Rad­fah­rer und Zug in Lich­ten­fels zusammengestoßen

Symbolbild Polizei

SCHNEY – LICH­TEN­FELS. Am Diens­tag­mor­gen kam es am Bahn­über­gang Hin­te­rer Rutschberg/​Am Krebs­bach zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen einem unbe­setz­ten Trieb­wa­gen der Deut­schen Bahn und einem Fahrradfahrer.

Ein 60-Jäh­ri­ger Rad­fah­rer über­quer­te bei geschlos­se­ner Halb­schran­ke die Bahn­glei­se, wes­halb es zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge kam. In Fol­ge des­sen stürz­te der Mann ver­letzt in den Gleis­be­reich, konn­te jedoch noch eigen­stän­dig den Not­ruf abset­zen. Der Lok­füh­rer kam mit sei­nem Zug trotz sofort ein­ge­lei­te­ter Not­brem­sung erst ca. 500 Meter wei­ter zum Stehen.

Nach medi­zi­ni­scher Erst­ver­sor­gung des Rad­fah­rers wur­de die­ser mit meh­re­ren Frak­tu­ren zur wei­te­ren Behand­lung ins Kli­ni­kum Lich­ten­fels ein­ge­lie­fert. Nach Aus­kunft des Not­arz­tes bestand kei­ne Lebens­ge­fahr für den Mann.

Der Lok­füh­rer erlitt einen Schock. Am Zug ent­stand ein Sach­scha­den von rund 7.000 Euro. Das Pedelec wur­de durch den Unfall gänz­lich zer­stört und war nicht mehr fahr­be­reit, der Sach­scha­den beläuft sich hier auf rund 250 Euro.

Wäh­rend der gesam­ten Unfall­auf­nah­me wur­de die Bahn­stre­cke voll­stän­dig gesperrt.