Gemein­de Ste­gau­rach unter­stützt natur­na­hen Garten

Die Gemein­de Ste­gau­rach hilft zur­zeit tat­kräf­tig allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dabei, ihren Gar­ten natur­nah zu gestal­ten. So wur­den in den ver­gan­ge­nen Tagen Vogel­häus­chen gra­tis aus­ge­ge­ben. Außer­dem betei­ligt sich die Kom­mu­ne am baye­ri­schen Streu­obst­pakt und unter­stützt den Kauf hoch­stäm­mi­ger Obst­ge­höl­ze mit bis zu 45 Euro der Brut­to­kos­ten pro Baum.

Biodiversitätsmanagerin Marion Müller freut sich bei der Ausgabe der Nisthilfe-Bausätze im Bürgeramt der Gemeinde Stegaurach über die große Nachfrage in der Bürgerschaft.

Bio­di­ver­si­täts­ma­na­ge­rin Mari­on Mül­ler freut sich bei der Aus­ga­be der Nist­hil­fe-Bau­sät­ze im Bür­ger­amt der Gemein­de Ste­gau­rach über die gro­ße Nach­fra­ge in der Bürgerschaft.

Die Nach­fra­ge der Ste­gau­ra­cher nach den Vogel­haus-Bau­sät­zen für Gar­ten­rot­schwanz, Mau­er­seg­ler oder Fle­der­mäu­se war rie­sig. Fast alle 100 Nist­hil­fe­bau­sät­ze inkl. Anlei­tung fan­den sofort ab Aus­ga­be Anfang April in der Büche­rei und im Bür­ger­amt neue Besit­zer, die ihre Gär­ten nun vogel­freund­li­cher gestal­ten wol­len. Die Gemein­de Ste­gau­rach freut sich im Gegen­zug über ein Foto von der zusam­men­ge­bau­ten und ange­brach­ten Nisthilfe.

Dem­nächst wer­den auch noch Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grund- und Mit­tel­schu­le Alten­burg­blick im Werk­un­ter­richt Nist­hil­fen auf­bau­en. Eini­ge Exem­pla­re ver­teilt die Gemein­de Ste­gau­rach zudem beim Ste­gau­ra­cher Gar­ten­ba­sar am Sams­tag, 29.04.2023, im Schulhof.

Wer noch Platz für den pas­sen­den Baum für das Vogel­häus­chen im Gar­ten hat, kann sich eben­falls den gesam­ten April über bei der Gemein­de Ste­gau­rach, Bio­di­ver­si­täts­ma­na­ge­rin Mari­on Mül­ler, unter Tel. 0951 / 99222–62 oder m.​mueller@​stegaurach.​de mel­den und sei­nen Bedarf an hoch­stäm­mi­gen Obst­ge­höl­zen mel­den. Die Inter­es­sen­ten der Sam­mel­be­stel­lung erhal­ten dann für den Kauf eines Bau­mes oder meh­re­rer Bäu­me je 45 Euro der Brut­to­kos­ten pro Baum geför­dert. Gepflanzt wer­den kön­nen inner­halb des För­der­pro­gramms „Streu­obst für alle“ etwa Kernobst‑, Steinobst‑, Walnuss‑, Quit­ten- oder Wild­obst­bäu­me, wie z.B. Eber­esche, Ess­kas­ta­nie oder Mis­pel. Die Stamm­hö­he muss auf jeden Fall min­des­tens 140 cm betra­gen. Ansons­ten ist für die Bestel­lung aus­rei­chend zu wis­sen, wel­che Obst­art und wel­cher Ern­te­zeit­punkt bzw. wel­cher Nut­zen (Direkt­ver­zehr, Kochen/​Backen, Bren­nen) gewünscht wird.

Das neue För­der­pro­gramm „Streu­obst für alle“ wird über die Ämter für Länd­li­che Ent­wick­lung abge­wi­ckelt. In Bay­ern sol­len bis 2035 auf die­se Wei­se eine Mil­li­on neue Streu­obst­bäu­me gepflanzt werden.