Lal Kar­aa­li­o­g­lu in der Syn­ago­ge Lich­ten­fels: „Welt­klas­sig am Klavier“

Lal Karaalioglu bietet Werke von Emilie Mayer, Ludwig van Beethoven, Clara Schumann und Robert Schumann. (Foto: Zümrüt Photography)
Lal Karaalioglu bietet Werke von Emilie Mayer, Ludwig van Beethoven, Clara Schumann und Robert Schumann. (Foto: Zümrüt Photography)

Pia­nis­tin Lal Kar­aa­li­o­g­lu spielt am Sonn­tag, 16.04.2023, um 17:00 Uhr in der Syn­ago­ge Lich­ten­fels ein Kon­zert mit dem Titel „Welt­klas­sik am Kla­vier – Wie­der ent­deckt – der weib­li­che Beethoven!“

‚In die­sem Pro­gramm tan­zen zwei Paa­re: Das ers­te Paar hat eine ima­gi­nä­re Ver­bin­dung, das ande­re ist die wohl am meis­ten gelieb­te Ehe der klas­si­schen Musik­ge­schich­te. Beet­ho­ven und May­er begeg­ne­ten sich nie, aber May­er wird der „weib­li­che Beet­ho­ven“ genannt. Sie lieb­te die gros­sen «männ­li­chen» Gat­tun­gen: Sona­ten und Sin­fo­nien. Zu Leb­zei­ten war sie in ganz Euro­pa berühmt – heu­te ist sie fast ver­ges­sen. In der ers­ten Hälf­te erkun­den wir die Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de der Kom­po­si­ti­ons­sti­le von bei­den. In der zwei­ten Hälf­te wer­den die Varia­tio­nen, die Cla­ra Schu­mann über ein The­ma ihres Man­nes Robert Schu­mann schrieb, und eine der zar­tes­ten und far­ben­reichs­ten Kom­po­si­tio­nen von R. Schu­mann prä­sen­tiert. Wäh­rend die ers­te Hälf­te mit einer Fan­ta­sie und die zwei­te mit Fan­ta­sie­stü­cken enden, zeigt das Pro­gramm unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen an ähn­li­che For­men, in den Hän­den von zwei der berühm­tes­ten deut­schen Kom­po­nis­ten, die nur 30 Jah­re von­ein­an­der ent­fernt schrieben.‘

„Welt­klas­sig am Kla­vier – wie­der ent­deckt – der weib­li­che Beethoven“

  • Emi­lie May­er (1812 – 1883); Sona­te in d‑Moll; 1. Alle­gro, 2. Scher­zo, 3. Un poco ada­gio, 4. Alle­gro animato
  • Lud­wig van Beet­ho­ven (1770 – 1827); Fan­ta­sie g‑Moll op. 77
  • - Pau­se -
  • Cla­ra Schu­mann (1819 – 1896); Varia­tio­nen für Kla­vier über ein The­ma von Robert Schu­mann f‑Moll op. 20
  • Robert Schu­mann (1810 – 1856); Acht Fan­ta­sie­stü­cke op. 12; 1. Des Abends, 2. Auf­schwung, 3. War­um?, 4. Gril­len, 5. In der Nacht, 6. Fabel, 7. Trau­mes Wir­ren, 8. Ende vom Lied

Der Ein­tritt beträgt 30,00 €, für Jugend­li­che bis 18 Jah­ren Ein­tritt frei und für Stu­den­ten 15,00 €.
Reser­vie­run­gen wer­den ent­ge­gen genom­men unter info@​weltklassik.​de und 0151 125 855 27.
Details zum Pro­gramm, Pia­nis­ten unter www​.welt​klas​sik​.de.

Zu Lal Karaalioglu

Lal Kar­aa­li­o­g­lu wur­de 1998 in Istan­bul gebo­ren. Nach­dem sie 2017 sowohl das Staat­li­che Kon­ser­va­to­ri­um der Uni­ver­si­tät Istan­bul als auch die Deut­sche Schu­le in Istan­bul abschloss, wur­de sie in die Klas­se von Prof. Ewa Kupiec an der Hoch­schu­le für Musik, Thea­ter und Medi­en Han­no­ver auf­ge­nom­men. 2019 wur­de sie mit dem 2. Preis bei der „Orbetel­lo Juni­or Pia­no Com­pe­ti­ti­on“ und dem 3. Preis bei der „Cesar Franck Inter­na­tio­nal Pia­no Com­pe­ti­ti­on“ aus­ge­zeich­net. 2021 wur­de Lal als ein Mit­glied des von ‘IKSV’ finan­zier­ten Pro­jekts „Women Stars of Tomor­row“ aus­er­wählt. 2022 hat sie bei der „Ada­na Rhap­so­dy Inter­na­tio­nal Pia­no Com­pe­ti­ti­on“ den 1. Preis in ihrer Alters­ka­te­go­rie und den Grand Prix gewon­nen. Sie ist für TONA­Li Büh­nen­aka­de­mie aus­ge­wählt und gewann zuletzt bei der „Inter­na­tio­nal Fry­deryk Cho­pin Pia­no Com­pe­ti­ti­on Mariáns­ké Láz­ne“ den 2. Preis.