End­spurt beim Deutsch­land­ti­cket: Ver­kaufs­start am 3. April 2023

VGN-Deutschlandticket. Quelle: VGN
VGN-Deutschlandticket. Quelle: VGN

Kauf in der Regi­on – Frei­staat und VGN berei­ten Ver­tei­lung der Mit­tel vor

Die Vor­be­rei­tun­gen zur Ein­füh­rung des Deutsch­land­ti­ckets lau­fen wei­ter auf Hoch­tou­ren. Bestehen­de Abo­kun­din­nen und ‑kun­den des VGN sind bereits durch die Ver­kehrs­un­ter­neh­men über die weit­ge­hend auto­ma­ti­sche Umstel­lung ihrer Abos auf das Deutsch­land­ti­cket infor­miert. Die digi­ta­len Ver­triebs­sys­te­me sind start­klar, auch die Kon­trol­le der neu­en Fahr­kar­te in den VGN-Ver­kehrs­mit­teln ist sichergestellt.

Das Deutsch­land­ti­cket kann man ab dem offi­zi­el­len Ver­kaufs­start am Mon­tag, 3. April 2023 für 49 Euro im VGN Online­shop und in der App VGN Fahr­plan & Tickets erwer­ben, eben­so in der Nürn­berg­MO­BIL-App der VAG, bei der inf­ra fürth und im DB Navi­ga­tor. Damit es für die Käu­fe­rin­nen und Käu­fer am Ende nicht zeit­lich knapp wird, bie­ten die VAG Ver­kehrs-Akti­en­ge­sell­schaft und die inf­ra fürth auf Ihren Inter­net­sei­ten sogar eine Vor­re­ser­vie­rung an. Regio­na­ler Kauf ist wich­tig Deutsch­land­weit ste­hen die Anbie­ter der Fahr­kar­te in den Start­lö­chern, denn die Ein­nah­men aus dem Ver­kauf sind heiß begehrt. Über­all wer­den wegen der güns­ti­gen ÖPNV-Flat­rate bis­he­ri­ge Stamm­kun­den von ihrem Abo oder ihrer Monats­kar­te auf das Deutsch­land­ti­cket wech­seln. Der VGN rech­net damit, dass die Ver­käu­fe sei­ner Zeit­kar­ten größ­ten­teils weg­bre­chen wer­den – und damit auch die direk­ten Fahr­geld­ein­nah­men. Auf die­se Ein­nah­men sind die mehr als 130 Ver­kehrs­un­ter­neh­men im VGN aller­dings ange­wie­sen, um ihre Ver­kehrs­leis­tun­gen finan­zie­ren zu kön­nen. Zwar wer­den der­zeit Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, wie die bun­des­weit erziel­ten Erlö­se und auch die Aus­gleichs­leis­tun­gen für ent­ste­hen­de Min­der­ein­nah­men ver­teilt wer­den kön­nen. Aber in die­sem Jahr blei­ben die Ein­nah­men aus dem Ver­kauf des Deutsch­land­ti­ckets jeweils dort, wo sie erzielt wur­den. Auf­ge­stockt wer­den die­se dann um die Zuschüs­se von Bund und Ländern.

„Im Inter­es­se unse­rer Ver­kehrs­un­ter­neh­men aber auch unse­rer Fahr­gäs­te liegt uns der regio­na­le Kauf des Deutsch­land­ti­ckets sehr am Her­zen. Alle bei uns ein­ge­hen­den Fahr­geld­ein­nah­men wer­den schnell und direkt an die Unter­neh­men ver­teilt, damit kön­nen wir einen Teil der not­wen­di­gen Liqui­di­tät absi­chern. Der regio­na­le Kauf ermög­licht zudem die Bera­tung der inter­es­sier­ten Kun­din­nen und Kun­den über die Ver­kehrs- und Ser­vice­leis­tun­gen vor Ort“, erklärt VGN-Geschäfts­füh­re­rin Anja Steidl. Vie­le Men­schen wer­den sich durch das neue Ticket erst­mals für die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel in ihrer Regi­on inter­es­sie­ren und hier fin­det der Groß­teil ihrer indi­vi­du­el­len Mobi­li­tät statt. Dabei geht es auch um die Alter­na­ti­ven zum Deutsch­land­ti­cket, denn nicht alle Inter­es­sier­ten wer­den durch­ge­hend die Flat­rate benö­ti­gen und wol­len even­tu­ell mit ande­ren Tickets unter­wegs sein. Das aktu­el­le Ticket­sor­ti­ment des VGN bleibt dazu bis auf Wei­te­res erhal­ten. „Die Infor­ma­tio­nen zum Kauf des Deutsch­lands­ti­cket wie auch zum ÖPNV vor Ort gibt es bei den Ver­kehrs­un­ter­neh­men und beim VGN. Regio­nal aus einer Hand, so lau­tet unse­re Devi­se“, so Anja Steidl.

Aus­gleichs­leis­tun­gen durch Bund und Land

Mit dem Wech­sel vie­ler Fahr­gäs­te von den bis­he­ri­gen Fahr­kar­ten zum Deutsch­land­ti­cket gehen erheb­li­che Min­der­ein­nah­men für die Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Ver­bün­de ein­her. Als Aus­gleich dafür sind drei Mil­li­ar­den Euro pro Jahr vor­ge­se­hen: 1,5 Mil­li­ar­den stellt der Bund den Län­dern über die so genann­ten Regio­na­li­sie­rungs­mit­tel zur Ver­fü­gung. Den­sel­ben Betrag steu­ern die Län­der aus ihren Haus­hal­ten bei. Der Frei­staat Bay­ern arbei­tet der­zeit an einer Lösung, um an die Auf­ga­ben­trä­ger und Unter­neh­men ers­te Abschlag­zah­lun­gen leis­ten zu kön­nen. Dabei greift er in die­sem Jahr auf pro­gnos­ti­zier­te Wer­te zurück. Für die Ver­kehrs­un­ter­neh­men im VGN hat die Ver­bund­ge­sell­schaft bereits einen not­wen­di­gen Aus­gleichs­be­trag von über 70 Mil­lio­nen pro Jahr ermit­telt und gemeldet.

Deutsch­land­ti­cket kurz und knapp:

Wann kommt das Deutschlandticket?

Fah­ren kann man mit dem Deutsch­land­ti­cket ab 1. Mai 2023. Offi­zi­el­ler Ver­kaufs­start ist der 3. April 2023, bei eini­gen Ver­kehrs­un­ter­neh­men kann das Ticket bereits vor­be­stellt werden.

Preis und Gültigkeit

Das Deutsch­land­ti­cket ist als monat­lich künd­ba­res Abo erhält­lich und kos­tet 49 Euro. Es gilt für eine Per­son deutsch­land­weit in Bus­sen und Bah­nen des Nah- und Regio­nal­ver­kehrs. Aus­ge­nom­men sind der Fern­ver­kehr (IC, ICE, EC) sowie Fahr­ten in der ers­ten Klasse.

Wo gibt es das Deutschlandticket?

Das Ticket gibt es als Chip­kar­te im VGN Online­shop und bei der inf­ra fürth. Als Han­dy­Ti­cket ist es in der App VGN Fahr­plan & Tickets, in der Nürn­berg­Mo­bil App sowie im DB Navi­ga­tor erhält­lich. Der VGN emp­fiehlt den regio­na­len Kauf. Die bis­he­ri­gen VGN-Tickets gibt es wei­ter­hin Nicht alle Fahr­gäs­te wer­den das Deutsch­land­ti­cket nut­zen wol­len oder sie wün­schen Vor­tei­le wie Über­trag­bar­keit und Mit­nah­me von Per­so­nen oder Rädern. Des­halb bleibt das bewähr­te Fahr­kar­ten­sor­ti­ment des VGN bis auf wei­te­res erhalten.

Rabatt für Jobtickets

Wenn Arbeit­ge­ber ihren Beschäf­tig­ten einen Zuschuss von min­des­tens 25 Pro­zent gewäh­ren, gibt es auf das Deutsch­land­ti­cket einen zusätz­li­chen Rabatt von 5 Pro­zent. Bei bestehen­den Fir­men­Abos kom­men die Ver­kehrs­un­ter­neh­men auf ihre Ver­trags­part­ner zu.

Wei­te­re Infos unter www​.vgn​.de/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​t​i​c​ket.