Ober­tru­bach weiht den neu­en Dorf­platz in Wolfs­berg ein

 Pfarrer Florian Stark, ALE-Abteilungsleiter Thomas Müller, Landrat Dr. Hermann Ulm, Bürgermeister Markus Grüner,MdL Michael Hofmann (Foto: Erich Kirsch)

Pfar­rer Flo­ri­an Stark, ALE-Abtei­lungs­lei­ter Tho­mas Mül­ler, Land­rat Dr. Her­mann Ulm, Bür­ger­meis­ter Mar­kus Grü­ner,
MdL Micha­el Hof­mann (Foto: Erich Kirsch)

Mit den bekann­ten Wor­ten „Was lan­ge währt, wird end­lich gut“ eröff­ne­te Ober­tru­bachs Bür­ger­meis­ter Mar­kus Grü­ner (CSU) die Ein­wei­hungs­fei­er für den neu­en Wolfs­ber­ger Dorf­platz mit Spiel­platz, die die Wolfs­ber­ger Bür­ger­schaft orga­ni­siert hat­te. Und tat­säch­lich, so führ­te Grü­ner aus, sei­en zwi­schen der Ein­wei­hungs­fei­er und der ers­ten Bür­ger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zur Dorf­er­neue­rung Wolfs­berg, deren Pla­nung damals von Grü­ners Amts­vor­gän­ger Wil­li Mül­ler (CSU) initi­iert wur­de, fast auf den Tag genau zehn Jah­re ver­gan­gen. Seit­dem, so Grü­ner wei­ter, sei­en unzäh­li­ge Stun­den in die Abstim­mung des Pro­jek­tes mit den beauf­trag­ten Pla­nungs­bü­ros, mit den För­der­be­hör­den, dem Amt für länd­li­che Ent­wick­lung Ober­fran­ken und dem Staat­li­chen Bau­amt Bam­berg, dem Gemein­de­rat und vor allem den Wolfs­ber­ger Bür­gern und Grund­stücks­ei­gen­tü­mern inves­tiert wor­den. Das Ergeb­nis jedoch sei der Mühen wert gewe­sen und so dan­ke Grü­ner den Pla­nern und den beauf­trag­ten Fir­men für die geleis­te­te Arbeit und den För­der­mit­tel­ge­bern für die gute Zusammenarbeit.

Die Dorf­er­neue­rung Wolfs­berg war auf drei Bau­ab­schnit­te auf­ge­teilt wor­den: Der ers­te Abschnitt, der in den Jah­ren 2019 und 2020 rea­li­siert wer­den konn­te, umfass­te die Sanie­rung der Staats­stra­ße, die Errich­tung eines durch­ge­hen­den Geh­we­ges, die Sanie­rung einer Stütz­mau­er am öst­li­chen Orts­en­de, die Rena­tu­rie­rung und Ver­le­gung der Tru­bach, die Erneue­rung der Stra­ßen­be­leuch­tung und der Strom­ver­sor­gung sowie die Ver­le­gung von Speed­pipes für den spä­te­ren Giga­bit-Aus­bau. Im zwei­ten Abschnitt wur­de in den Jah­ren 2021 und 2022 der neue Dorf­platz mit einem Spiel­platz und einem Zugang zur Tru­bach geschaf­fen. Der drit­te Bau­ab­schnitt schließ­lich sieht die Errich­tung eines Gemein­schafts­baus am Sport­heim Wolfs­berg vor. Die­ser drit­te Abschnitt soll nach Mög­lich­keit im kom­men­den Jahr begon­nen wer­den. Grü­ner infor­mier­te die Anwe­sen­den dar­über, dass durch die Dorf­er­neue­rung bis­lang rund vier Mil­lio­nen Euro in die Ort­schaft Wolfs­berg inves­tiert wor­den seien.

In ihren Gruß­wor­ten lob­ten Land­rat Dr. Her­mann Ulm und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Micha­el Hof­mann (bei­de CSU) das gelun­ge­ne Pro­jekt, so hob Ulm die geschaf­fe­ne Auf­ent­halts­qua­li­tät auf dem neu­en Dorf­platz sowohl für die Ein­hei­mi­schen als auch für die Wan­de­rer und Rad­fah­rer im Tou­ris­mus­ge­biet Tru­bach­tal her­vor. Hof­mann erklär­te, es sei der Staats­re­gie­rung ein gro­ßes Anlie­gen, nicht nur die städ­ti­schen Zen­tren zu stär­ken, son­dern auch die länd­li­che Ent­wick­lung zu för­dern, indem man den Ämtern für die länd­li­che Ent­wick­lung mög­lichst umfang­rei­che Mit­tel zur Ver­fü­gung stel­le. Dies bestä­tig­te auch Tho­mas Mül­ler, Abtei­lungs­lei­ter Land- und Dorf­ent­wick­lung am ober­frän­ki­schen Amt für länd­li­che Ent­wick­lung aus Bam­berg. Dort ver­su­che man nach Kräf­ten, die Gemein­den bei der­ar­ti­gen Vor­ha­ben zu unter­stüt­zen und zu beglei­ten. Als sym­bo­li­schen Abschluss der ers­ten bei­den Bau­ab­schnit­te über­reich­te Hof­mann Grü­ner zudem die Mit­tei­lung über die Schluss­zah­lung der zuge­sag­ten Fördersumme.

Von beson­de­rer Bedeu­tung war schließ­lich der Segen, den Pfar­rer Flo­ri­an Stark über den neu­en Platz, aber auch die Stra­ße, die Mau­er und den Bach sprach und mit Weih­was­ser bespreng­te. Stark freu­te sich, dass in der Gemein­de Ober­tru­bach noch ein sol­cher Wert auf den kirch­li­chen Segen öffent­li­cher Ein­rich­tun­gen gelegt wer­de und stimm­te mit den Anwe­sen­den das Lied „Lobet den Herrn“ an.