Alex Gross­ru­bat­scher ver­tei­digt zukünf­tig für die Sel­ber Wölfe

Symbolbild Eishockey

Der 22-jäh­ri­ge Ver­tei­di­ger möch­te nach 4 Jah­ren in der Ober­li­ga-Süd zusam­men mit den Wöl­fen eine Liga höher durchstarten

Der gebür­ti­ge Süd­ti­ro­ler Alex Gross­ru­bat­scher ist mit einem deut­schen Pass aus­ge­stat­tet und bringt 4 Jah­re Ober­li­ga-Erfah­rung aus Deg­gen­dorf mit. Der Links­schüt­ze gilt als klei­ner, wen­di­ger und agi­ler Ver­tei­di­ger mit viel Kampf­kraft. Mit die­ser Ver­pflich­tung gelingt es den Wöl­fen, den nächs­ten Wunsch­kan­di­da­ten für den zukünf­ti­gen Kader in die Por­zel­lan­stadt zu lotsen.

Grö­den – Regens­burg – Deg­gen­dorf – Selb

Der in Bri­xen in Süd­ti­rol gebo­re­ne Alex Gross­ru­bat­scher lern­te in Grö­den das Eis­ho­ckey­spie­len. Jedoch ver­schlug es ihn schon als 14-Jäh­ri­gen in den Nach­wuchs der Eis­bä­ren Regens­burg, wo er ins Sport­in­ter­nat zog, von der U16 bis zur U20 alle Nach­wuchs­mann­schaf­ten durch­lief und in der Sai­son 2019/2020 auch zu sei­nen ers­ten Ein­sät­zen in der Ober­li­ga Süd kam. „Ich woll­te mich schon sehr früh aufs Eis­ho­ckey kon­zen­trie­ren und eine gute Aus­bil­dung genie­ßen, um spä­ter ein­mal mög­lichst hoch­klas­sig spie­len zu kön­nen. All das wur­de mir in den 5 Jah­ren in Regens­burg ermög­licht“, erklärt Alex Gross­ru­bat­scher sei­ne Beweg­grün­de, schon in jun­gen Jah­ren ins Sport­in­ter­nat fern­ab der Hei­mat zu zie­hen. Noch in der Spiel­zeit 2019/2020 wech­sel­te der Defen­siv­spe­zia­list und 15-fache ita­lie­ni­sche U‑Nationalspieler zum Deg­gen­dor­fer SC, bei dem er sich inner­halb der ver­gan­ge­nen 4 Jah­re vom auf­stre­ben­den Talent zum gestan­de­nen Ober­li­ga-Ver­tei­di­ger entwickelte.

Das nächs­te pas­sen­de Puz­zle­stück für das Wolfsrudel

Selbs Head­coach Ser­gej Waß­mil­ler kann nach der Ver­pflich­tung Alex Gross­ru­bat­schers den nächs­ten Haken hin­ter einem Kan­di­da­ten machen, der ganz oben auf sei­nem Wunsch­zet­tel stand: „Auf Alex Gross­ru­bat­scher habe ich schon seit 3 bis 4 Jah­ren ein Auge gewor­fen. Er ist ein klei­ner, aber sehr schnel­ler und agi­ler Ver­tei­di­ger. Ein ech­ter Kämp­fer, der genau zu unse­rer Mann­schaft und unse­rem Sys­tem passt. Er erfüllt die Eigen­schaf­ten, die wir brau­chen. Er selbst will den nächs­ten Schritt in die DEL 2 machen und ich freue mich, dass wir mit ihm einen wei­te­ren Wunsch­kan­di­da­ten für uns gewin­nen konn­ten.“ „Ich gehe kei­nem Zwei­kampf aus dem Weg“ Als der Anruf von Ser­gej Waß­mil­ler kam, gab es für Alex Gross­ru­bat­scher nicht viel zu überlegen.

Ent­spre­chen­de Zie­le hat sich der ziel­stre­bi­ge und ehr­gei­zi­ge Ver­tei­di­ger auch schon gesteckt: „Ich möch­te die Her­aus­for­de­rung eine Liga höher anneh­men, mei­nen Platz im Team erkämp­fen und die Rol­le, die mir zuge­dacht ist, best­mög­lich aus­fül­len. Wich­tig für mich wird ein guter Start in die Sai­son sein. Auch zusam­men mit dem Team wird die Marsch­rich­tung lau­ten, wei­ter oben in der Tabel­le mit­zu­spie­len als in den ver­gan­ge­nen bei­den Sai­sons, damit wir uns min­des­tens einen Platz in den Pre-Play­off-Rän­gen sichern.“ Sei­ne Stär­ken sieht der 22-Jäh­ri­ge sowohl im läu­fe­ri­schen Bereich als auch in der Zwei­kampf­stär­ke: „Ich bin zwar nicht sehr groß­ge­wach­sen, gehe aber den­noch kei­nem Zwei­kampf aus dem Weg. Ganz im Gegen­teil: Ich lie­be das har­te Kör­per­spiel, habe auch vor grö­ße­ren Spie­lern kei­ne Angst und gehe kei­nen Schritt zurück. Dar­über hin­aus wür­de ich sagen, dass ich läu­fe­risch stark bin.“ Trotz aller Ziel­stre­big­keit, sei­nem Ehr­geiz und der Här­te auf dem Eis, ist der 22-Jäh­ri­ge pri­vat „ein locke­rer, lus­ti­ger Typ, mit dem man viel Spaß haben kann“, wie er selbst von sich sagt.