Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 23. Juni 2023

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Erlan­gen bleibt „Fahr­rad­freund­li­che Kommune“

Erlan­gen darf wei­ter­hin das Qua­li­täts­sie­gel „Fahr­rad­freund­li­che Kom­mu­ne“ tra­gen. 2015 wur­de Erlan­gen erst­mals von der Arbeits­ge­mein­schaft fahr­rad­freund­li­cher Kom­mu­nen in Bay­ern (AGFK) aus­ge­zeich­net, nach sie­ben Jah­ren stand die Rezer­ti­fi­zie­rung an. Geprüft wur­den dabei die Fort­schrit­te bei der För­de­rung des Rad­ver­kehrs. Der Dele­ga­ti­on der AGFK, die Erlan­gen im ver­gan­ge­nen Okto­ber berei­ste, konn­te die Stadt den umfang­rei­chen Zukunfts­plan Fahr­rad­stadt vor­le­gen. Er hält in ver­schie­de­nen Fel­dern fest, wie in den kom­men­den Jah­ren das Rad­ver­kehrs­netz, Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten aber auch Infor­ma­ti­ons- und För­der­an­ge­bo­te syste­ma­tisch aus­ge­baut wer­den sol­len. Wie zuletzt in der Uni­ver­si­täts­stra­ße sol­len wei­te­re Fahr­rad­stra­ßen aus­ge­wie­sen wer­den. Lücken im Rad­we­ge­netz wer­den ana­ly­siert und geschlos­sen, wie unlängst in der Bucken­ho­fer Sied­lung. Wich­ti­ge anste­hen­de Maß­nah­men sind dabei unter ande­rem der Rad­weg ent­lang der Für­ther Stra­ße und die Umwelt­spur für Fahr­rä­der und Bus­se ent­lang des Europakanals.

Dane­ben wird die Anbin­dung des Umlands mit Rad­we­gen ver­bes­sert. Dazu gehö­ren die Pla­nun­gen für die Rad­haupt­rou­te Bamberg/​Nürnberg ent­lang des Main-Donau-Kanals für die Rad­schnell­we­ge ent­lang der Bun­des­stra­ße 4 nach Nürn­berg sowie von Erlan­gen nach Her­zo­gen­au­rach. Zudem wer­den im Rah­men des 1.000 Fahr­rad­bü­gel-Pro­gramms wei­te­re Fahr­rad­ab­stell­mög­lich­kei­ten in der Innen­stadt und in den Stadt­tei­len geschaffen.

Auf Grund die­ser Fort­schrit­te und Pla­nun­gen erhielt die Stadt erneut das Zer­ti­fi­kat. Fer­ner wur­den von der AGFK Hand­lungs­emp­feh­lun­gen erar­bei­tet, wel­che die Stadt bis zur näch­sten Prü­fung im Jahr 2029 auf­grei­fen soll. Zu den Emp­feh­lun­gen gehört der Bau der Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen am Bahn­hof, der Aus­bau von Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen in der Innen­stadt, eine Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Bür­ger­schaft und den Ver­bän­den, eine wei­te­re Ver­bes­se­rung des Bau­stel­len­ma­nage­ments mit Blick auf den Rad­ver­kehr und die regel­mä­ßi­ge Durch­füh­rung von Ver­kehrs­schau­en mit dem Fahr­rad, um Gefah­ren­stel­len zu ana­ly­sie­ren und zu ent­schär­fen. Emp­foh­len wird zudem, die ambi­tio­nier­ten Zie­le und Maß­nah­men des Zukunfts­plans Fahr­rad­stadt wei­ter­hin mit finan­zi­el­len und per­so­nel­len Res­sour­cen zu hin­ter­le­gen, damit die Umset­zung gelingt.

„Neben der guten Plat­zie­rung im ADFC-Fahr­rad­kli­ma­test bestä­tigt das Qua­li­täts­sie­gel, dass wir einen erfolg­rei­chen Weg mit mehr kli­ma­freund­li­cher Mobi­li­tät ein­ge­schla­gen haben,“ sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik.

Pla­nungs- und Bau­re­fe­rent Josef Weber nimmt die Hand­lungs­emp­feh­lun­gen der AGFK ernst. „Wir wer­den die Emp­feh­lun­gen auf­grei­fen, prü­fen und ver­su­chen, sie zeit­nah unter den gege­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen umzusetzen.“

Alli­anz kli­ma­neu­tra­les Erlan­gen: Neue Platt­form für ambi­tio­nier­ten Kli­ma­schutz gegründet

Beim ersten Tref­fen der Alli­anz kli­ma­neu­tra­les Erlan­gen Mit­te Juni dreh­te sich alles um den Kli­ma-Auf­bruch in der Huge­not­ten­stadt. Unter­neh­men, Ver­bän­de, For­schungs­ein­rich­tun­gen und vie­le mehr berie­ten dar­über, wie sie ihren CO2-Aus­stoß redu­zie­ren können.

Dass der Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät eher der Bestei­gung der Zug­spit­ze als einer Kaf­fee­fahrt gleicht, war den anwe­sen­den Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern von über 26 Insti­tu­tio­nen bewusst. „Uns eint die Arbeit an den glei­chen Pro­ble­men. Ein offe­ner Aus­tausch zu erfolg­rei­chen Nach­hal­tig­keits­maß­nah­men, aber auch zu erleb­ten Sack­gas­sen hilft uns, schnel­ler im Kli­ma­schutz bzw. bei der Dekar­bo­ni­sie­rung zu wer­den“, betont Ste­fan Brand von Schaeff­ler Spe­cial Machi­nery (Cam­pus Erlangen).

Die Alli­anz kli­ma­neu­tra­les Erlan­gen ist eine der 41 Maß­nah­men des Fahr­plans Kli­ma-Auf­bruch und wird durch die Stadt Erlan­gen betreut. Mit dem ersten Tref­fen wur­de der Grund­stein für die zukünf­ti­ge Aus­tausch­platt­form gelegt. „Die Part­ne­rin­nen und Part­ner der Alli­anz sol­len mit neu­en Impul­sen aus den Tref­fen gehen und sie in ihre Orga­ni­sa­tio­nen tra­gen. „Wir brin­gen bewusst Wis­sen­schaft und Wirt­schaft zusam­men, aber auch die orga­ni­sier­te Zivil­ge­sell­schaft, die oft­mals einen fri­sche­ren Blick auf schein­bar ein­ge­fah­re­ne Situa­tio­nen hat“, so Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik.

Brand gehör­te zu den Impuls­ge­bern einer Arbeits­grup­pe, die sich mit Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen (PV) auf Fahr­rad- und Park­platz­über­da­chun­gen befass­te. Wäh­rend es in Frank­reich ab Juli eine Solar-Pflicht für gro­ße Park­plät­ze gibt, dro­hen in Deutsch­land Vor­sto­ße noch an Hür­den wie Feu­er­wehr­zu­fahr­ten, Regen­was­ser­ver­sicke­rung und der Infra­struk­tur im Boden zu schei­tern. Auch steht hin­ter der Ren­ta­bi­li­tät von sol­chen Vor­ha­ben bis­her ein gro­ßes Fra­ge­zei­chen. Die Grup­pe kam daher zum Fazit, dass PV-Anla­gen auf Park­platz­über­da­chun­gen in Erlan­gen noch am Anfang ste­hen und daher Pilot­pro­jek­te umso bedeu­ten­der sind, damit wert­vol­le Erfah­run­gen gesam­melt werden.

Auf reges Inter­es­se stieß auch die Arbeits­grup­pe zum The­ma „CO2-Bilan­zie­rung für Unter­neh­men leicht gemacht“, die von Knut Harm­sen, Lei­ter der Indu­strie- und Han­dels­kam­mer-Geschäfts­stel­le (IHK) Erlan­gen, und Tho­mas Roß­ner, Geschäfts­füh­rer der imbus AG (Möh­ren­dorf) gelei­tet wur­de. Dank eines kosten­frei­en Bilan­zie­rungs­tools kann jedes Unter­neh­men sei­nen jähr­li­chen CO2-Aus­stoß ein­fach ermit­teln und „Kli­ma­sün­den“ aus­fin­dig machen. Jede Ein­rich­tung, die noch auf der Suche nach ihren größ­ten Hebeln zur CO2-Redu­zie­rung ist, ist ein­ge­la­den zum IHK-Work­shop „CO2-Bilan­zie­rung in der Pra­xis“ am 12. Juli (Anmel­dung unter www​.ihk​-nuern​berg​.de/​v​/​6​291).

Mehr als 23 Erlan­ger Ein­rich­tun­gen unter­stüt­zen bereits Maß­nah­men aus dem Fahr­plan Kli­ma-Auf­bruch und machen ihre Bei­trä­ge im Stadt­ver­trag Kli­ma digi­tal sicht­bar (www​.erlan​gen​.de/​m​e​i​n​-​b​e​i​t​rag). Für die Zukunft ist ange­dacht, dass Part­ner der Alli­anz eben­falls am Stadt­ver­trag und am städ­ti­schen Moni­to­ring teil­neh­men. Die Insti­tu­tio­nen kön­nen damit ihre Ernst­haf­tig­keit im Kli­ma­schutz unterstreichen.

Inter­es­sier­te Insti­tu­tio­nen kön­nen sich an den städ­ti­schen Beauf­trag­ten für Wirt­schaft und Kli­ma, Igna­cio Ugar­te (E‑Mail ignacio.​ugarte@​stadt.​erlangen.​de, Tele­fon 09131 86–3447) wenden.

274 Online-Dien­ste: Digi­ta­li­sie­rung des Rat­hau­ses schrei­tet wei­ter voran

Egal ob es dar­um geht, einen Bewoh­ner­park­aus­weis anzu­for­dern, Urkun­den zu bestel­len, einen Ver­an­stal­tungs­raum zu mie­ten, eine Lasten­rad-För­de­rung oder eine Kita-Betreu­ung zu bean­tra­gen: Die Stadt Erlan­gen bie­tet immer mehr Dienst­lei­stun­gen auch digi­tal an. Das heißt, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich in vie­len Fäl­len den Weg ins Rat­haus spa­ren und ihre Anlie­gen bequem von zu Hau­se aus über das Inter­net erle­di­gen. Aktu­ell gibt es 274 Online-Ange­bo­te der Stadt. Dem Dash­board des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Digi­ta­les zufol­ge ist die Stadt Erlan­gen damit der­zeit die Kom­mu­ne mit den mei­sten Online-Ange­bo­ten im Freistaat.

Die Stadt Erlan­gen arbei­tet damit wei­ter­hin inten­siv an der Umset­zung des soge­nann­ten Online-Zugangs-Geset­zes (OZG). Das OZG for­dert von den Ver­wal­tun­gen auf allen staat­li­chen Ebe­nen, dass Bür­ge­rin­nen und Bür­ger eben­so wie Unter­neh­men online rechts­ver­bind­lich Anträ­ge stel­len kön­nen. Ins­ge­samt geht es dabei um 6.000 Ein­zel­lei­stun­gen, die auch bay­ern- und bun­des­weit nutz­bar sein sol­len. In Bay­ern wer­den sie über das soge­nann­te Bay­ern­por­tal ver­knüpft (www​.frei​staat​.bay​ern).

Der Digi­ta­li­sie­rungs­an­satz der Stadt geht aber weit über die digi­ta­le Antrags­stel­lung hin­aus. Denn Vor­gän­ge sol­len, wo es geht, auto­ma­ti­siert und beschleu­nigt wer­den, um die Res­sour­cen der Ver­wal­tung noch effek­ti­ver ein­zu­set­zen. „Des­halb wer­den der­zeit bei der Stadt­ver­wal­tung flä­chen­deckend die wich­tig­sten Pro­zes­se der Ämter opti­miert und digi­ta­li­siert. Aktu­ell sind das unter ande­rem Lei­stungs­ge­wäh­run­gen beim Bür­ger­geld, Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren und Auf­gra­bungs­an­trä­ge“, erklär­ten Tho­mas Ter­nes, Refe­rent für Recht, Per­so­nal und Digi­ta­li­sie­rung, sowie Andre­as Götz, Lei­ter des Amtes für Digi­ta­li­sie­rung und Informationstechnik.

Dechs­endor­fer Tracht­ler als Kul­tur­bot­schaf­ter in Bozen

Eine elf­köp­fi­ge Trach­ten­grup­pe des Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­eins Dechs­endorf nahm an der vom Kul­tur-Stadt­ver­band orga­ni­sier­ten Bür­ger­rei­se in die Part­ner­stadt Bozen teil und reih­te sich zum Herz-Jesu-Fest in die fei­er­li­che Pro­zes­si­on vom Dom durch die Alt­stadt ein. Der Fei­er­tag ist in Süd­ti­rol ein bedeu­ten­des Fest, das auf die napo­leo­ni­sche Zeit zurück­geht. Die Kul­tur­bot­schaf­ter Erlan­gens wur­den in ihren bun­ten Trach­ten freund­lich im Kreis der ins­ge­samt 34 Pro­zes­si­ons­grup­pen und Ver­ei­ne auf­ge­nom­men und beka­men viel Beachtung.

Der offi­zi­el­le Höhe­punkt der Rei­se unter Lei­tung von Georg Geb­hard stand aber schon am Vor­abend des Herz-Jesu-Festes auf dem Pro­gramm, als die ins­ge­samt 50 Erlan­ger Gäste mit dem Ver­tre­ter der Stadt Bozen, Gemein­de­rat Chri­stoph Bur­at­ti, der Part­ner­schafts­be­auf­trag­ten Hele­ne Heid­eg­ger, sowie Mit­glie­dern der Boze­ner Ver­ei­ne zusam­men­ka­men. Zu die­sem Tref­fen war eigens auch Bür­ger­mei­ster Jörg Vol­leth ange­reist, der begei­stert von einem Neu­start für die kul­tu­rel­len Bezie­hun­gen nach der Pan­de­mie zwi­schen den Part­ner­städ­ten sprach.

Die Stadt­füh­rung durch die Süd­ti­ro­ler Lan­des­haupt­stadt Bozen, eine Füh­rung auf Run­kel­stein – mit wun­der­ba­rer musi­ka­li­scher Begrü­ßung durch den Chor des Sing­krei­ses Run­kel­stein, die Dolo­mi­ten­rund­fahrt, der Besuch von Meran und der Gär­ten von Trautt­mans­dorff wur­den zu wei­te­ren Höhe­punk­ten der sechs­tä­gi­gen Reise.

Stadt­mu­se­um eröff­net „Natur als zwei­te Kunst“

Mit einer flie­gen­den Eröff­nung zeigt das Stadt­mu­se­um ab Sonn­tag, 25. Juni, die Aus­stel­lung „Natur als zwei­te Kunst“. Muse­ums­chefin Bri­git­te Korn spricht zur Eröff­nung. So wie sich zeit­ge­nös­si­sche Kunst als „zwei­te Natur“ ver­ste­hen lässt, die unse­re Umwelt künst­le­risch trans­for­miert und hin­ter­fragt, erscheint umge­kehrt die „zeit­ge­nös­si­sche Natur“ häu­fig als zwei­te Kunst, im Sin­ne von Künst­lich­keit. Die demon­stra­ti­ve Rück­be­sin­nung auf die Natur, wie sie aktu­ell im Trend liegt, ver­weist oft auf etwas, das ledig­lich für Natur gehal­ten wird, wäh­rend die tat­säch­lich unbe­rühr­te Natur zuneh­mend aus dem Erfah­rungs­schatz vie­ler Men­schen verschwindet.

Die Aus­stel­lung ist eine Hom­mage an den Kunst­hi­sto­ri­ker und Kul­tur­preis­trä­ger der Stadt Erlan­gen, Prof. Hans Dick­el, die ihm sei­ne Weg­be­glei­te­rin­nen und Weg­be­glei­ter sowie die Muse­en und Archi­ve der Metro­pol­re­gi­on, die Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät und die Stadt zu sei­ner Eme­ri­tie­rung zum Geschenk machen. Der Aus­stel­lungs­ti­tel spielt mit sei­ner ein­fluss­rei­chen The­se von der „Kunst als zwei­ten Natur“. Info: www​.stadt​mu​se​um​-erlan​gen​.de.

OB bei Grund­stein­le­gung für „Stu­dy Inn“ und Quar­tier Sieboldstraße

Die Hein­lein Immo­bi­li­en GmbH und die GMS Objekt Erlan­gen GmbH laden am Mon­tag, 26. Juni, zur Grund­stein­le­gung für das „Stu­dy Inn Erlan­gen“ sowie das Quar­tier Sie­bold­stra­ße ein. Gruß­wor­te spre­chen Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik sowie Bay­erns Innen­mi­ni­ster Joa­chim Herrmann.

Das „Stu­dy Inn Erlan­gen“ soll ab Som­mer 2025 ins­ge­samt 277 öffent­lich geför­der­te Stu­den­ten­ap­part­ments sowie 43 öffent­lich geför­der­te Miet­woh­nun­gen umfas­sen. Das Quar­tier Sie­bold­stra­ße 41 öffent­lich geför­der­te und 88 frei­fi­nan­zier­te Mietwohnungen.

Stadt ver­an­stal­tet inklu­si­ves Bambini-Fußballturnier

Auf dem Sport­platz der Johann-Kalb-Anla­ge ver­an­stal­tet die Stadt Erlan­gen zusam­men mit Spe­cial Olym­pics Bay­ern, der Georg-Zahn- sowie der Micha­el-Poesch­ke-Schu­le ein inklu­si­ves Bam­bi­ni-Fuß­ball­tur­nier. Bür­ger­mei­ster Jörg Vol­leth eröff­net es mit einem Anstoß.

vhs-Vor­trag über Jose­phi­ne Baker

Die Volks­hoch­schu­le (vhs) Erlan­gen wid­met sich am Don­ners­tag, 29. Juni, von 19:00 bis 20.30 Uhr in einem Vor­trag dem Leben, Wir­ken und der kul­tu­rel­len Viel­sei­tig­keit von Jose­phi­ne Bak­er. Ihre Tanz‑, Schau­spiel- und Gesangs­kar­rie­re führ­te die 1906 in Mis­sou­ri gebo­re­ne US-Ame­ri­ka­ne­rin in den 1920er Jah­ren aus den Süd­staa­ten nach Paris und schließ­lich auf die Büh­nen der Welt. Bak­er wur­de 1937 zur fran­zö­si­schen Staats­bür­ge­rin und sogar zur Natio­nal­hel­din. Als glo­ba­ler Super­star nutz­te sie ihren pri­vi­le­gier­ten Sta­tus, um etwa im Zwei­ten Welt­krieg als Spio­nin zu agie­ren und spä­ter Kin­der aus unter­schied­li­chen Kul­tu­ren zu adop­tie­ren. Mit ihrer „Regen­bo­gen­fa­mi­lie“ ver­such­te sie, an einer kul­tur­über­grei­fen­den Welt­ge­mein­schaft teil­zu­ha­ben, was ihr zum Teil auch gelang. Der Vor­trag von Katha­ri­na Ger­und, Ame­ri­ka­ni­stin an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg, skiz­ziert Bak­ers beweg­tes Leben und nimmt ins­be­son­de­re ihre kul­tu­rel­le Mobi­li­tät in den Blick. Der Ein­tritt ist frei.

Anmel­dun­gen sind im Inter­net unter www​.vhs​-erlan​gen​.de möglich.

Lärm­ak­ti­ons­plan: Fra­ge­bo­gen für Über­sicht von Umgebungslärm

In Bal­lungs­räu­men ab 100.000 Ein­woh­nern muss alle fünf Jah­re die Lärm­si­tua­ti­on ermit­telt und in Lärm­kar­ten dar­ge­stellt wer­den. Für Erlan­gen war das zuletzt 2019 durch das Lan­des­amt für Umwelt der Fall (Info: www​.umwelt​at​las​.bay​ern​.de). Sie die­nen jetzt als Grund­la­ge für die Lärm­ak­ti­ons­pla­nung. Dabei haben die Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger jetzt die Mög­lich­keit, die Lärm­re­du­zie­rung aktiv mit­zu­ge­stal­ten. Wie das städ­ti­sche Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen infor­miert, steht ab Mon­tag, 29. Juni, im Inter­net unter www.erlangen.de/lärmschutz ein Fra­ge­bo­gen zur Ver­fü­gung. Alter­na­tiv kann ein Fra­ge­bo­gen in Papier­form nach vor­he­ri­ger tele­fo­ni­scher Anmel­dung beim Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen (09131 86–1281) abge­holt werden.

Die Stadt Erlan­gen schreibt in Zusam­men­ar­beit mit dem Inge­nieur­bü­ro für Ver­kehrs­an­la­gen und Syste­me (IVAS) den Lärm­ak­ti­ons­plan in die­sem Jahr fort. Dar­in wer­den Maß­nah­men fest­legt, wel­che die Aus­wir­kun­gen des Umge­bungs­lärms auf die Bür­ger verringern.

Umge­bungs­lärm im Sin­ne des Geset­zes ist der Lärm, den Straßen‑, Eisenbahn‑, Flug­ver­kehr, gro­ße Häfen oder bestimm­te gewerb­li­che Betrie­be ver­ur­sa­chen. Für die ein­zel­nen Lärmar­ten sind unter­schied­li­che Behör­den zustän­dig. Die Stadt erstellt den Lärm­ak­ti­ons­plan für den Stra­ßen­ver­kehr, ohne Auto­bah­nen. Bis zum 30. Juli kann der Fra­ge­bo­gen aus­ge­füllt an die Stadt Erlan­gen, Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen, 91051 Erlan­gen, gesen­det werden.

Öffent­li­che Aus­le­gung des Bebau­ungs­pla­nes Nr. 472 – Geh- und Rad­weg Haundorf-Häusling

Mit sei­nem Beschluss hat der Umwelt‑, Ver­kehrs- und Pla­nungs­aus­schuss der Stadt den Ent­wurf des Bebau­ungs­pla­nes Nr. 472 – Geh- und Rad­weg Haun­dorf-Häus­ling – für das Gebiet west­lich von Häus­ling, ent­lang der Haun­dor­fer Stra­ße bis zur Unter­füh­rung der Bun­des­au­to­bahn A3 gebil­ligt. Gemäß des Bau­ge­setz­bu­ches wird der Plan von Mon­tag, 3. Juli, bis Frei­tag, 11. August, öffent­lich aus­ge­legt. In die­ser Zeit kann der Plan­ent­wurf samt Begrün­dung und Umwelt­be­richt und den wesent­li­chen bereits vor­lie­gen­den umwelt­be­zo­ge­nen Stel­lung­nah­men wäh­rend der all­ge­mei­nen Dienst­stun­den im Amt für Stadt­pla­nung und Mobi­li­tät Erlan­gen (Geb­bert­stra­ße 1, 3. OG) ein­ge­se­hen wer­den. Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen steht Hei­ne­mann Bap­ti­sta (Zim­mer 340, Tele­fon 09131 86–1371) zur Verfügung.

Fran­cke­stra­ße gesperrt

Die Fran­cke­stra­ße – zwi­schen der Nürn­ber­ger und der Nägels­bach­stra­ße gele­gen – ist von Mon­tag, 26. Juni, bis vor­aus­sicht­lich Frei­tag, 7. Juli, gesperrt. Der Grund, so infor­miert das Refe­rat für Pla­nen und Bau­en der Stadt, ist ein Rohr­bruch. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen die Bau­stel­le passieren.

Voll­sper­rung der Sylvaniastraße

Die Syl­va­ni­a­stra­ße in Frau­en­au­rach ist im Bereich der Auto­bahn­un­ter­füh­rung von Frei­tag, 30. Juni, ca. 20:00 Uhr, bis vor­aus­sicht­lich Mon­tag, 3. Juli, ca. 4:00 Uhr, gesperrt. Dar­auf mach­te die A3 Nord­bay­ern GmbH und Co. KG auf­merk­sam. Der Grund sind Arbei­ten für den sechs­strei­fi­gen Auto­bahn­aus­bau. Das Brücken­bau­werk wird schritt­wei­se abge­bro­chen und anschlie­ßend neu errich­tet. Zunächst wird jetzt das nörd­li­che Teil­bau­werk, dass die Rich­tungs­fahr­bahn Frankfurt/​Main trägt, abgebrochen.Die Umlei­tungs­strecken für den all­ge­mei­nen Ver­kehr, den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr und den Fahr­rad­ver­kehr sind geson­dert aus­ge­schil­dert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich auch auf den Inter­net­sei­ten der Stadt Erlan­gen unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.

Zoll­haus­fest macht Sper­run­gen nötig

Wegen des Zoll­haus­fe­stes am Zoll­haus­platz kommt es von Frei­tag, 30. Juni, bis Sonn­tag, 2. Juli, zu einer Rei­he von Sper­run­gen bzw. Ver­kehrs­be­schrän­kun­gen. So ist die Luit­pold­stra­ße zwi­schen Zoll­haus­platz und Bis­marck­stra­ße gesperrt. Ent­lang der Wer­ner-von-Sie­mens-Stra­ße gel­ten Hal­te­ver­bo­te. Die Bus­hal­te­stel­le wird auf die Luit­pold­stra­ße (Höhe Sie­mens-Med-Muse­um/­Stadt­ar­chiv) ver­legt. Die Umlei­tung ist aus­ge­schil­dert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​ehr.