Tipps der AOK Bam­berg: Die Haut schüt­zen und Haut­krebs vorbeugen

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Zu viel ultra­vio­let­te (UV-)Strahlung durch Son­ne oder Sola­ri­um­be­such ist der Haupt­ri­si­ko­fak­tor für Haut­krebs. Des­sen gefähr­lich­ste Form ist das mali­gne Mela­nom, der schwar­ze Haut­krebs. Grund­sätz­lich lässt sich das Risi­ko für Haut­krebs deut­lich sen­ken, wenn man drei Din­ge beach­tet: Die Haut vor UV-Strah­len schüt­zen, sei­ne Haut regel­mä­ßig auf Auf­fäl­lig­kei­ten unter­su­chen und unbe­dingt das kosten­freie Ange­bot der Kran­ken­kas­se zum Haut­krebs­scree­ning ab 35 Jah­re alle zwei Jah­re wahr­neh­men. „Zusätz­lich bie­tet die AOK Bay­ern bereits 18- bis 34-jäh­ri­gen Ver­si­cher­ten eine Kosten­er­stat­tung oder einen Zuschuss für die Haut­krebs­vor­sor­ge beim Haut­arzt an, eben­falls alle zwei Jah­re“, so Klaus Knorr, Direk­tor der AOK Direk­ti­on Bam­berg. Lei­der neh­me weni­ger als ein Fünf­tel der Berech­tig­ten ab 35 Jah­re die Vor­sor­ge in Anspruch – mit aktu­ell sogar rück­läu­fi­ger Tendenz.

Son­nen­schutz dem Haut­typ anpassen

„Wer sich län­ge­re Zeit bei star­ker Son­nen­ein­strah­lung im Frei­en auf­hält, braucht aus­rei­chen­den Son­nen­schutz“, rät Klaus Knorr. Beim hel­len Haut­typ ist die Son­nen­brand­ge­fahr beson­ders hoch. Zwar heilt ein Son­nen­brand wie­der ab, aber die Haut selbst ver­gisst ihn nicht: Sie altert schnel­ler und es steigt das Risi­ko, Haut­krebs zu bekom­men. „Son­nen­schutz­mit­tel ermög­li­chen einen län­ge­ren Auf­ent­halt in der Son­ne, aber je emp­find­li­cher und hel­ler die Haut ist und je län­ger man in der Son­ne bleibt, desto höher soll­te der Schutz­fak­tor sein“, so Klaus Knorr. Wie lan­ge ein Pro­dukt die Haut schützt, hängt vom Licht­schutz­fak­tor (LSF) ab. LSF 30 bedeu­tet, dass man drei­ßig­mal län­ger in der Son­ne blei­ben kann als ohne Schutz. Wes­sen Haut sich dann ohne Son­nen­schutz­mit­tel nach zehn Minu­ten rötet, kann mit LSF 30 theo­re­tisch bis zu 300 Minu­ten – zehn Minu­ten mal Fak­tor 30 – in der Son­ne blei­ben. Haut­ärz­tin­nen und Haut­ärz­te raten aller­dings, höch­stens zwei Drit­tel die­ser errech­ne­ten Zeit auszunutzen.

Son­nen­creme und Schat­ten nutzen

Zudem soll­te man den Son­nen­schutz recht­zei­tig, sorg­fäl­tig und reich­lich auf­zu­tra­gen. Fuß- und Nasen­rücken, Schul­tern und Dekol­le­té sowie Stirn (Glat­ze) und Ohren sind beson­ders son­nen­brand­ge­fähr­det. „Auch das regel­mä­ßi­ge Nach­cre­men ist wich­tig, das heißt nach etwa zwei Stun­den und unbe­dingt öfter, wenn man im Was­ser war“, ergänzt Klaus Knorr und emp­fiehlt über­dies ein schat­ti­ges Plätz­chen als Son­nen­schutz. Im Schat­ten ist die UV-Strah­lung um min­de­stens 50 Pro­zent vermindert.

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