Mar­tin Dip­pold wird neu­er Direk­tor des Amts­ge­richts Bamberg

Symbolbild Justiz

Der Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ster der Justiz Georg Eisen­reich hat den Lei­ten­den Ober­staats­an­walt in Bay­reuth Mar­tin Dip­pold mit Wir­kung zum 16. Mai 2023 zum Direk­tor des Amts­ge­richts Bam­berg ernannt.

Der Direktor des Amtsgerichts Bamberg Martin Dippold. Foto: M. Dippold

Der Direk­tor des Amts­ge­richts Bam­berg Mar­tin Dip­pold. Foto: M. Dippold

Mar­tin Dip­pold tritt damit die Nach­fol­ge von Tho­mas Olber­mann an, der im April 2023 zum neu­en Lei­ter der Staats­an­walt­schaft Mem­min­gen ernannt wur­de. „Ich freue mich, dass mit Mar­tin Dip­pold ein erfah­re­ner und enga­gier­ter Behör­den­lei­ter an das Amts­ge­richt Bam­berg wech­selt und damit eine Fort­füh­rung der erfolg­rei­chen Arbeit von Tho­mas Olber­mann gewähr­lei­stet ist“, so der Prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Bam­berg Lothar Schmitt. „Mit sei­ner rei­chen Erfah­rung und sei­ner Per­sön­lich­keit gewähr­lei­stet Mar­tin Dip­pold auch wei­ter­hin eine glei­cher­ma­ßen pro­fes­sio­nel­le wie auch empa­thi­sche Füh­rung des Amts­ge­richts Bamberg“.

Mar­tin Dip­pold (59 Jah­re) begann nach dem Jura­stu­di­um und dem Refe­ren­da­ri­at sei­ne beruf­li­che Lauf­bahn im April 1992 als Staats­an­walt bei der Staats­an­walt­schaft Bam­berg. Im April 1997 wur­de er zum Rich­ter am Amts­ge­richt Bam­berg ernannt, des­sen Lei­tung er nun­mehr über­nimmt. Damit kehrt er an die Anfän­ge sei­ner beruf­li­chen Lauf­bahn zurück. Von Juli 2001 bis Mai 2006 war er am Land­ge­richt Bam­berg als Rich­ter in einer Zivil­kam­mer sowie meh­re­ren Straf­kam­mern ein­ge­setzt, bevor er im Mai 2006 zum Staats­an­walt als Grup­pen­lei­ter bei der Staats­an­walt­schaft Coburg beför­dert wur­de. Sei­ne Tätig­keit umfass­te dort ins­be­son­de­re Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung sowie Waf­fen- und Brand­stif­tungs­de­lik­te. Im Dezem­ber 2008 wur­de Mar­tin Dip­pold an die Staats­an­walt­schaft Bam­berg ver­setzt und dort im Novem­ber 2009 zum Ober­staats­an­walt ernannt.

Hier war er schwer­punkt­mä­ßig mit Schwur­ge­richts­sa­chen beschäf­tigt. Im Janu­ar 2015 wur­de er zum Ober­staats­an­walt als stän­di­ger Ver­tre­ter des Lei­ten­den Ober­staats­an­walts in Coburg ernannt. Neben sei­ner Mit­ar­beit in der Behör­den­lei­tung war er dort für Schwur­ge­richts­sa­chen zustän­dig. Im Juni 2016 wur­de Mar­tin Dip­pold zum Lei­ten­den Ober­staats­an­walt in Bay­reuth beför­dert. Die­se Tätig­keit übte er mit viel Élan und Enga­ge­ment aus.