Sprech­stun­de mit Bam­ber­ger Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­tem am 21. Juni

Der Antisemitismusbeauftragte Patrick H.-J. Nitzsche lädt am Mittwoch, 21. Juni, 15 bis 17 Uhr, zu einer Sprechstunde im Bürgerlabor ein. Foto: Sonja Seufferth
Der Antisemitismusbeauftragte Patrick H.-J. Nitzsche lädt am Mittwoch, 21. Juni, 15 bis 17 Uhr, zu einer Sprechstunde im Bürgerlabor ein. Foto: Sonja Seufferth

Patrick H.-J. Nitz­sche ist am 26. Janu­ar 2022 zum ehren­amt­li­chen Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­ten der Stadt Bam­berg gewählt wor­den. Damit ist Bam­berg die erste Stadt in Deutsch­land, die für die­sen Bereich einen eige­nen Beauf­trag­ten bestellt hat. Allen inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die Fra­gen an den Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­ten haben oder Hin­wei­se auf anti­se­mi­ti­sche Vor­komm­nis­se geben möch­ten, bie­tet die Sprech­stun­de am Mitt­woch, 21. Juni, eine gute Gele­gen­heit zum Aus­tausch. Nitz­sche ist von 15 bis 17 Uhr im Bür­ger­la­bor, Haupt­wach­stra­ße 3, anzu­tref­fen. Eine Anmel­dung ist nicht erforderlich.

Nitz­sche ist Ansprech­part­ner für Vor­fäl­le mit anti­se­mi­tisch moti­vier­tem Hin­ter­grund. So war er unter ande­rem mit einer Serie an Schmie­re­rei­en mit ver­schwö­rungs­ideo­lo­gi­schen Paro­len auf Groß­pla­kat­flä­chen im Bereich Lud­wig-/Schwar­zen­berg-/Ku­ni­gun­den­ruh- und Luit­pold­stra­ße befasst. Den größ­ten Teil sei­ner ehren­amt­li­chen Arbeit neh­men Auf­klä­rungs­kam­pa­gnen an Schu­len in Anspruch. Nitz­sche sen­si­bi­li­siert Schü­le­rin­nen und Schü­ler für anti­se­mi­ti­sche Inhal­te und zeigt die Gefah­ren des Anti­se­mi­tis­mus für unse­re demo­kra­ti­schen Grund­wer­te auf.