und einer Fla­sche ins Gesicht bzw. auf den Kopf geschla­gen und ging zu Boden. Dem nicht genug, setz­ten die bis­lang unbe­kann­ten Täter nach und tra­ten auf den jun­gen Mann ein.

Der Geschä­dig­te befin­det sich nun schwer ver­letzt in einem Kran­ken­haus, u.a. auf­grund der etwas spä­te­ren Ver­stän­di­gung der Poli­zei konn­te die Per­so­nen­grup­pe unbe­kannt flüchten.

Die Poli­zei sucht nun drin­gend nach Zeu­gen des Vorfalls:

Die Grup­pe bestand aus meh­re­ren männ­li­chen und weib­li­chen Per­so­nen. Ein Täter wird beschrie­ben mit ca. 20 – 30 Jah­re alt und glatz­köp­fig, ein wei­te­rer trug blon­des Haar. Mehr ist nicht bekannt. In der Grup­pe wur­de teil­wei­se rus­sisch oder ost­eu­ro­pä­isch gesprochen.

Vor allem wäre die Aus­sa­ge eines Pär­chens sehr wich­tig, die kurz vor Beginn der Aus­ein­an­der­set­zung auf einer nahe­ge­le­ge­nen Bank saß.

Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich umge­hend mit der Poli­zei Bay­reuth-Stadt unter Tel. 0921/506‑2130 zu melden.

Schlä­ge­rei auf Park­platz einer Dis­ko­thek – Zeu­gen gesucht

BAY­REUTH. Ein vor­erst ver­ba­ler Streit nahe einer Bay­reu­ther Dis­ko­thek ende­te am Sonn­tag­mor­gen in einer Schlägerei.

Auf dem Park­platz einer Dis­ko­thek in der Bind­la­cher Stra­ße in Bay­reuth kam es am Sonn­tag­mor­gen gegen 05:30 Uhr zu einer ver­ba­len Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren Per­so­nen. Ein bis­lang Unbe­kann­ter misch­te sich in die­se Dis­kus­si­on ein und schlug einem 25-jäh­ri­gen Bam­ber­ger, wel­cher dar­auf­hin in einem Bay­reu­ther Kran­ken­haus ärzt­lich behan­delt wer­den musste.

Die Poli­zei bit­tet Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu Tat­ab­lauf bzw. Täter machen kön­nen, sich unter der Tel. 0921/506‑2130 zu melden.

Meh­re­re Hun­de­bis­se am Wochenende

BAY­REUTH. Gleich drei Mal wur­den Per­so­nen in der ver­gan­ge­nen Woche in Bay­reuth von Hun­den gebissen:

Eine 25-jäh­ri­ge war am Sams­tag­nach­mit­tag mit ihrem Lebens­ge­fähr­ten im Bereich des Bay­reu­ther Josephs­plat­zes unter­wegs, als sie unver­mit­telt von einer Dober­mann­hün­din in die rech­te Poba­cke gebis­sen wur­de. Infor­ma­tio­nen über den Hun­de­hal­ter lie­gen der Poli­zei momen­tan nicht vor. Die leicht ver­letz­te Dame such­te dar­auf­hin einen Arzt auf.

Am gest­ri­gen Sonn­tag, kurz von 17:00 Uhr ging ein 42-jäh­ri­ger auf dem Geh­weg ent­lang der Stra­ße Wen­del­hö­fen in Bay­reuth. Als er an einem Grund­stück vor­bei lief, sprang ein grö­ße­rer Hund mit dem Ober­kör­per über den Gar­ten­zaun und biss ihm in den rech­ten Ober­arm. Eine ärzt­li­che Behand­lung war nicht notwendig.

Auf die Spit­ze trieb es der Hal­ter eines Hun­des, der bereits am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag auf dem Rad­weg ent­lang des Mis­tel­bachs unter­wegs war. Nach einem Streit­ge­spräch mit einer Grup­pe Rad­fah­rern schick­te er sein Haus­tier mit dem Befehl „Fass“ los, der dar­auf­hin der 20-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten in die Waden biss. Eine ärzt­li­che Behand­lung war unum­gäng­lich, der Hun­de­hal­ter muss sich wegen Gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung verantworten.

Die poli­zei­li­che Abar­bei­tung der Vor­fäl­le wird durch fach­kun­di­ge Beam­te der Zen­tra­len Ein­satz­diens­te Bay­reuth (Dienst­hun­de­füh­rer) übernommen.

Trun­ken­heits­fahr­ten am Wochenende

BAY­REUTH. Gleich vier alko­ho­li­sier­te Ver­kehrs­teil­neh­mer muss­te die Poli­zei Bay­reuth-Stadt am Wochen­en­de aus dem Ver­kehr zie­hen bzw. die Fahrt untersagen.

Zwei Fahr­rad­fah­rer und ein Fah­rer eines E‑Scooters wur­den am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de durch Beam­te der Poli­zei Bay­reuth-Stadt kon­trol­liert. Dar­un­ter waren zwei Fahr­rad­fah­rer mit Wer­ten um 1,8 Pro­mil­le und deut­li­chen Aus­fall­erschei­nun­gen wie z.B. Schlan­gen­li­ni­en­fah­ren und ein Fah­rer eines E‑Scooters, des­sen Alko­hol­test knapp 0,6 Pro­mil­le zeigte.

Die bei­den Rad­ler müs­sen sich nun wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr, der Scoo­ter­fah­rer wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz verantworten.

Wei­ter­hin äußer­te eine alko­ho­li­sier­te Dame gegen­über einer Strei­fe an, dass sie nun mit dem Auto weg­fah­ren wer­de, was die Beam­ten unter­bin­den konn­te. Ein Atem­al­ko­hol­test erbrach­te hier einen Wert von über 1,8 Promille.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Eber­mann­stadt. Fünf Leicht­ver­letz­te und ein Sach­scha­den von 20 000 Euro ist die Bilanz eines Auf­fahr­un­falls am Sonn­tag­nach­mit­tag auf der B 470 an der Abzwei­gung zur Feu­er­stein­stra­ße auf­grund eines ‚Sekun­den­schlafs‘ durch den Unfallverursacher.

Kurz nach 14 Uhr fuhr ein 37-jäh­ri­ger Mann mit sei­nem VW-Golf von Forch­heim kom­mend auf der Bun­des­stra­ße nach Eber­mann­stadt. In der Forch­hei­mer Stra­ße geriet sein Wagen, in dem sich noch zwei wei­te­re Insas­sen befan­den, an der Ein­mün­dung zur Feu­er­stein­stra­ße nach links auf die Abbie­ge­spur, auf der sich ein Audi A3 befand. Der 56-jäh­ri­ge Fah­rer muss­te beim Abbie­gen den Vor­rang des Gegen­ver­kehrs beach­ten. Unge­bremst krach­te der Golf in den ste­hen­den Audi. Sowohl der 56-jäh­ri­ge als auch sei­ne 84-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin wur­den durch das Auf­fah­ren leicht ver­letzt. Auch der Unfall­ver­ur­sa­cher sowie sei­ne 32-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin und das auf dem Rück­sitz befind­li­che 6‑jährige Kind erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen. Die fünf Ver­letz­ten wur­den zur wei­te­ren Behand­lung in die umlie­gen­den Kli­ni­ken zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung gebracht. Bei­de Autos wur­den mas­siv defor­miert und waren nicht mehr fahr­be­reit. Für die Unfall­auf­nah­me war die B 470 zwei Stun­den gesperrt. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Eber­mann­stadt war mit 20 Ein­satz­kräf­ten vor Ort und regel­te den Verkehr.

Alko­hol war bei den Unfall­be­tei­lig­ten nicht im Spiel.

Nach­dem der Ver­ur­sa­cher angab, kurz ‚ein­ge­nickt‘ zu sein, lei­te­ten die Poli­zis­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung ein.

Grä­fen­berg. Zwei Schwer- und zwei Leicht­ver­letz­te mit einem Gesamt­scha­den von 25 000 Euro for­der­te ein Abbie­ge- bzw. Über­hol­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Motorrad.

Am Sonn­tag kurz nach 16 Uhr fuhr eine 45-jäh­ri­ge Frau aus dem Land­kreis Fürth mit ihrem Audi A6 auf der Kreis­stra­ße von der Lil­lin­ger Höhe nach Grä­fen­berg. Gleich­zei­tig näher­te sich von hin­ten ein 67-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer mit sei­ner 66-jäh­ri­gen Sozia. Der Biker war im Begriff den vor ihm fah­ren­den Audi zu über­ho­len. Plötz­lich bog die Fah­re­rin nach links ab und der Krad­fah­rer fuhr in die lin­ke Sei­te des Wagens. Der Motor­rad­fah­rer samt Sozia stürz­ten und ver­letz­ten sich hier­bei schwer. Mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber wur­de der Fah­rer in das Kli­ni­kum Bam­berg ver­bracht, wäh­rend sei­ne Mit­fah­re­rin in das Kli­ni­kum Lauf ver­legt wurde.

Da die Schei­ben an der lin­ken Sei­te des Audis bars­ten, erlit­ten die Fah­re­rin sowie ihr 74-jäh­ri­ger Insas­se durch umher­flie­gen­de Split­ter leich­te Ver­let­zun­gen. An der 1200-er BMW ent­stand wirt­schaft­li­cher Totalschaden.

Sons­ti­ges

Egloff­stein. Am Sonn­tag­nach­mit­tag stell­te eine 46-jäh­ri­ge Motor­rad­fah­re­rin ihre Kawa­sa­ki vor einem Anwe­sen in der Bad­stra­ße ab. Als sie abends nach Hau­se fah­ren woll­te, stell­te sie fest, dass ihr Kraft­rad mit einer kleb­ri­gen und schmie­ri­gen Flüs­sig­keit bespritzt war, so dass eine Wei­ter­fahrt vor­erst unmög­lich war. Der ent­stan­de­ne Scha­den beträgt etwa 100 Euro. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung auf­ge­nom­men und bit­tet um Zeugenhinweise.

Pretz­feld. Am Sonn­tag­mor­gen gerie­ten auf der Fahrt von Wann­bach nach Pretz­feld Heu­bal­len in Brand. Sie befan­den sich auf einem Auto­an­hän­ger, der hin­ter einem Klein­trans­por­ter gezo­gen wur­de. Der 21-jäh­ri­ge Mit­fah­rer konn­te wäh­rend der Fahrt im Rück­spie­gel beob­ach­ten, dass die

Bal­len anfangs zu rau­chen began­nen. Mit Hil­fe des 25-jäh­ri­gen Fah­rers konn­ten bei­de noch recht­zei­tig den Anhän­ger vom Zug­fahr­zeug abhän­gen, um ein Über­grei­fen der Flam­men auf den Wagen zu ver­hin­dern. Die sofort alar­mier­ten Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus Pretz­feld und Umge­bung waren mit etwa 50 Ein­satz­kräf­ten vor Ort und lösch­ten den Brand­herd ab. Hier­zu muss­te die Staats­stra­ße kom­plett gesperrt wer­den. Der Scha­den beträgt meh­re­re Tau­send Euro. Die Brand­ur­sa­che ist noch Gegen­stand wei­te­rer poli­zei­li­cher Ermittlungen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfall­fluch­ten

Forch­heim. Am spä­ten Sonn­tag­nach­mit­tag befuhr ein 15-jäh­ri­ger Fahr­rad­fah­rer die Pfar­rer-Bur­ger-Stra­ße. Als er vor einer Kreu­zung abbrems­te, wur­de er von einem dahin­ter­fah­ren­den Pkw tou­chiert und stürz­te. Der Pkw-Fah­rer fuhr anschlie­ßend wei­ter, ohne sich um den Fahr­rad­fah­rer zu küm­mern. Die­ser erlitt glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen. Der Sach­scha­den an dem Fahr­rad beträgt etwa 50 Euro. Wer Hin­wei­se auf den Unfall­ver­ur­sa­cher geben kann, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei Forch­heim unter Tel. 09191/70900 in Ver­bin­dung zu setzen.

Sons­ti­ges

Forch­heim. Am Sonn­tag­abend wur­de in einem Schwimm­bad in der Käs­rö­the ein Dreh­kreuz am Hin­ter­aus­gang mas­siv beschä­digt. Unbe­kann­te ris­sen gewalt­sam so lan­ge dar­an her­um, bis eine Ver­an­ke­rung brach. Der Sach­scha­den wur­de vor­läu­fig auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Forch­heim entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Schlä­ge nach dem Baden – drin­gend Zeu­gen gesucht

MICHEL­AU-SCHWÜR­BITZ, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Sonn­tag hielt sich eine Grup­pe von fünf pol­ni­schen Mit­bür­gern am Rud­ufer­see in Schwür­bitz zum Baden auf. Beim Gehen, zwi­schen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr, gerie­ten zwei Män­ner der Grup­pe in Streit, in des­sen Ver­lauf ein 44-Jäh­ri­ger von einem 35-Jäh­ri­gen ins Gesicht geschla­gen wur­de. Zunächst fuh­ren alle Betei­lig­ten nach Hau­se in den Land­kreis Kro­nach. Im wei­te­ren Ver­lauf ver­schlech­ter­te sich der Gesund­heits­zu­stand des 44-Jäh­ri­gen, sodass der Geschä­dig­te in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den muss­te. Zeu­gen der Aus­ein­an­der­set­zung am Park­platz des Rud­ufer­sees wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels oder der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach (09261/503–0) zu melden.

Taxi­fahrt nicht bezahlt

LICH­TEN­FELS. Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen, gegen 04.00 Uhr, ließ sich eine Grup­pe jun­ger Leu­te von Burg­kunst­adt nach Lich­ten­fels, in die Krap­pen­ro­ther Stra­ße fah­ren. Dort begli­chen sie auch ihre Fahrt­kos­ten. Anschlie­ßend ließ sich einer der Män­ner, ein 21-Jäh­ri­ger, noch in die Stadt­mit­te mit­neh­men und ver­ließ dort schleu­nigst das Taxi, ohne die bis dahin ange­fal­le­ne Schuld von rund 10 Euro zu beglei­chen. Kur­ze Zeit spä­ter mel­de­te sich der jun­ge Mann bei der Taxi­zen­tra­le, da er sein Han­dy lie­gen­ge­las­sen hat­te. Somit konn­te er iden­ti­fi­ziert wer­den. Er erhält eine Anzei­ge wegen Leistungserschleichung.

E‑Scooter gestoh­len

LICH­TEN­FELS. Auf einen E‑Scooter im Wert von 300 Euro hat­te es ein unbe­kann­ter Täter am Sonn­tag, zwi­schen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr abge­se­hen. Der Dieb ent­wen­de­te das Fahr­zeug , wel­ches vor der Haus­tür eines Anwe­sens in der Cobur­ger Stra­ße stand. Zeu­gen des Dieb­stahls wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu setzen.

Rol­ler-Spie­gel abgebrochen

ALTEN­KUNST­ADT, LKR. LICH­TEN­FELS. Wäh­rend des Johan­nis­feu­ers am Boots­haus, zwi­schen 20.00 Uhr und 21.45 Uhr, brach ein unbe­kann­ter Täter den rech­ten Spie­gel eines Rol­lers ab, der auf der dort gekenn­zeich­ne­ten Park­flä­che abge­stellt war. An dem Klein­kraft­rad ent­stand ein Sach­scha­den von etwa 60 Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se zum Täter erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0.