Lich­ten­fel­ser MdB Zeul­ner: „Die Kom­mu­nen brau­chen in der Migra­ti­ons­kri­se drin­gend Hilfe“

MdB Emmi Zeulner
MdB Emmi Zeulner. Foto: Hendrik Steffens

Kom­mu­nal­gip­fel der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on zeigt die Not in den Städ­ten und Gemeinden

Die CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on hat am 30. März 2023 mehr als 400 Gäs­te zum Kom­mu­nal­gip­fel zur Asyl- und Flücht­lings­po­li­tik im Deut­schen Bun­des­tag emp­fan­gen, dar­un­ter zahl­rei­che Land­rä­te, Ober­bür­ger­meis­ter und Bürgermeister.

Dazu erklärt die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Emmi Zeul­ner für den Wahl­kreis Kulm­bach, Lich­ten­fels und Bam­berg Land: „Der Kom­mu­nal­gip­fel der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on zur Asyl- und Flücht­lings­po­li­tik hat die teil­wei­se dra­ma­ti­sche Lage in den Kom­mu­nen über­deut­lich gezeigt. Ich bedan­ke mich auch ganz herz­lich bei den bei­den Bür­ger­meis­tern aus mei­nem Wahl­kreis, die in Ber­lin mit dabei waren: Gün­ther Hüb­ner aus Hars­dorf, Land­kreis Kulm­bach, und Jochen Weber aus Michel­au, Land­kreis Lich­ten­fels. Dan­ke für Eure Berich­te und den Aus­tausch mit mei­nen Kol­le­gen in Ber­lin und mir.

Vor Ort fehlt es an Wohn­raum, an Kapa­zi­tä­ten für die Inte­gra­ti­on, an Kita- und Schul­plät­zen. Enga­gier­te Ehren­amt­ler wen­den sich immer häu­fi­ger frus­triert ab. Unser Land befin­det sich in einer schwe­ren Migra­ti­ons­kri­se, die ein ent­schlos­se­nes Han­deln der Bun­des­re­gie­rung erfordert.

Die Kom­mu­nen brau­chen Hil­fe bei der Unter­brin­gung und Betreu­ung von Migran­ten sowie eine rasche finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Bund und Län­der müs­sen eine trag­fä­hi­ge Lösung fin­den, so wie es nach 2015 mit den von der uni­ons­ge­führ­ten Bun­des­re­gie­rung initi­ier­ten Ent­las­tun­gen der Fall war. Außer­dem braucht es wirk­sa­me Maß­nah­men der Ampel zur Ein­däm­mung der irre­gu­lä­ren Migra­ti­on. Die Bun­des­re­gie­rung setzt statt­des­sen neue Anreize.

Das von Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz für Mit­te Mai 2023 ange­kün­dig­te Tref­fen mit den Minis­ter­prä­si­den­ten kommt viel zu spät. Die Zeit drängt. Wer füh­ren will, muss Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Der Bun­des­kanz­ler ist gefor­dert, das zu lie­fern, was er im Wahl­kampf ver­spro­chen hatte.“