Natur­park Fich­tel­ge­bir­ge e. V. infor­miert: Neu­es Kreuz­ot­ter-Mel­de­tool ist online

Kreuzotter

Das Kreuz­ot­ter­pro­jekt des Natur­parks Fich­tel­ge­bir­ge geht in eine nächs­te Run­de. Nach­dem die ehren­amt­li­chen Kar­tie­rer teil­wei­se schon wie­der im Gelän­de sind, ist nun auch die Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung gefragt. Denn das neue Mel­de­tool des Natur­parks ist online. Ab sofort kön­nen Wan­de­rer, Rad­fah­rer, Gas­si-Geher, Inline­ska­ter oder Spa­zier­gän­ger, die im Natur­park Fich­tel­ge­bir­ge unter­wegs sind, bequem über ihr Han­dy Kreuz­ot­ter­be­ob­ach­tun­gen mel­den. Direkt auf der Home­page des Natur­parks (www​.natur​park​-fich​tel​ge​bir​ge​.org) kann unter dem Punkt „Kreuz­ot­tern mel­den“ eine Ein­ga­be­mas­ke auf­ge­ru­fen wer­den, wel­che alle not­wen­di­gen Daten abfragt.

Kreuzotter-Meldetool ©  Naturpark Fichtelgebirge

Kreuz­ot­ter-Mel­de­tool © Natur­park Fichtelgebirge

„Natür­lich möch­ten wir kei­nes­falls dazu auf­ru­fen, aktiv im Gelän­de her­um­zu­stö­bern und den Schlan­gen nach­zu­stel­len. Es geht hier wirk­lich nur um zufäl­li­ge Begeg­nun­gen, die bei Out­door-Akti­vi­tä­ten durch­aus mög­lich sind“ betont der zustän­di­ge Natur­park-Ran­ger Andre­as Hof­mann. Obwohl Fotos für die Iden­ti­fi­zie­rung der Tie­re von Vor­teil sind und auch über das Tool hoch­ge­la­den wer­den, ist es zum Schutz von Mensch und Schlan­ge aber in ers­ter Linie wich­tig, die Tie­re nicht zu bedrän­gen und aus­rei­chend Abstand zu hal­ten. Von der Ein­bin­dung der Bevöl­ke­rung ver­spricht sich der Natur­park eine noch genaue­re Bestands­er­fas­sung der stark bedroh­ten Schlan­ge im Fichtelgebirge.