Bam­berg: Bis zum 1. Mai kön­nen Maß­nah­men für den Innen­stadt­fonds bean­tragt werden

Beim „Kickoff“ des Projekts „Mitte.Bamberg.2025“ am 30. März wurde bereits an ersten Projekten für den Innenstadtfonds gearbeitet. Fotonachweis: Stadtarchiv Bamberg, Melina Knobloch
Beim „Kickoff“ des Projekts „Mitte.Bamberg.2025“ am 30. März wurde bereits an ersten Projekten für den Innenstadtfonds gearbeitet. Fotonachweis: Stadtarchiv Bamberg, Melina Knobloch

Am 18. April fin­det eine Online-Fra­ge­stun­de zur Antrag­stel­lung im Rah­men des Pro­jek­tes „Mitte.Bamberg.2025“ statt.

„Innen­stadt­ent­wick­lung ist eine Gemein­schafts­auf­ga­be. Uns ist es wich­tig, alle Akteu­rin­nen und Akteu­re von Anfang an mit ins Boot zu neh­men“, betont Bam­bergs Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler. Des­halb ste­hen im so genann­ten Innen­stadt­fonds im Rah­men des Pro­jek­tes „Mitte.Bamberg.2025“ ins­ge­samt 150.000 Euro für 2023 und 2024 zur Ver­fü­gung, um Ideen von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zur Auf­wer­tung der Bam­ber­ger Innen­stadt finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Davon finan­ziert die Spar­kas­se Bam­berg 22.500 Euro.

Der Fonds bie­tet der Stadt­ge­sell­schaft die Mög­lich­keit, sich aktiv mit kon­kre­ten Maß­nah­men ein­zu­brin­gen. Für jede Maß­nah­me ste­hen maxi­mal 10.000 Euro zur Ver­fü­gung. Bei­spie­le sind: Leer­stän­de für Pop-Up-Kon­zep­te nut­zen oder die Stär­kung von klei­nen indi­vi­du­el­len Ver­an­stal­tun­gen und Märk­ten in der Innenstadt.

Die Maß­nah­men des Innen­stadt­fonds müs­sen auf min­des­tens ein Ziel von Bamberg.Mitte.2025 ein­zah­len: Das heißt, sie sol­len eine viel­fäl­ti­ge und qua­li­ta­ti­ve Fre­quenz errei­chen, Besucher:innen für die Innen­stadt anlo­cken, den Ein­zel­han­del als Attrak­ti­vi­täts­fak­tor sichern, kon­sum­freie und erleb­nis­ori­en­tier­te Räu­me schaf­fen, ein leben­di­ges Stadt­bild kom­mu­ni­zie­ren oder die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der Innen­stadt stär­ken. Bau­lich-inves­ti­ve Maß­nah­men kön­nen dabei nicht finan­ziert werden.

Die Antrags­frist für den Innen­stadt­fonds 2023 läuft noch bis zum 1. Mai 2023. Im April und Mai wer­den die Maß­nah­men geprüft. Wel­che Maß­nah­men umge­setzt wer­den sol­len, ent­schei­det im Mai ein loka­les Gre­mi­um. Die­ses besteht aus ver­schie­de­nen Akteur:innen der Innen­stadt und Vertreter:innen des Stadt­ra­tes Bam­berg. Die Maß­nah­men selbst müs­sen dann bis zum Ende des Jah­res 2023 umge­setzt sein.

Online-Fra­ge­stun­de zum Innen­stadt­fonds am 18. April 2023

Alle Infor­ma­tio­nen zum Innen­stadt­fonds sowie das Online-Antrags­for­mu­lar sind auf der neu­en Web­site www​.mit​te​-bam​berg​-2025​.de unter dem Punkt „Pro­jek­te“ zu finden.

Zusätz­lich bie­tet die Wirt­schafts­för­de­rung in Koope­ra­ti­on mit eini­gen Akteur:innen der BA.CityWerkstatt, die sich für Mitte.Bamberg.2025 enga­gie­ren, am 18. April 2023 zwi­schen 15 und 16 Uhr eine Online-Fra­ge­run­de an. Dar­in wird allen Inter­es­sier­ten, die ger­ne für eine Maß­nah­me Gel­der aus dem Innen­stadt­fonds bean­tra­gen möch­ten, Hil­fe­stel­lung z.B. zum Aus­fül­len des Online-Antra­ges oder zur Maß­nah­men­aus­ge­stal­tung gegeben.

Inter­es­sier­te mel­den sich dafür bit­te tele­fo­nisch unter 0951 / 87–1313 oder per Mail an wifoe@​stadt.​bamberg.​de bis zum 17. April 2023 an. Selbst­ver­ständ­lich gibt die Wirt­schafts­för­de­rung unter dem genann­ten Kon­takt auch unab­hän­gig von der Fra­ge­stun­de ger­ne Infor­ma­tio­nen an Interessierte.

För­der­pro­gramm zum Pro­jekt „Mitte.Bamberg.2025“

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bau und Inne­res hat das För­der­pro­gramm „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren – kurz ZIZ “im August 2021 aus­ge­ge­ben. Die Wirt­schafts­för­de­rung hat sich dafür bewor­ben und konn­te eine För­de­rung 474.600 € errei­chen. Die­se Mit­tel wer­den durch die Stadt Bam­berg sowie ein Spon­so­ring der Spar­kas­se Bam­berg für den Innen­stadt­fonds mit 22.500 € auf­ge­stockt. Somit ste­hen bis zum Pro­jek­ten­de am 30.8.2025 ins­ge­samt 602.500 € zur Verfügung.